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News Archiv

Der Mauer-Ärger und kein Ende in Sicht

Geschrieben von OV am 2012-02-03
Landkreis und Gemeinde Holdorf schieben sich die Lösungskompetenz im Fall Sonnenbreite gegenseitig zu

Steine des Anstoßes: Die rote Mauer Ecke Sonnenbreite/Dammer Straße in Holdorf ist den Anliegern schon seit ihrem Bau im vergangenen Sommer ein Dorn im Auge. (Foto: Köhne)


Die rote Mauer an der Sonnenbreite in Holdorf raubt Verkehrsteilnehmern die Sicht. Das finden die Anlieger. Landkreis und Gemeinde sind sich aber nicht einig, wer für das Problem zuständig ist.

Auch wenn sie nicht ausdrücklich Thema ist, ist sie es doch: Die Mauer an der Sonnenbreite in Holdorf (OV berichtete). Kaum eine Sitzung des Holdorfer Bauausschusses oder des Rates vergeht, ohne dass sich ein Ratsmitglied oder ein Bürger nach dem Bauwerk erkundigt.

Denn die rote Mauer verstellt Verkehrsteilnehmern im Einmündungsbereich der Sonnenbreite auf die vielbefahrene Dammer Straße die Sicht. Der Meinung sind zumindest etliche Anwohner. Inzwischen beschäftigt die Mauer Anlieger, Gemeinde und auch den Landkreis. Das hängt damit zusammen, dass die rote Mauer komplett auf Grund und Boden des Straßenbauamtes liegt. Deshalb hatte der Landkreis Vechta auf das niedersächsische Straßengesetz und den Punkt Sondernutzung verwiesen. Im Klartext heißt das, damit wäre es wiederum Aufgabe der Gemeinde, sich um die strittige Frage zu kümmern. Die Gemeinde aber, so erklärt der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters Heiner Themann, sieht die Belange des Straßenverkehrsrechts betroffen, weil die eingeforderten Sichtdreiecke nicht eingehalten werden.

Die Gemeinde bewerte Bestimmungen des Straßenverkehrsrechts höherrangiger als Bestimmungen zur Sondernutzung. „Gefährdungen im Straßenverkehr sind ungeachtet der Eigentumsverhältnisse gravierender als Verstöße zur Sondernutzung“, begründet Themann. Das habe die Gemeinde dem Landkreis mitgeteilt. Das heißt, der Landkreis soll sich um die Angelegenheit kümmern. Im Fall der roten Mauer werden also nicht Steine gerückt, sondern Papiere verschickt.

Im Fall der mit Steinen gefüllten Gittermauer an der zweiten Aufmündung der u-förmig angelegten Sonnenbreite auf die Dammer Straße hat sich hingegen einiges bewegt. Hier ist die Sachlage auch anders, da diese Lärmschutzmauer überwiegend auf dem Grund und Boden der Eigentümer liegt und die Baugrenze nur teils überschreitet. „Die Lärmschutzmauer darf die Baugrenze überschreiten, soweit sie nicht höher als 80 Zentimeter beziehungsweise über einer Höhe von 80 Zentimetern durchsichtig ist“, so Themann. Ist dies nicht der Fall, beziehungsweise sind die vorgeschriebenen Sichtdreiecke nicht eingehalten, lautete die Vorgabe, die Mauer auf eine Höhe von 80 Zentimetern zurückzubauen. „Da reicht es, die Steine aus dem Gitter herauszunehmen“, sagt Themann. Das ist geschehen. Zumindest diese Mauer ist geschrumpft.



Blasorchester bereitet sich auf Frühjahrskonzert vor

Geschrieben von OV am 2012-02-03
Dirigent zieht Bilanz eines erfolgreichen Jahres

Engagierte Musiker: Für die beste Beteiligung an den Proben und Auftritten ehrte Dirigent Peter Scholz (rechts) Bernard Meyer und Stefan Trumme (von links). (Foto: reh)


Die Vorbereitung des Frühjahrskonzert steht derzeit im Mittelpunkt der Aktivitäten des Blasorchesters Handorf-Langenberg: An diesem Wochenende bereiten sich die Musiker darauf intensiv im Jugendhof des Bundes der katholischen Jugend (BDKJ) in Vechta vor.

