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News-Archiv (bis Februar 2017)

Infoterminal steht jetzt im Rathaus Holdorf

Geschrieben von OVS am 2015-01-11
Firma „PK designed for People“ übergibt „Meeting-Island“ Nummer 100 an den Bürgermeister

Nummer 100: Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug (links) und Wirtschaftsförderer Thomas gr. Schlarmann (rechts) nahmen aus den Händen von Peter Kenkel das Meeting-Island entgegen. (Foto: Meier)


Das Info- und Besprechungsterminal „Meeting-Island“ des Unternehmens „PK designed for people“ aus Holdorf ist ein Erfolgsprodukt. Das von Peter Kenkel selbst entwickelte Multifunktionsmöbelstück erfreut sich bundesweit großer Nachfrage: Das Produkt mit der Seriennummer 100 nahm jetzt Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug im Rathaus von Kenkel entgegen, heißt es in einer Mitteilung.

Ich freue mich, dass der Holdorfer Büromöbelspezialist mit seinen Innovationen bundesweit sehr erfolgreich ist“, so der Bürgermeister, der das Unternehmen im vergangenen Oktober auf der internationalen Leitmesse für Office & Object in Köln besucht hatte. Mit dem Info- und Besprechungsterminal sei Kenkel ein großer Wurf gelungen. Holdorf werde das Terminal universell einsetzen, sagte Dr. Krug: Im Eingangsbereich des Rathauses ebenso wie auf der Gewerbeausstellung und auch bei Sitzungen. „Die Mobilität und die Flexibilität des Geräts haben mich überzeugt“, betont Dr. Krug.



VVA spendiert neue Trainingsanzüge

Geschrieben von OVS am 2015-01-11
G-Junioren des kleinen HSV bedanken sich

Die Kleinsten: Die G-Junioren des SV Holdorf bedanken sich bei Sponsor Patrick Schröter (Mitte hintere Reihe) von der VVA GmbH aus Holdorf für neue Trainingsanzüge. (Foto: Vollmer)


Verband darf mehr Wasser fördern

Geschrieben von OV am 2015-01-10
Vorläufig 4,67 Millionen Kubikmeter erlaubt

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserband (OOWV) darf im Bereich des Wasserwerkes Fladderlohausen jährlich 4,67 Millionen Kubikmeter Grundwasser fördern – befristet bis zum 1. Juni 2016. Dies ist das Ergebnis eines Vergleichs zwischen OOWV und Landkreis Vechta vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg.

Der Vergleich sei im Rahmen eines Eilverfahrens im November 2014 geschlossen worden, sagte Richter Harald Meyer gestern. OOWV-Sprecher Gunnar Meister erklärte, dass die in diesem Vergleich vereinbarte Fördermenge auf einen Vorschlag des Gerichts beruhe. Unterdessen läuft das Verfahren für die Hauptklage des OOWV gegen den Landkreis Vechta weiter. Ein Termin für die mündliche Verhandlung könne derzeit noch nicht genannt werden, so Gerichtssprecher Meyer.

In dem Verfahren geht es um eine Klage des OOWV im Dezember 2013 gegen einen Bewilligungsbescheid des Landkreises Vechta. Die Kreisbehörde hatte darin die Wassermenge, die der OOWV in Holdorf fördern darf, auf 4,5 Millionen Kubikmeter jährlich reduziert.



Vergleich erlaubt höhere Wasserförderung als bewilligt

Geschrieben von OV am 2015-01-10
Kompromiss zwischen Landkreis und Oldenburgisch-Ostfriesischem Wasserverband bis zur Entscheidung über Klage

Begehrt und kostbar: Die Förderung des Trinkwassers führt zum Absinken des Grundwasserspiegels. (Foto: dpa / Pleul)


In der Klage des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) gegen den Landkreis Vechta steht die Entscheidung noch aus: Im Dezember 2013 hatte der Landkreis per Bewilligungsbescheid verfügt, dass der Wasserverband künftig nur noch eine Wassermenge von 4,5 Millionen Kubikmeter im Wasserwerk Fladderlohausen fördern dürfe. Bis dahin hatte der OOWV die Erlaubnis, hier jährlich 4,75 Kubikmeter zu fördern. Die Reduzierung war für den Verband ein Schlag ins Kontor: Denn eigentlich hatte er eine Erhöhung der Fördermenge beim Landkreis beantragt – und zwar auf 5,5 Millionen Kubikmeter.

Diesen Antrag auf eine höhere Wasserentnahme begründete der OOWV damals damit, dass er Reserven beispielsweise für Trockenwetterphasen vorhalten müsse. Die bewilligten Wassermengen reichten dafür nicht aus. Gegen den OOWV-Antrag waren 1500 Einwände beim Landkreis Vechta als Genehmigungsbehörde eingegangen.

Bereits im Vorfeld hatte die Interessengemeinschaft für Umweltverträglichkeit und Wasserförderung (IGUVW), eine Holdorfer Bürgerinitiative, auf einen sinkenden Grundwasserspiegel in Holdorf verwiesen und dramatische Folgen aufgezeigt: Die Landschaft versteppe, Bäume stürben ab, Brunnen fielen trocken. Sichtbar werde dies auch am sinkenden Wasserspiegel des Heidesees. IGUWV-Sprecher Franz Greve aus Fladderlohausen zeigte sich gestern empört über den jetzt nach Anfrage dieser Zeitung bekannt gewordenen gerichtlichen Vergleich: Danach darf der OOWV befristet bis zum 1. Juni 2016 bis auf Weiteres 4,67 Millionen Kubikmeter Wasser jährlich fördern. „Wieso gibt es überhaupt einen Bewilligungsbescheid, wenn nicht einmal diese Grenzen eingehalten werden müssen?“, so Greve. So werde „hinterrücks“ die geförderte Wassermenge doch wieder erhöht, kritisiert er. Der Sprecher des Verwaltungsgerichtes Oldenburg, Richter Harald Meyer, erläuterte dazu, dass mit dem Vergleich eine „vorläufige Regelung“ getroffen worden sei, um während des Hauptklageverfahren eine „hinreichende Wasserentnahme“ zu gewährleisten.

In Sachen Wasserentnahme beim Wasserwerk Fladderlohausen liegen beim Verwaltungsgericht Oldenburg im Übrigen zwei weitere Klagen gegen den Landkreis Vechta vor. Die Familie Franz Greves sowie der Holdorfer Heinrich Pöppelmann klagen als Privatpersonen allerdings unter umgekehrten Vorzeichen wie der OOWV: Denn den Holdorfern ist die Fördermenge, die der Landkreis im Dezember 2013 mit 4,5 Millionen Kubikmeter jährlich bewilligte, trotz der Reduzierung zu hoch.

Greve und Pöppelmann klagen zum einen gegen den Bewilligungsbescheid des Landkreises und zum anderen gegen das Verfahren zur Beweissicherung, mit dem mögliche Schäden durch die Wasserentnahme aufgezeigt werden müssen. Für die Interessengemeinschaft stellt Greve grundsätzlich in Frage, dass bei der Beweissicherung des Landkreises der ursprüngliche Grundwasserstand („Null-Zustand“) in Holdorf vor Beginn der Wasserförderung zu Grunde gelegt werde.

Wie der Sprecher des Landkreises Vechta, Jochen Steinkamp, mitteilte, müsse der OOWV laut Vergleich die Beweissicherung durchführen. OOWV-Sprecher Gunnar Meister erläuterte, dass der Verband zu diesem Zweck weitere Grundwassermessstellen an Standorten, die vom Landkreis vorgegeben seien, baue. Diese





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