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News-Archiv (bis Februar 2017)

Mitgliederzahlen sind erfreulich

Geschrieben von OV am 2014-02-03
Feuerwehren Holdorf und Fladderlohausen ziehen eine gute Bilanz

Befördert und geehrt: Von links Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, stellvertretender Gemeindebrandmeister Klaus Meyer, Georg Groß-Steltenpohl, Hubert Lindemann, Marcel Schulze, Thomas Börgerding, Jens Lindemann, Jens Wolters, Hendrik Bocklage, Gemeindebrandmeister Norbert Nobbe, Max gr. Schlarmann, Holdorf Ortsbrandmeister Alexander Meyer und Sebastian Seep. (Foto: Lindemann)


Die Mitgliederzahlen der Feuerwehren Holdorf und Fladderlohausen sind erfreulich. Diese Zahlen nannte Gemeindebrandmeister Norbert Nobbe auf der gemeinsamen Generalversammlung. Während die Zahl der aktiven Kameraden in Fladderlohausen mit 28 gleichblieb (drei Austritte, drei Neuzugänge), stieg die Zahl der aktiven Kameraden in Holdorf mit Andre Lindemann und Nico Schlotmann um zwei auf 47 an. Die Altersabteilungen zählen in beiden Wehren jeweils zwölf Kameraden.

Nobbe richtete dabei auch seinen Dank an die Kameraden, die im vergangenen Jahr wieder einige Einsätze abarbeiten mussten. Insgesamt wurden 91 Einsätze mit 3020 Stunden abgeleistet. So kam eine stattliche Zahl von 6465 Einsatz- und Dienststunden zusammen. Er bedankte sich dabei auch bei der Gemeinde Holdorf für die tatkräftige Unterstützung. Bürgermeister Dr. Krug betonte, das die Hilfe selbstverständlich sei und die Feuerwehr einen großen und wichtigen Stellenwert in Holdorf habe. Auch er bedankte sich bei den Kameraden für die Einsatzbereitschaft.

Befördert wurden Jens Wolters und Marcel Schulze zum Feuerwehrmann, Jens Lindemann zum Oberfeuerwehrmann, Max gr. Schlarmann und Sebastian Seep zum Hauptfeuerwehrmann und Hendrik Bocklage vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister. Für ihre 25-jährige Tätigkeit im Feuerwehrwesen wurden Thomas Börgerding und Alexander Meyer geehrt. Georg Groß-Steltenpohl, Hubert Lindemann und Karl-Josef Olberding wurden für 40-jährige Tätigkeit im Feuerwehrwesen ausgezeichnet.



„Die Politik nimmt keine Rücksicht auf die Landwirte“

Geschrieben von H. Vollmer am 2014-02-01
Holdorfer Landvolk-Chef Schröder kritisiert Kommunalvertreter / Streitpunkt ist das Gewerbegebiet an der A 1

Vertrauensbeweis: Der Holdorfer Landvolk-Vorstand mit (von links) Matthias Honkomp, Jürgen Schröder, Christian Wernke, Stefan Witte und Bernard Macke wurde einstimmig im Amt bestätigt. Kreislandwirt Norbert Meyer (rechts) gratulierte. (Foto: Vollmer)


Die Eingaben des Landvolkes Holdorf im Zusammenhang mit der vorbereitenden Ausweisung eines Gewerbeund Industriegebietes direkt an der Autobahn seien nicht berücksichtigt worden. Das bedauerte Holdorfs Landvolk-Chef Jürgen Schröder auf der jüngsten Generalversammlung des Vereins. Schröder kritisierte, dass die Gemeindepolitik auf die Belange der Landwirte keine Rücksicht nehme. Er empfahl den Landwirten deshalb, bei der nächsten Kommunalwahl selbst Vertreter in die Gemeindepolitik zu entsenden.

Josef Wernke informierte, dass der Oldenburgisch Ostfriesische Wasserverband (OOWV) gegen den Wasserentnahmebescheid des Landkreises Klage eingereicht habe. Zuvor hatte Imke Greve, aktiv bei der Interessengemeinschaft für umweltverträgliche Wasserförderung, darauf aufmerksam gemacht, dass bis Ende dieses Monats der OOWV beim Landkreis Vechta darlegen müsse, wie er die Beweissicherung durchführen wolle. Sie empfahl den Landwirten sich damit zu beschäftigen, um mögliche Ansprüche der Schadensregulierung zu erlangen. Josef Wernke machte darauf aufmerksam, dass Landwirte, die nicht direkt in der Trinkwasserschutzzone ihre Ländereien haben, hauptsächlich betroffen seien.

Großes Vertrauen in den Vorstand bewiesen die Mitglieder bei den Wahlen. Denn die Amtsträger wurden nicht nur einstimmig entlastet, sondern ebenso einmütig in ihren Aufgabenfeldern für weitere drei Jahre bestätigt. So wird weiterhin Matthias Honkomp als Stellvertreter von Jürgen Schröder fungieren und Stefan Witte die Funktionen Kassenwart und Schriftführer ausführen. Als Beisitzer betätigen sich Christian Wernke, Thomas Haverkamp und Bernard Macke.

