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News-Archiv (bis Februar 2017)

Landwirtschaftliche Fläche statt Gewerbe

Geschrieben von OV am 2013-08-26
Krug will ein Gewerbegebiet südlich der Autobahn 1 für die Gemeinde Holdorf

Felder und Äcker: Bisher ist das Areal, über das der Arbeitskreis Außenbereich diskutierte, noch unbebaut. (Foto: Oer)


Kein Gewerbegebiet südlich der Autobahn 1 und westlich der Bundesstraße 214: Das hat der Arbeitskreis Außenbereich empfohlen. Fünf Mitglieder stimmten gegen ein Gewerbegebiet, zwei dafür. Es gab eine Enthaltung.

Dennoch sei das Gelände reizvoll. Bisher seien in diesem Bereich lediglich landwirtschaftliche, unbebaute Flächen, sagte Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. Daher könne die Gemeinde sich noch dazu entscheiden, dort ein Gewerbegebiet auszuweisen. Entstünden dort erst einmal landwirtschaftliche Gebäude, sei das Gebiet für das Gewerbe zunächst verloren. Zudem biete das Areal eine Chance für Firmen, die Wert darauf legten, von der Autobahn aus gesehen zu werden, erläuterte Krug. Viele weitere Möglichkeiten für Firmen, sich in Holdorf anzusiedeln, gebe es zudem nicht mehr. Dabei bildeten die Gewerbesteuern das wirtschaftliche Rückgrat der Gemeinde.

In einer zweiten Abstimmung lehnte der Arbeitskreis einen Antrag ab, nach dem auf dem Gelände der Bau von landwirtschaftlichen Gebäuden ausgeschlossen würde, um sich Optionen auf ein Gewerbegebiet für die Zukunft zu erhalten. Die SPD-Fraktion sei dagegen, auf dem Areal ein Gewerbegebiet zu verwirklichen, sagte Martin Fischer, der Fraktionsvorsitzende der Holdorfer SPD. Das jetzige Gewerbegebiet reiche aus. Zudem gebe es noch keine Schätzungen, wie viel es kosten würde, die Fläche zum Gewerbegebiet zu machen.

Seine Fraktion begrüße es aber, wenn die Fläche genutzt würde, um landwirtschaftliche Betriebe aus dem Ortskern dorthin umzusiedeln, erläuterte Fischer. Dadurch entstehe Platz für zusätzlichen Wohnraum im Zentrum der Gemeinde.



Wo Pyrotechnik und Konzertkunst sich glanzvoll paaren

Geschrieben von H. Vollmer am 2013-08-26
Musikverein Holdorf intoniert Klassisches und Modernes /Elisabeth Dopheide und Gabriel Isenberg überzeugen

Das Finale: Mit einem furiosen Feuerwerk zur Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel endete das Seekonzert des Musikvereins Holdorf. (Foto: Vollmer)


Mit einem Feuerwerk verabschiedete das Orchester des Musikvereins Holdorf am Samstagabend beim Seekonzert seine Gäste. Zuvor hatten die Musiker auf der schwimmenden Bühne im Kalksandsteinsee unter der Leitung ihres Dirigenten Josef Bruns selbst für ein furioses Feuerwerk gesorgt. Ein musikalisches natürlich.

Ein lauer Wind wehte vom See hinüber ans Westufer, wo um die 1000 Zuhörer das Orchester mit lang anhalten dem Applaus begrüßten. Ein Zeichen der Vorfreude und Anerkennung, deren Grundlage die Instrumentalisten in den vergangenen drei Jahren mit bemerkenswerten Konzerten geschaffen haben. Und das Publikum wurde nicht enttäuscht.

Gekonnt in die Rollen der Figuren des anzukündigen Musikbeitrages geschlüpft, moderierte der Posaunist Norbert gr. Schlarmann das Konzert. Bereichert wurde der Abend durch die Auftritte der Sopranistin Elisabeth Dopheide und von Gabriel Isenberg – er ist von Haus aus Organist – am Flügel. Die 17-jährige Bersenbrückerin überzeugte bei „O mio babbino caro“ von Giacamo Puccini und „Summertime“ von George Gershwin mit ihrer kräftigen und dennoch glasklaren Stimme. Sie ließ so manchen die kühle Brise vom See her vergessen. Ebenso sicher und professionell präsentierte sich der Dammer Organist Gabriel Isenberg. Mit dem Orchester spielte er am Flügel das vom Komponisten Wolfgang Schumann verfasste und erst einmal in Deutschland aufgeführte Werk „Nocturne“. Die Musiker selbst bewiesen bei jeder gespielten Note, dass ihr Orchester nicht ohne Grund zu einem der besten in dieser Region gehört. Aus finanziellen Gründen fiel der angekündigte Auftritt des spanischen Sopranistinnen-Trios Sueño de Caliope zwar aus, aber Elisabeth Dopheide und Gabriel Isenberg entschädigten mit „You raise me up“ von Rolf Undsæt Løvland.

