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News-Archiv (bis Februar 2017)

SPD vertraut ihrer Führungscrew

Geschrieben von OV am 2013-04-24
Ortsverband Holdorf wählt Vorstand und ehrt langjährige Mitglieder

Glückwunsch: Elisabeth Vodde-Börgerding und Thomas Börgerding werden von Inge Olberding (von links) geehrt. (Foto: SPD)



Die Mitglieder des SPD-Ortsverbandes Holdorf vertrauen weiter ihrer Führungscrew: Auf ihrer Mitgliederversammlung in Handorf- Langenberg bestätigten die Sozialdemokraten Inge Olberding als Vorsitzende. Ihr Stellvertreter bleibt Rainer Deters.

Ihre Arbeit fortsetzen werden nach einer SPD-Mitteilung auch Schriftführer Stephan Möhring, der Kassenführer Martin Fischer und seine Stellvertreterin Elisabeth Vodde-Börgerding. Neu in den Vorstand als Beigeordnete gewählt wurden Elisabeth Warnek- Bronsz, Dimitri Disner und Janine Fischer.

Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der Partei wurden Thomas Börgerding und Elisabeth Vodde-Börgerding geehrt. Beide gestalten auch die politische Arbeit in Holdorf mit. Vodde-Börgerding ist bereits in der vierten Wahlperiode Mitglied der SPDFraktion im Gemeinderat. Dort leitet sie den Jugend-, Kulturund Sozialausschuss. Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug nennt sie laut der SPD „das soziale Gewissen der Gemeinde“.



Nadeln und Lob für unermüdlichen Einsatz

Geschrieben von OV am 2013-04-23
Delegierten des Schützenkreises Vechta tagen in Holdorf /Rückblick auf 2012

Ausgezeichnete Schützen: (von links) Willi Helms, Sigrid Dinkgrefe, Paul Menke, Josef Kleier und Franz-Josef Ostendorf. (Foto: Köhne)



Ein Saal ganz in Grün: Rund 120 Schützen begrüßte am Freitagabend Walter Thie, Präsident des Schützenkreises Vechta, in der SchützenhalleHoldorf. In verschiedenen Berichten ließen die Schützen das vergangene Jahr Revue passieren, freuten sich über ein Plus in ihrer Kasse und wählten mit dem Schatzmeister des Holdorfer Schützenvereins Robert Hemmelgarn einen neuen Kassenprüfer.

Höhepunkt der Delegiertenversammlung: die Auszeichnung von Schützen, die sich um das Schützenwesen verdient gemacht haben. Die Ausgezeichneten stellte Ronald Reimer, stellvertretender Schützenkreis-Präsident, vor. Die große goldene Ehrennadel nahm Willi Helms vom Schützenverein Holdorf in Empfang, der seit 2003 als Knobelwart dem erweiterten Vorstand seines Schützenvereins angehört. Sein unermüdlicher Einsatz auf allen Gebieten und sein Frohsinn hätten ihn weit über die Grenzen des Schützenkreises Vechta bekannt gemacht, lobte Reimer. Um die Nadel entgegenzunehmen, musste er kurz die Wirtsschürze abstreifen.

Die gleiche Auszeichnung erhielt auch Josef Kleier, der seit über 40 Jahren beim Schützenverein Stoppelmarkt aktiv ist. Seit 2003 ist er dort Vize-Präsident. Reimer lobte seine besonnene Art und seine kritischen Äußerungen an den richtigen Stellen. Die große silberne Ehrennadel erhielt Sigrid Dinkgrefe, die seit 1989 dem Oldenburger Schützenbund angehört. „Sie wurde 2002 als erste Frau in den Vorstand des Schützenvereins/ Schießsportverein Holdorf gewählt“, so Reimer. Heute ist sie als Schriftführerin für den Verein tätig. Ebenfalls die große silberne Ehrennadel bekam Franz- Josef Ostendorf, der seit zehn Jahren Kassenwart des Schützenvereins Stoppelmarkt ist. Ostendorf zeichne sein überdurchschnittlicher Einsatz und sein Engagement in vielen Bereichen aus, so Reimer. Paul Menke vom Schützenverein Stoppelmarkt erhielt eine Auszeichnung vom Oldenburger Schützenbund (OSB). Auch der Präsident des OSB, Josef Rolfes, hatte nach Holdorf gefunden, ebenso der Kreiskönig Matthias Blömer. Thie hatte auf die Sonderdelegiertentag am 17. August hingewiesen, bei der Zahlen zum Fehlbetrag des Nordwestdeutschen Schützenbundes offengelegt werden sollen. Er freute sich, dass auch Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug ganz in Grün erschienen war. Der hatte die Bedeutung der Schützenfeste als Volksfeste unterstrichen.



