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News Archiv

Seife, Schmuck und ein sattelfester Hund

Geschrieben von OV am 2014-04-17
„Pferd trifft Kunst“: Großer Kunsthandwerkermarkt bereichertam3.und 4.Mai die Voßberger Reitertage

Kein Hindernis gescheut haben (von links) Ulrike Hagemeier, Benno Perner, Peter und Ruth Wernke, um die Voßberger Reitertage für die Allgemeinheit interessanter zu gestalten. 60 Kunsthandwerker wurden deshalb engagiert. (Foto: Köhne)

Keine Ahnung von Oxer und Doppelrick, trotzdem kann sich ein Ausflug zu den Voßberger Reitertagen lohnen. Denn neben Pferdesportlern laufen Kunsthandwerker auf.

Sattelfest muss keiner sein, um sich für Pferdesport zu begeistern. Trotzdem haben nach Einschätzung von Peter Wernke bisher weniger Nicht-Reiter und Hobbyreiter die Voßberger Reitertagen besucht, als erhofft. Das soll sich jetzt mit der fünften Auflage des fünftägigen Spektakels des Reitsportclubs Handorf-Langenberg auf der Reitanlage der Wernkes ändern. Denn dieses Mal wird das Sportliche mit einem Kunsthandwerkermarkt verbunden. „Pferd trifft Kunst“ lautet das Motto.

60 Aussteller hat Benno Perner als Organisator des Kunsthandwerkermarktes gewinnen können. Die kommen von der Nordsee bis Münster angereist und zeigen unterschiedliche Dinge wie Seife und Schmuck, Acrylbilder und Horrorfiguren, Lichtkugeln und Marmelade, Bügelbilder und Töpferware und vieles mehr. Rund 20 Aussteller werden ihre Ware auf dem Außengelände präsentieren. Die übrigen zeigen ihre Kreationen in der Reithalle. Ausschließlich für die Reithalle beträgt der Eintritt zwei Euro, ansonsten ist der Eintritt frei. Auf die Idee, das alle zwei Jahre auf seinem Hof stattfindende Reit-Turnier mit einem Kunsthandwerkermarkt zu ergänzen, kam Peter Wernke im Herbst 2012.

Damals besuchte er einen ähnlichen Markt auf dem Hof Seggewisch in Märschendorf und suchte das Gespräch mit dem Organisator Benno Perner. Auch bei den rund 60 Mitgliedern des Reitsportclubs stieß die Idee auf Zustimmung. Der Kunsthandwerkermarkt ist an zwei Tagen geöffnet: am 3. Mai von 13 bis 18 Uhr und am 4. Mai von 11 bis 18 Uhr. Passend zum Schlendern und Stöbern werden junge Musiker der Musikschule Lohne auf dem Außengelände für Kaffeehausmusik sorgen.

Wie Ulrike Hagemeier, Mitglied des Reisportclubs, mitteilt, findet am Samstag (3. Mai) für Kinder zwischen 14 und 16 Uhr Ponyreiten statt. Am Sonntagnachmittag steht eine besondere Shownummer auf dem Programm. Nicht nur Ludger Heitmann wird seine Reitkünste zeigen, sondern auch sein Hund.

Fand bisher das Turnier Christi Himmelfahrt statt, wurde es jetzt aus organisatorischen Gründen verschoben. Denn viele Vereinsmitglieder, die gleichzeitig als Helfer die guten Geister des Turniers sind, kamen im vergangenen Jahr wie die Wernkes auf den Handorf-Langenberger Schützenthron. Das Schützenfest hätte sich nach Himmelfahrt gleich an das Reitturnier angeschlossen – etwas zu viel des Guten. Außerdem kollidiere man so nicht mehr mit dem Reitturnier in Steinfeld-Mühlen. Ob die Terminverschiebung zur Dauereinrichtung werde, hänge vom Erfolg des Kunsthandwerkermarkts ab, so Wernke. Wie in den Jahren zuvor übernimmt Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug die Schirmherrschaft der Veranstaltung.



Trompeter spielen sich Signale gegenseitig zu

Geschrieben von H. Vollmer am 2014-04-16
Orchester des Musikvereins Holdorf unterhält 150 Gäste mit traditionellen Melodien

Mit musikalischem Schwung ins Frühjahr: Das Orchester des Musikvereins Holdorf präsentierte unter der Leitung von Dirigent Josef Bruns seinem Publikum einen unterhaltsamen Nachmittag. (Foto: Vollmer)

Das Frühjahr mit flotten Märschen, frischen Evergreens und populärer Blasmusik begrüßen: Das Orchester des Musikvereins Holdorf unterhielt am Sonntagnachmittag um die 150 Gäste im Saal des Gasthauses Hotel zur Post mit traditionellen Melodien, die Lebenslust und Spaß am Musizieren bei Musikern und Publikum weckten. Auch das Plattdeutsche Jahr kam nicht zu kurz: Der Vorsitzende Martin gr. Schlarmann begrüßte das Publikum in plattdeutscher Sprache.