Standen im ersten Abschnitt eher klassische Werke auf dem Programm, unterhielt das Orchester anschließend mit Filmund moderner Beat- und Rockmusik. Herausragend „Hummel gets the Rockets“ von Filmkomponist Hans Zimmer, bei dem das Orchester eindrucksvoll demonstrierte, dass in seinen Reihen hervorragende Solisten musizieren. Flotte Rhythmen hallten über das hervorragend illuminierte Ufergelände als Erfolgshits von Carlos Santana und „Smoke on the Water“ von Deep Purple intoniert wurden.

Das gefiel so sehr, dass eine Zugabe gefordert wurde. Den absoluten Höhepunkt setzte der Pyrotechniker zu der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel. Und weil das Feuerwerk in der Vergangenheit manchem zu mager ausgefallen war, legte der Techniker nach, so dass der Himmel über dem See fast eine halbe Stunde mit den schönsten Farben und Figuren verziert war.



Ferienpassaktion ist voller Erfolg

Geschrieben von OV am 2013-08-26
Gemeinde Holdorf lobt die Unterstützung der Ehrenamtlichen

Über den Sommer verteilt wurden im Rahmen der Ferienpassaktion in der Gemeinde Holdorf 51 Aktionen angeboten, an denen insgesamt 1779 Kinder und Jugendliche, sowie 20 Erwachsene teilgenommen haben. Damit war die Ferienpassaktion in Holdorf auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Das teilt das Familienbüro der Gemeinde Holdorf mit.

Je nach Nachfrage wurden die Veranstaltungen oftmals durch Zusatztermine so organisiert, da die Nachfrage so groß war. So konnten alle angemeldeten Kinder am Angebot teilnehmen.

Auch für die „Älteren“ gab es in diesem Jahr ein größeres Angebot. 85 Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren haben sich dadurch an den Angeboten der Ferienpassaktion beteiligt. Das alljährliche Programm während der Sommerferien ist in der Gemeinde Holdorf mittlerweile fester Bestandteil der Freizeitgestaltung geworden. Ein großes Dankeschön aus dem Rathaus geht deshalb an alle ehrenamtlichen Helfer der Vereine, Verbände, Kirchen und Schulen. Durch ihre Hilfe und ihr Engagement haben sie die Veranstaltungen erst möglich gemacht.



Bad soll barrierefrei werden

Geschrieben von OV am 2013-08-24
Geplant sind Unisex-Umkleiden für die Holdorfer Schwimmhalle

In dem Hallenbad befindet sich auch der DLRG-Raum. Im vorherigen Plan sollte der Erste-Hilfe-Raum dort einziehen. (Foto: Oer)


Die Holdorfer Schwimmhalle soll eine behindertengerechte Umkleide bekommen. Daher hat der Jugend-, Kultur- und Sozialausschuss jetzt einstimmig empfohlen, die Kosten für eine Unisex-Dusche, -Umkleide und -Toilette zu ermitteln und diese 2014 im Gemeindehaushalt einzuplanen.

Unisex-Räume dürfen sowohl Frauen als auch Männer betreten. Das habe den Vorteil, dass zum Beispiel auch eine Frau ihren Mann oder umgekehrt duschen könne, sagte Dr.Wolfgang Krug, Holdorfs Bürgermeister. In einem vorherigen Plan war vorgesehen, dass je eine behindertengerechte Duschkabine und eine Umkleide im Damen- und im Herrenbereich gebaut werde. Da das Behinderten-WC neben dem Aufsichtsraum mit direktem Zugang zur Schwimmhalle geplant war, hätte jedoch der Erste-Hilfe-Raum in den Raum der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) verlegt Werden müssen.

Nach einem Gespräch mit Vertretern des DLRG sei die neue Variante entstanden, damit der DLRG-Raum erhalten bleibe, sagte Krug. Er gehe davon aus, dass die Kosten für die neue Lösung die zuvor berechneten Kosten von 35 000 Euro nicht übersteigen würden.





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