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News Archiv

Georg Möhlmann seit 25 Jahren im Dienst

Geschrieben von H. Vollmer am 2011-01-07
Mann für die Sicherheit

Besondere Glückwünsche nahm gestern Nachmittag Georg Möhlmann zum 25. Dienstjubiläum als Beschäftigter im Öffentlichen Dienst entgegen.

Es gratulierten Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, Personalrat Wilfried Schweigel, die Schulleiter Anita König (Grundschule Holdorf) und Manfred Peter (Haupt- und Realschule) sowie weitere Mitarbeitervertreter.

Nach dem Wehrdienst in Westerland auf Sylt und Nordholz in den Jahren 1975 und 1976 arbeitete der gelernte Elektroinstallateur von April 1987 bis September 1990 als Hallenwart im Sportzentrum der Gemeinde Holdorf.

Anschließend übernahm Georg Möhlmann die Hausmeistertätigkeit im Schulzentrum Holdorf. Im Mai 1994 wurde der Jubilar zum Sicherheitsbeauftragten für das Schul- und Sportzentrum Holdorf und die Barbara-Schule in Handorf- Langenberg bestellt.



Probelauf für extralange Brummis soll starten

Geschrieben von OV am 2011-01-06
BundesweiteTests von Gigalinern geplant / Spedition Schockemöhle möchte sie zwischen Holdorf und Baden-Württenberg einsetzen

Ein Gigaliner der Firma Schockemöhle: Die Spedition aus Mühlen will sich am bundesweiten Probelauf für die extralangen Laster von bis zu 25,25 Metern beteiligen. (Foto: Schockemöhle)


Sie sind 25,25 Meter lang und sollen in diesem Jahr in einem bundesweiten Feldversuch auf Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen getestet werden: Extralange Lastwagen, so genannte Gigaliner. Diese sind knapp neun Meter länger als ein üblicher Standard-Sattelzug. Bei Speditionen im Kreis Vechta stoßen die Tests auf Interesse. Ob der Probelauf der Lang-Lkw jedoch in der gesamten Bundesrepublik gestartet werden kann, steht in den Sternen – acht Bundesländer wollen bislang nicht mitmachen.

Ralph Borgmann vom Transportunternehmen Schockemöhle aus Mühlen sagt: „Wir haben einen Antrag für die Tests beim Bundesverkehrsministerium gestellt, noch warten wir auf eine Antwort.“ Die Firma Schockemöhle möchte einen Riesen-Laster auf einer Strecke zwischen Holdorf und Baden- Württemberg einsetzen. „Wir mussten die Route vorab exakt definieren“, so Borgmann. Auch die Ware war im Vorfeld festzulegen. „Auf der Hintour wollen wir Autoteile fahren, auf der Rückfahrt Reifen.“

Das Problem: Die Strecke führt durch Nordrhein-Westfalen. Dieses Bundesland weigert sich bislang jedoch, an Feldversuchen teilzunehmen und seine Straßen dafür zur Verfügung zu stellen. Falls es dabei bleiben sollte, müsste sich die Spedition Schockemöhle eine neue Route aussuchen. Aktuell haben sich nur Niedersachsen, Bayern, Schleswig-Holstein, Hessen, Baden- Württemberg, Thüringen und Sachsen bereit erklärt, mitzumachen. Sachsen-Anhalt enthält sich bislang. Allerdings gibt es eine kleine Hoffnung für die Spedition Schockemöhle: Die FDP in Nordrhein-Westfalen bemüht sich verstärkt darum, dass sich die rot-grüne Landesregierung für den Einsatz langer Lastwagen öffnet.

Borgmann erklärt: „Zwei der bis zu 25,25 Meter langen Lastwagen können die Fracht von drei herkömmlichen Lastwagen transportieren.“ Dadurch könne nicht nur Kraftstoff gespart, sondern auch die Umwelt besser geschützt werden. „Wir könnten von heute auf morgen damit starten“, betont Borgmann. Die notwendige Technik sei bereits vorhanden. Schockemöhle hat diese vom Fahrzeughersteller Krone aus dem emsländischen Spelle. Krone hat 2004 die ersten Gigaliner vorgestellt. „Wir liefern vor allem nach Skandinavien“, so Krone-Sprecherin Martina Schulz. Dort seien die extralangen Fahrzeuge schon seit Jahren zugelassen. Allerdings gibt es einen Unterschied: In Skandinavien dürfen die Gigaliner bis zu 60 Tonnen wiegen, in Deutschland sollen es maximal 44 Tonnen sein.

