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Josef Heikebrügge hält Blutspende-Rekord

Geschrieben von H. Vollmer am 2013-11-12
74-Jähriger aus Handorf-Langenberg spendetzum130.Mal

Überzeugter Blutspender ist Josef Heikebrügge.

Josef Heikebrügge hält den Rekord: Der 74-Jährige aus Handorf- Langenberg gab kürzlich im Barbaraheim seine 130. Blutspende ab. Die Malteser-Schwesternhelferinnen Waltraud Kramer und Cäcilia Trumme bedankten sich dafür mit einem großen Präsentkorb bei ihm.

„Josef Heikebrügge ist bei uns der Mann mit den meisten Blutspenden“, bestätigt Waltraud Kramer. Sie kümmert sich seit Jahren ehrenamtlich um die Organisation der Termine. Der fleißige Blutspender hat demnach in den 1960er Jahren seine erste Blutspende abgegeben.

„Ich hätte einige Blutspenden mehr abgeben können, doch es hieß einmal, dass es nur bis zum 68. Lebensjahr möglich sei. Da habe ich zwei Jahre ausgesetzt“, berichtet Josef Heikebrügge. So lange er gesund sei und sich wohl fühle, werde er auch weiterhin sein Blut spenden. „Es hat auch den Vorteil, dass durch die Kontrolle des Blutes mögliche Krankheiten frühzeitig erkannt werden können“, betont er. Daher empfiehlt der Senior auch jungen Menschen am Blutspenden teilzunehmen.



Ausstellung zur Geschichte der SPD im Rathaus Holdorf

Geschrieben von OV am 2013-11-12

Auf 150 Jahre SPD blickt eine Ausstellung der Friedrich- Ebert-Stiftung zurück. Zu sehen ist sie ab Mittwoch (13. November) im Rathaus der Gemeinde Holdorf. Eröffnet wird sie um 16.30 Uhr. Zu sehen war die Ausstellung, die einen umfassenden Überblick über den Wandel der letzten eineinhalb Jahrhunderte gibt, bereits im Kreishaus Vechta,

Am 23. Mai 1863 gründete sich der ADAV (Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein) in Leipzig. Das war gleichbedeutend mit der Gründung der SPD.



Wenn der Hahn in Nachbars Garten kommt

Geschrieben von OV am 2013-11-08
Dankesurkunde für Holdorfs Schiedsmann Thomas gr.Schlarmann / Seit zehn Jahren schlichtet er Streitfälle

Anerkennung für ein nicht alltägliches Ehrenamt: Mechthild Beckermann gratuliert Thomas gr. Schlarmann. (Foto: Köhne)

Sie räumen so manche Streitigkeiten aus dem Weg und entlasten damit die Gerichte: Schiedsleute. Einer von ihnen ist Thomas gr. Schlarmann in Holdorf.

Vertraut sein mit Land und Leuten und ein ausgleichendes offenes Wesen besitzen. Das sind für Mechthild Beckermann, Direktorin des Amtsgerichts Vechta, die wichtigsten Eigenschaften, die ein Schiedsmann mitbringen muss.

Eine Beschreibung, die auf Thomas gr. Schlarmann zutrifft. Denn der 51-Jährige ist in diesem Ehrenamt schon seit zehn Jahren in der Gemeinde Holdorf tätig. Und wird es auch weiterhin sein. Jüngst hatte der Rat den Kämmerer für weitere fünf Jahre für diese Aufgabe gewählt. Gestern überreichte ihm Mechthild Beckermann die Dankesurkunde der Niedersächsischen Justizverwaltung für seine zehnjährige Tätigkeit. Während dieser hat er schon die verschiedensten Streitigkeiten, meist Nachbarschaftskonflikte, geschlichtet. „Der Hahn in Nachbarsgarten war natürlich auch dabei“, sagt gr. Schlarmann. Ebenso wie der Ast oder Baum, der in den benachbarten Garten ragt. Bei solchen Fällen ist das Einschalten des Schiedsmannes Prozessvoraussetzung.

„Der Vorteil des Schiedsamtes ist, dass sich eher Rechtsfrieden einstellt“, so Mechthild Beckermann. Nicht nur beim Nachbarschaftszwist ist gr. Schlarmann gefragt. Der private Klageweg zum Beispiel bei Beleidigungen kann nur bestritten werden, wenn zunächst ein Schlichtungsversuch über den Schiedsmann gelaufen ist.

Im Landkreis Vechta hat jede Stadt und Gemeinde eine Schiedsperson und einen Stellvertreter, die mit dem Amtsgericht Vechta als Behörde zusammenarbeiten. Wenn gr. Schlarmann beispielsweise Rat braucht, wendet er sich entweder an andere Schiedsleute aus dem Landkreis oder eben an die Profis beim Amtsgericht. Landet ein Streitfall bei gr. Schlarmann, sucht er zunächst die zerstrittenen Parteien einzeln auf. Meist kann der Streit bald beigelegt werden. Verhandlungen, zu denen er beide Parteien vorlädt, führt er selten. Auch dann ist sein Ziel, dass der Streit gütlich beigelegt wird: „Ich kann kein Urteil fällen.“ Und für die Gerichte bedeutet jede Einigung eine Entlastung.

An einen Fall erinnert sich gr. Schlarmann gut. Von den einst zerstrittenen Nachbarn wurde er gemeinsam eingeladen. Zu seiner Dankesurkunde und seinem langjährigen Einsatz gratulierten gestern Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, dessen allgemeiner Vertreter Heiner Themann und Bauamtsmitarbeiterin Anita Bothe im Namen der ganzen Verwaltung.



Mittagstisch fehlt Helferin

Geschrieben von OV am 2013-11-07
Kindergarten St.Dominikus beantragt Unterstützung von Gemeinde

Klappt schon allein: Trotzdem läuft der Mittagstisch nicht ohne Helfer. (Foto: dpa /Weihrauch)

Der Mittagstisch im Kindergarten St. Dominikus wird gut genutzt. 35 bis 40 Kinder speisen täglich in der Einrichtung, davon 15 Krippenkinder. Als der Mittagstisch 2008 startete, wurde er von acht Kindern in Anspruch genommen.

Auf den ersten Blick alles bestens. Doch der Kindergarten hat einen Antrag an die Gemeinde gestellt, dass diese die Kosten für eine hauswirtschaftliche Hilfe während der Mittagsausgabe übernehmen soll. Dies ist einer der Punkte, über den der Jugend-, Kultur und Sozialausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch (13. November) von 18 Uhr an beraten wird. Die Sitzung findet im Ratssaal statt.

Grund für den Antrag ist, dass dem Kindergarten anders als in den vergangenen Jahren die Unterstützung durch eine Person, die dort ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ableistet, fehlt. Auch der Elternrat der Krippengruppe des Kindergartens St. Barbara in Handorf-Langenberg hat einen Antrag gestellt. Dabei geht es um einen Zuschuss für die Anschaffung einer Rutsche. Die Haushaltsmittel für Neuanschaffungen seien für die notwendigen neuen Stühle in der Regelgruppe veranschlagt, heißt es im Antrag.





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