Ebenso harmonisch ging es bei den Wahlen der Vertrauensleute zu. Alle Amtsinhaber wurden wiedergewählt, während Christoph Hackmann für Holdorf neu dazu kam. Dort sind außerdem Heino Lampe-Gößling, Herbert Schlarmann, Werner Völkerding und Peter Liening aktiv. In Fladderlohausen stehen Mechthild Heil-Dwerlkotte, Wilhelm Hilge, Bernd Fischer, Josef Wernke und Jochen Steltenpohl als Ansprechpartner zur Verfügung. Für den Bereich Grandorf sind Georg Borgerding, Heinrich Pöppelmann, Bernard Schönhöft und Hermann Starke ansprechbar. Rainer Harpenau, Johannes Meyer-Coors, Helmut Stromann und Johannes Werner betreuen Handorf-Langenberg und in Ihorst haben Klaus Brüning, Reinhold Ferneding, Felix Grave sowie Hubertus Heitlage ein offenes Ohr für die Belange der Landwirtschaft.



Ab 10. Februar für die Kindergärten in Holdorf anmelden

Geschrieben von OV am 2014-02-01

Ab dem 10. und 11. Februar (Montag und Dienstag) können Eltern ihren Nachwuchs für einen Platz in einer Kindertagesstätte in der Gemeinde Holdorf anmelden. Die Anmeldung gilt für das Kindergartenjahr, das im August beginnt. Die Kindergärten und Krippen nehmen die Anmeldungen am Montag (10. Februar) von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie am Dienstag (11. Februar) von 8 bis 12 Uhr entgegen.

Reservierungen in mehreren Einrichtungen sind nicht erforderlich, weil die Vergabe der Plätze in Abstimmung mit allen drei Kindergärten erfolgt. Der Impfausweis und das Untersuchungsheft (U-Heft) des Kindes sollte zu der Anmeldung mitgebracht werden.



Antennen-Turm ärgert weiterhin Anwohner

Geschrieben von OV am 2014-01-31
Holdorfer Planungsausschuss stimmt gegen ein Konzept zur Steuerung von Standorten für Funkantennen

Viele Antennen auf dem Futtermittelturm in Holdorf. Daran ändert sich nichts. (Foto: OV-Archiv)


Über 40 Antennen auf dem Futtermittelturm treiben Politik und Verwaltung seit Jahren um. Die Überlegungen sind jetzt wieder bei Null angelangt.

Mit dem Funkantennen- Turm an der Dammer Straße beschäftigten sich die Mitglieder des Holdorfer Planungsausschusses erneut. Schon lange beunruhigen die Antennen auf dem Futtermittelturm einige Anwohner. Am Ende der Diskussion am Dienstagabend war aber klar: Am jetzigen Zustand wird sich nichts ändern.

Für die beiden betroffenen Zuhörer, die zur Sitzung gekommen waren, kein befriedigendes Ergebnis. Sie fühlen sich gesundheitlich eingeschränkt durch den Elektrosmog, den die über 40 Funkmasten auf dem Turm verursachen. Das schilderten sie in der Sitzung. Derzeit gehe es ihnen besser. Dazu passen aus ihrer Sicht auch die aktuell niedrigenMesswerte.

Bereits 2007 und 2010 hatten Messungen über einen kurzen Zeitraum stattgefunden. Im Frühjahr 2013 wurde eine Langzeitmessung gestartet. Das Ergebnis aller Messungen bisher: die gemessenen Werte lagen immer unter den Grenzwerten. Am Dienstagabend stand die Frage im Raum, ob die Gemeinde ein Konzept zur Steuerung von Funkantennen-Standorten in Auftrag geben soll. Bauamtsleiterin Sabine Fisser hatte sich zuvor bei Gemeinden erkundigt, die ein solches Konzept für UMTS und GMS besitzen. Das Ergebnis ihrer Recherche; die meisten Gemeinden, die es haben, finden es mäßig hilfreich oder haben es gar in der Schublade versenkt. Rund 25 000 Euro brutto müsste die Gemeinde Holdorf ausgeben, um so ein Konzept erstellen zu lassen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Norbert von Handorff wies darauf hin, dass wenn mit einem solchen Konzept gearbeitet würde, auch B-Pläne angepackt würden: „Dann sind wir im 100 000er-Euro-Bereich.“ Gleichzeitig gab er zu bedenken, dass die Grenzwerte nicht überschritten seien. Aus seiner Sicht seien die Kosten problematisch: „Das ist unangemessen viel Geld.“

Bernard Schonhöft (UWG) schlug vor, zunächst eine Veränderungssperre zu verhängen, um Zeit zu gewinnen. Für Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug keine Lösung. Eine Veränderungssperre ohne weiterführende Schritte verlaufe im Sand: „Das wäre eine Verhinderungsplanung und keine Steuerungsplanung.“ Der Bürgermeister stellte auch klar, dass der Besitzer des Turms bei Überschreiten der Grenzwerte das Ganze zurückfahren würde.

Von Handorff schlug vor, in Sachen planerischer Steuerung von Funkantennen-Standorten „das Rad zurückzudrehen“. Er jedenfalls könne nicht zustimmen, ein entsprechendes Konzept in Auftrag zu geben. Die Mehrheit der anderen konnten das ebenso wenig: Sechs stimmten gegen ein solches Konzept, zwei enthielten sich. Auch eine Veränderungssperre wurde abgelehnt.





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