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News Archiv

Mit Tragejoch und Wassereimern

Geschrieben von OV am 2013-07-25
Ferienpassaktion führt 104 Kinder ins Holdorfer Wasserwerk

104 Jungen und Mädchen aus Lohne, Bakum, Damme, Holdorf und Dinklage waren im Rahmen der Ferienpass- Aktionen ihrer Städte und Gemeinden zu Gast im Wasserwerk des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) in Holdorf. Das teilt der OOWV in einer Pressemitteilung mit.

Nachdem im Wasserwerk gezeigt und erklärt worden war, woher das Wasser kommt, wie es verbrauchsfertig aufbereitet wird und wie es in die Haushalte gelangt, vertiefte eine Führung über den Rundweg „Baum & Natur“ beim Wasserwerk das Verständnis für den Zusammenhang zwischen Wald und Wasser. OOWV-Mitarbeiterin Heike Hobbensiefken erklärte, dass Wälder im natürlichen Wasserhaushalt für die Qualität des Wassers von großer Bedeutung sind. Danach machten sich die Sechs- bis Elfjährigen spielerisch mit dem Lebensmittel Nummer 1, Wasser, vertraut. Mit Tragejoch und Wassereimern musste das kostbare Nass möglichst ohne Verluste durch einen Parcours transportiert werden. Mit Wasserpistolen wurde ein Zielschießen veranstaltet, und auf einer Wasserbaustelle mussten 70 Rohre zu einem Netz verbaut werden, das mit Handpumpen befüllt wurde. Groß war der Jubel, als am Ende der Leitung tatsächlich Wasser herauskam.



Ferienpassaktion: Insektenhotel bauen

Geschrieben von OV am 2013-07-25

Eine Ferienpassaktion befasst sich mit dem Bau eines Insektenhotels. Denn häufig fehlen Wildbienen & Co in unseren „aufgeräumten“ Gärten geeignete Stellen für die Eiablage. Mit einem Insektenhotel kann man einer Vielzahl von Tieren helfen. Das erklärt die Unabhängige Wählergemeinschaft für Holdorf. Baumaterial wie Schilf, Bambus, hohle Stäbchen dürfen zu dieser Ferienpassaktion mitgebracht werden. Beginn ist Freitag (26. Juli) um 14.30 Uhr auf dem Dorfplatz (alter Holzplatz) in Handorf-Langenberg, Ende gegen 18 Uhr. Die Teilnahme kostet einen Euro, die Aktion ist für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre geeignet.

Kontaktperson: Bernard Schonhöft, Telefon 0151/173152266.



Es kommt wieder Leben auf die Baustelle

Geschrieben von OV am 2013-07-25
Arbeiten am neuen Pfarrbüro gehen voran

Künftiges Pfarrbüro der Gemeinde St. Johannes Baptist: Die gesamte Gemeindeverwaltung soll von hier aus laufen. Foto: Braunschweig



Lange Zeit tat sich an dem Neubau wenig. Als Grund für den Stillstand nennt Pfarrer Christian Wölke Kommunikationsschwierigkeiten.

. Jetzt geht es weiter: Nachdem die Arbeiten am Pfarrhaus und am neuen Pfarrbüro für die Kirchengemeinde St. Johannes Baptist wochenlang nicht voran kamen, sind jetzt gleich mehrere Gewerke dort aktiv.

Pfarrer Christian Wölke freut sich, dass nun endlich Leben auf die Baustelle kommt. Als Grund für das zeitweilige Stillleben am Rohbau neben dem Alten Pastorat nennt er „Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Bauherr und Bauausführung“. Diese seien nun beseitigt. Die Koordination funktioniere. Schon die Planungen für den Bau und die Sanierung im Pfarrhaus hatten länger gedauert als ursprünglich gedacht. Dadurch, dass sich nun zudem „zwischen Ostern und Pfingsten“ praktisch nichts auf der Baustelle tat, wieWölke sagt, verschiebt sich auch der Einzug immer weiter nach hinten. Ursprünglich wollte der Geistliche, der seit mehr als einem Jahr im Holdorfer Pfarrhaus in einer Wohngemeinschaft mit Pfarrer emeritus Helmut Middendorf lebt, schon längst eingezogen sein. Jetzt ist er zumindest sicher: „Es wird dieses Jahr fertig.“ Schon im September will Wölke zumindest die fertigen, wenn auch sicher noch nicht eingerichteten Räume beim Pfarrfest interessierten Gemeindemitgliedern zeigen.