Löschfahrzeug soll repariert werden

Geschrieben von OV am 2013-04-22
Leihgabe aus Vechta ist für die Holdorfer Wehr keine Dauerlösung

Im Graben landete bei einem Einsatz das Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Holdorf im vergangenen Monat (wir berichteten). Jetzt ist es bei einer Fachfirma und soll, wenn möglich, repariert werden. Denn wie Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug und Gemeindebrandmeister Norbert Nobbe Dem Wirtschaftsausschuss erläuterten, ist das ausgemusterte Löschfahrzeug der Feuerwehr Vechta keine Dauerlösung. Das Fahrzeug hatten die Vechtaer Kameraden spontan zur Verfügung gestellt, als sie vom Unglück der Holdorfer hörten. „Das Fahrzeug entspricht nicht unserem Anforderungsprofil“, so Nobbe. Wenn man bedenke, dass ein neues Fahrzeug rund 300000 Euro koste, seien Kosten von 20000 bis 40000 Euro für die Reparatur des Löschfahrzeugs in Ordnung. „In Abhängigkeit der Reparaturkosten wird die Reparatur des Fahrzeuges favorisiert“, formuliert Krug die Empfehlung an Verwaltungsausschuss und Rat. Ihr stimmte der Wirtschaftsausschuss einstimmig zu. Einstimmig abgeschmettert wurde hingegen im Jugendausschuss der Antrag des Tontaubenvereins auf einen Zuschuss für die Renovierungs- und Erneuerungsmaßnahmen am Tontaubenstand. Kein Mitglied des Vereins war erschienen. Für Mario Trumme (CDU) deutliches Zeichen, dass die Angelegenheit scheinbar nicht dringend sei. Wie er waren auch andere Ausschussmitglieder der Meinung, dass sich der Verein nicht sonderlich stark in der Jugendarbeit engagiere. Unterstützung erhält der außerschulische Lernstandort Hof Heil in Fladderlohausen. Hier empfahl der Ausschuss, dass die Gemeinde künftig als dauerhaftes Fördermitglied 300 Euro pro Jahr bereitstellt.



Japanischer Knöterich fordert Experten

Geschrieben von OV am 2013-04-20
Aushungern, oder eine andere Methode: Holdorfer Kulturausschuss vertagt Bekämpfung von Neophyten

Auf den ersten Blick schön grün: Der japanische Staudenknöterich hat sich am Mühlenbach in Holdorf breit gemacht und nimmt überhand. (Foto: Fotolia /Martina Berg)



Er fühlt sich am Mühlenbach zu Hause. So sehr, dass er andere Pflanzen verdrängt. Was tun gegen den japanischen Staudenknöterich?

Sie sind nicht einheimisch, aber anpassungsfähig und vermehren sich rasch: Neophyten. Manche dieser Pflanzen stören nicht, sind sogar nützlich. Andere wiederum nehmen sogar so überhand und verdrängen einheimische Arten, dass sie selbst Naturschützern wie Thomas Wagner ein Dorn im Auge sind. Wagner, Vorsitzender der Ortsgruppe Holdorf im Naturschutzbund (Nabu), erläuterte Am Mittwochabend den Mitgliedern des Jugend-, Kultur- und Sozialausschusses, warum die Initiative „Naturlehrpfad am Mühlenbach“ des Nabu Holdorf einen Zuschussantrag für die Bekämpfung von Neophyten am Mühlenbach gestellt hat. Der Ausschuss hielt sich mit der Empfehlung eines Zuschusses zurück. Denn zunächst ist Expertenrat gefragt.

Die Pflanzen mit einer dicken Folie abdecken und diese dann mit Sand bedecken, das ist für Wagner die einzige Möglichkeit, dem japanischen Staudenknöterich beizukommen. Die Pflanze breite sich unwahrscheinlich stark aus. „Mähen, Salzsäure, das hilft alles nichts.“ Auch das Rausreißen der Pflanze mit ihren zwei Meter langen Wurzeln sei schwierig. „Bleibt nur ein kleiner Teil der Wurzel zurück, kommt sie wieder.“ Die Pflanze unter der Folie ersticken und aushungern, laut Wagner das Einzige, das Erfolg verspricht. Ausschussmitglied Bernard Schonhöft (UWG), ebenfalls im Naturschutzbund aktiv, sah das Ganze etwas anders .Mit der Abdeckung des Bodens für einige Jahre, hungere man nicht nur die Pflanze aus, sondern töte in diesem Bereich auf Jahre jegliches Leben ab, beispielsweise auch Mikroorganismen. Außerdem sei solch eine Folie sehr teuer. Schonhöft riet dazu, zunächst einen ausgewiesenen Fachmann wie den zweiten Vorsitzenden der Nabu-Kreisgruppe Vechta Ludger Frye die Lage vor Ort inspizieren zu lassen. Dem stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

Nicht nur beim japanischen Staudenknöterich ist Expertenrat gefragt. Auch bei der spät blühenden Traubenkirsche. Da in ihrem Schatten nichts anderes mehr wächst, müsse man sie absägen und ihre Stubben aus dem Erdreich schieben, so Wagner. Diese Pflanze dürfe man nicht generell verteufeln, fand Schonhöft. Sie trage zur Artenvielfalt bei und verbessere den Genpool. Während sich die Initiative rund um Wagner in Sachen Neophytenbekämpfung also gedulden muss, hat sie für einen weiteren Antrag ein positives Signal erhalten. Der Wirtschaftsausschuss hatte einen Tag zuvor einstimmig dafür gestimmt, dass die Gemeinde künftig die Unterhaltung und Überprüfung der Spielgeräte am Naturlehrpfad übernimmt.





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