Auch dies war Thema der Jahreshauptversammlung des Orchesters im sogenannten Musikbunker, in der Dirigent Peter Scholz die Bilanz eines aus seiner Sicht „erfolgreichen Jahres“ zog. Insgesamt habe das Blasorchester 76 Proben und Auftritte absolviert. Ebenfalls positiv entwickelt sich das Jugendblasorchester. Seine derzeit 24 Mitglieder leisteten im vergangenen Jahr 39 Proben und Auftritte, an denen sich Tim Ruholl mit 37 Teilnahmen fast zu 100 Prozent beteiligte.

Eine Ehrung des Niedersächsischen Musikverbandes für zehnjährige musikalische Tätigkeit erhielten Carolin Thörner und Tobias Vagelpohl. Seit 20 Jahren sind Anke Wehner und Irmgard Scholz dabei.



Verdient gemacht um Gemeinde Holdorf

Geschrieben von H. Vollmer am 2012-02-01
In Kürze Seebestattung des langjährigen Bauamtsleiters Wilfried Schweigel

Wilfried Schweigel verstarb im November 2011.


Lange Jahre prägte der Ende November verstorbene Holdorfer Bauamtsleiter Wilfried Schweigel die baulichen Projekte der Gemeinde. Auf Wunsch Schweigels wird seine Familie in den kommenden Tagen im Rahmen einer Seebestattung Abschied vom Verstorbenen nehmen – ein Anlass, um an sein Wirken in der Gemeinde zu erinnern.

Wilfried Schweigel, der in Essen (Ruhrgebiet) aufgewachsen ist, war seit Mai 1983 Bauamtsleiter bei der Gemeinde Holdorf. In den Kreis Vechta kam der gelernte Werkzeugmacher mit 20 Jahren, als er 1967 in Lohne die Bundeswehr als Zeitsoldat absolvierte und sich hier zum Elektromechanikermeister weiterbildete.

Der spätere Diplom-Ingenieur erwarb sein Abitur über die Abendschule und begann Ende der 70er Jahre sein Architekturstudium an der Fachhochschule Oldenburg.

In Holdorf hat Wilfried Schweigel zahlreiche Projekte angestoßen und begleitet. Dazu gehört die Entwicklung des Industriegebietes, der Bau von Kindergärten, Schulen sowie Baumaßnahmen an den gemeindeeigenen Gebäuden.

Als Wirtschaftsförderer war er Mitinitiator und Geschäftsführer der Igeha 2001, 2006 und 2010. Witwe Marianne Schweigel überreichte jetzt dem Förderverein der Palliativeinheit Spes Vivaim des Dammer Krankenhauses St. Elisabeth einen Scheck in Höhe von 1000 Euro – Spenden von Freunden und Familie, die anlässlich des Trauerfalls gesammelt wurden.

Während der Scheckübergabe erklärte Oberärztin Ulrike Beutel die Arbeit ihrer Einrichtung: „Wenn Heilung oder dauerhafte Besserung nicht mehr möglich sind, möchten wir Raum und Zeit schaffen für besonders intensive Pflege und Zuwendung.“



Holdorfer B-Junioren als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet

Geschrieben von H. Vollmer am 2012-01-31

Bei der Sport-Gala des SV Holdorf kürte der „kleine HSV“ in der festlich geschmückten Holdorfer Sporthalle die 1. B-Junioren mit ihrem Fußball-Trainer Bernd Kolbeck (rechts) als Mannschaft des Jahres.

Sie zeichne sich durch die seit Jahren kontinuierlich gute Jugendarbeit ihrer Trainer Bernd Kolbeck und Matthias Giere aus, lobte HSV-Fußball-Jugendwart Sascha Bley in seiner Laudatio vor den zahlreichen Gästen der Ballnacht.

In der vergangenen Saison sei das i-Tüpfelchen durch die Erringung der Vize- Kreismeisterschaft und dem Gewinn des Kreispokals gesetzt worden. (Foto: Vollmer)





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