Schon im Winter hatte der Umbau mit dem Abriss eines Flachdachanbaus am Pfarrhaus begonnen. Den zunächst erstellten Plan, diesen als Pfarrbüro zu nutzen, mussten Pfarrer Wölke, Verwaltungsausschuss und Offizialat wegen eines Wasserschadens verwerfen. An seiner Stelle wir nun ein neues Gebäude gebaut. Darin gibt es Räumlichkeiten für das Pfarrbüro, über das die gesamte Gemeindeverwaltung laufen soll. Die Pfarrbüros der drei übrigen Gemeindeteile Holdorf, Handorf-Langenberg Und Mühlen bleiben erhalten. Auch im Pfarrhaus selbst, das zuletzt bis zum Frühjahr 2012 von Pfarrer Franz Ortmann bewohnt wurde, soll sich noch einiges tun. Neben einer Sanierung werden auch dort Räume neu gestaltet, damit die Mitarbeiter und Hauptamtlichen ihre Büros unter einem Dach haben. Im Obergeschoss soll das neue Domizil von PfarrerWölke entstehen. Derzeit plant die Gemeinde St. Johannes Baptist auch einen Um- und Anbau am Pfarrhaus in Holdorf. Dort soll der neue Kaplan aus Indien, Silvaraju Kativallu, eine größere Wohnung bekommen. Die derzeitige Unterbringung sei nur „bedingt zumutbar“ für einen Geistlichen, sagt Wölke. Es müsse für den Kaplan unter anderem mehr Privatsphäre geben. Dafür seien aber neue Räume notwendig, so Wölke.



Manche Hähne tröpfeln nur noch

Geschrieben von OV am 2013-07-24
Leitungsdruck schwankt in Brägel stark / Wasserwerk Holdorf läuft an der Obergrenze

Wenig bis gar kein Wasser kommt in manchen Haushalten in Brägel seit Montagabend an. Schuld sind die lang anhaltende Trockenheit und der erhöhte Wasserverbrauch, so der OOWV. (Foto: dpa / Pleul)



Der hohe Wasserverbrauch vor allem zwischen 17 und 21 Uhr sorgt für Engpässe. Brägel ist aufgrund der höheren Lage besonders betroffen.

Morgens und abends unter die Dusche, das Planschbecken für die Kinder füllen und der Rasen braucht auch dringend Wasser: Das kühle Nass ist in diesen Tagen gefragt wie nie. Der hohe Wasserverbrauch verbunden mit der lang anhaltenden Trockenheit treibt das Wasserwerk Holdorf, das Lohne versorgt, derzeit an die Belastungsgrenze. Das hat in den vergangenen Tagen zu erheblichen Druckschwankungen in Brägel geführt. 380 Haushalte an der Brägeler Straße und Nebenstraßen, am Bergweg und Nebenstraßen sowie in Südlohne sind laut Oldenburgisch-ostfriesischem Wasserverband (OOWV) von den Engpässen betroffen, weil sie höher liegen als andere Ortsteile.

Spürbar waren die Auswirkungen auch im St.-Franziskus- Hospital, teilt Verwaltungsdirektor Hubert Kröger mit. Allerdings sei die Situation noch nicht besorgniserregend. Der fehlende Druck führe nicht zu Schwierigkeiten. Dass Wasser fehle, habe er in seinen 38 Dienstjahren aber bislang auch noch nicht erlebt. Aus den Wasserhähnen in Brägel tröpfelte es teilweise nur noch, berichtete Lutz Timmermann, Leiter der OOWV-Pressestelle, gestern. Das Problem trete in Brägel in extremen Hitzephasen häufiger auf. Für die kommenden Jahre kündigt Timmermann Abhilfe an: Der derzeitige Engpass im Leitungsnetz von Handorf nach Mühlen und der damit einhergehende Druckverlust soll durch die Erweiterung der Leitung von 30 auf 40 Zentimeter Durchmesser behoben werden. Die Leitung von Holdorf nach Damme sei kürzlich bereits auf 50 Zentimeter erweitert worden, sagt Timmermann. Das habe den gewünschten Erfolg gebracht.

Bei einigen Brägelern kam gestern nur noch wenig bis gar kein Wasser mehr aus dem Hahn. Andere hatten den Druckabfall bis dahin noch gar nicht registriert, weil Schwankungen im Brägeler Netz häufiger vorkommen. Gerade in den Abendstunden, zwischen 17 und 21 Uhr,komme es zu Engpässen, erklärt Timmermann. Dann gingen die Menschen nach der Arbeit duschen und würden mit der Bewässerung des Gartens beginnen. Der OOWV appelliert an die Lohner, das Wasser verantwortungsbewusst zu nutzen.

Denn das Wasserwerk in Holdorf liefere bereits jetzt eine Rekordmenge. Reserven seien nicht mehr vorhanden. Das Wasser werde schon mit dem maximalen Wert von 9,5 bar in das Netz abgegeben. „Ein ergiebiger Regenschauer ist wünschenswert, um die Situation wieder zu entspannen und die Behälter im Werk wieder auffüllen zu können“, so derOOWV. „In dieser Schärfe“ sei das Problem bislang nicht bekannt gewesen, sagt Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer. In der Vergangenheit habe es Beschwerden eher aus Richtung der Straße Roggenkamp gegeben. Die Stadt wisse um das Problem und stehe mit dem OOWV im Kontakt, so der Verwaltungschef.





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