Dirigent Josef Bruns, der in gewohnter stoischer Ruhe seinen Taktstock führte, hatte unter anderem den „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal aus dem Jahr 1912, den „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik (1907) sowie den „Mars der Medici“ von Johan Wichers (1938) und nicht zuletzt den „Radetzky Marsch“ von Johann Strauß (1848) ausgesucht. Damit traf er den Geschmack des Publikums, das im Takt mitklatschte. Als besonderes Highlight ist der Evergreen „Die Post im Walde“ von Heinrich Schäffer im Arrangement von Gottfried Hummel zu nennen. Dabei spielten sich die Solisten Reinhard Hennig und Josef Kenkel mit ihren Trompeten die berühmten Signale gegenseitig zu. Nicht weniger attraktiv präsentierten die Solisten Jan Platte und Saskia Meyer mit ihren Trompeten im Zusammenspiel mit dem Orchester das Stück „Der alte Dessauer“ von Alvin Franz (1840). Gerade an den schwierigen Passagen wurde eindrucksvoll deutlich, wie gut ausgebildet die Solisten und Musiker des Holdorfer Orchesters sind.



Die Abhol-Theke entsteht vor dem Restaurant

Geschrieben von OV am 2014-04-15
Ehemaliger Holdorfer Hof wird weiter saniert

Außenarbeiten abgeschlossen: Ein Hingucker an Holdorfs Großer Straße ist das künftige Restaurant von Tajinder Saini.

Einen Zeitrahmen von einem Jahr hatte sich Tajinder Saini gesetzt. Den konnte er bei der Sanierung des ehemaligen Holdorfer Hofs nicht einhalten.

Die Decken sind hoch, die Wände sind hell und die verschiedenen Räume sind durch Türbogen getrennt. Der Eingangsbereich des ehemaligen Holdorfer Hofs ist fast fertig und macht einen schmucken Eindruck.

Jede Menge Arbeit hat Gastwirt Tajinder Saini in die Restaurierung des alten Gebäudes an der Großen Straße in Holdorf gesteckt. Beinahe alles hat er gemeinsam mit Freunden selber gemacht. Im August 2012 rechnete er noch damit, in einem Jahr mit den kompletten Sanierungs- und Umbaumaßnahmen fertig zu sein. „Wir haben dann doch ein bisschen länger gebraucht“, sagt er. Jetzt hofft er, dass sein Pizza-Taxi-Service in zwei bis drei Monaten in den Bau einziehen kann und dort die Abhol-Theke eingerichtet wird. Wer allerdings in dem geplanten indischen Restaurant Platz nehmen möchte, um Speisen aus Sainis Heimat zu kosten, muss sich noch etwas länger gedulden.

Tajinder Saini betreibt seit 1999 das Mama Mia in Holdorf. Vor 24 Jahren kam er nach Deutschland. Zu den Bauarbeiten kommt jetzt noch der Umzug hinzu. Eine der Wohnungen im Obergeschoss ist für die Familie des Bauherrn bestimmt. „Jetzt haben alle drei Kinder ihre eigenen Zimmer“, sagt der Vater. Die 16-jährige Amolpreet hat ihres schon eingerichtet. Mit der Dachschräge, dem Holzbalken, der in den Raum ragt, und der Wand in zartem Lila sieht er richtig gemütlich aus. Noch seien nicht alle Möbel der Familie in der neuen Wohnung, sagt Saini. „Wenn alles fertig ist, bin ich froh.“ Die ganze Familie sei in das Umbauprojekt mit eingebunden und habe tüchtig mit angepackt. Auf das Ergebnis, auch wenn es noch ein vorläufiges ist, können die Sainis wirklich stolz sein. Der Bau wurde auch von außen aufgefrischt und bereichert das Straßenbild.

Saini, der in der Baubranche tätig war, bevor er ins Gastgewerbe ging, hat sich nicht nur auf seine eigenen Kenntnisse verlassen. Die Pläne für die umfangreichen Arbeiten am Holdorfer Hof lieferte der Steinfelder Architekt Ignaz Funke. Auch die Dacharbeiten, die Fenster und Türen sowie die Montage der Heizungsanlage überließ Saini Profis.

Der Bauherr führt in die sehr geräumige Küche. Die sieht so aus, als könnte hier bald an Kochtöpfen gewirbelt werden. Dann geht es weiter in den großen Saal, in dem künftig das Restaurant seinen Platz haben wird. Hier ist noch einiges zu tun: Die Decke beispielsweise ist noch nicht ganz fertig. Doch im Vergleich zu dem, was sich schon alles in und an dem Haus verändert hat, ist das für einen so zupackenden Menschen wie Tajinder Saini ein Klacks.



Mittagskraft für Dominikus

Geschrieben von OV am 2014-04-14
Jugendausschuss Holdorf tagt am 23.April

Der Jugend-, Kultur- und Sozialausschuss der Gemeinde Holdorf trifft sich zu einer öffentlichen Sitzung am 23. April (Mittwoch). Die Sitzung findet im Ratssaal statt.

Unter anderem geht es um eine hauswirtschaftliche Hilfe für den Kindergarten St. Dominikus für das Kindergartenjahr 2014/ 2015. Die Kirchengemeinde St. Johannes Baptist, in deren Trägerschaft der Kindergarten ist, hatte dies beantragt. Im Antrag heißt es: „Seit dem Kindergartenjahr 2008/2009 wird im Kindergarten St. Dominikus ein Mittagstisch angeboten. Dieses Angebot nehmen mittlerweile täglich 34 bis 40 Kinder (davon 15 Krippenkinder) in Anspruch. Daher wird auch weiterhin für den reibungslosen Ablauf die Mittagskraft benötigt (Vorbereitung, Unterstützung der Kinder beim Essen, Nachbereitung).“ Außerdem hat der Kindergarten St. Elisabeth beantragt, wie in den Vorjahren auch, eine FSJ Kraft mit dem Verein Zukunft für Jugend zu teilen.

Weiterer Punkt der Sitzung ist ein Antrag der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist auf je eine Drittkraft für ihre Holdorfer Kinderkrippen.





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