Bereits erste Erfahrungen mit den langen Lastern gibt es auch im Kreis Vechta: Die Spedition Contrail-Transport aus Visbek hat in den vergangenen Jahren schon an regionalen Tests teilgenommen. Geschäftsführerin Waltraud gr. Schürmann-Muhle teilt mit, dass die Erfahrungen dabei positiv gewesen seien. „Wir hatten keine Unfälle und auch keine weiteren Problemen“, so Schürmann- Muhle. Fünf ihrer Fahrer seien damals zu Gigaliner-Schulungen in den Niederlanden gewesen. Für den bundesweiten Probelauf habe sie sich jedoch nicht beworben. Da das Unternehmen viele Waren nach Hamburg und Bremen transportiere – die beiden Stadtstaaten sich jedoch nicht an den Tests beteiligen wollen –, würde sich eine Teilnahme aus finanziellen Gründen nicht lohnen.

Carsten Hemme, Geschäftsführer der Spedition Paneuropa- Rösch aus Vechta, lehnt die Riesen- Laster ab. Sein Transportunternehmen fahre vorwiegend für den kombinierten Verkehr – liefert also Ware für den Bahnoder Seetransport. „Die Gigaliner würden zur Folge haben, dass wieder der Transport auf den Straßen gestärkt wird.“ Außerdem bezweifelt er, dass die Lang-Lkw beim Verladen und auf kleineren Straßen den nötigen Platz haben. Auch andere Speditionen aus dem Kreis Vechta wollen sich nicht an den Feldversuchen beteiligen – unter anderem Rubetrans aus Damme und Kolbeck aus Lohne.

Laut Bundesverkehrminister Peter Ramsauer (CSU) soll der Versuchslauf bald beginnen. Ramsauer rechnet vorerst mit „maximal 400“ beteiligten Lkw. Er sagt: „Wir haben einige hundert Bewerber und bereiten jetzt die Details vor.“ Ministeriums- Sprecherin Sabine Mehwald teilt mit, dass zurzeit mehrere Arbeitsgruppen einen endgültigen Entwurf vorbereiten. „Alle Ergebnisse werden mit den Ländern und Verbänden noch abgestimmt“, so Mehwald.

Kritik an den Lang-Lkw kommt vor allem von der Allianz pro Schiene. Sprecherin Barbara Mauersberg sagt: „Wie teuer, gefährlich und umweltschädlich Monstertrucks sind, kann ein Feldversuch unter Laborbedingungen ohnehin nicht abbilden. Insofern ist der Test vor allem eins: überflüssig.“ Auch der ADAC hat Bedenken. Nach Ansicht des Automobil-Clubs darf der Feldversuch kritische Punkte wie etwa Ortsdurchfahrten, Kreisverkehre, Kreuzungen und Bahnübergänge keinesfalls aussparen. Ein weiterer Schwerpunkt des Tests müsse auch der Pkw-Verkehr sein, der beim Überholen von langen Lkw auf Landstraßen besonderen Risiken ausgesetzt sei.



Wenn der Tannenbaum ausgedient hat

Geschrieben von OV am 2011-01-06
Fleißige Helfer starten zu den traditionellen Sammelaktionen / Spenden für Jugendarbeit

Beide Seiten profitieren: Die eine hat wenig Arbeit mit der Entsorgung, die andere zwar mehr, aber einen finanziellen Vorteil: Demnächst sind im Landkreis Vechta wieder zahlreiche Jugendgruppen unterwegs, die die ausgedienten Tannenbäume einsammeln und dafür kleine Spenden erhalten.

Auch in Holdorf, Steinfeld und Dinklage:„Wir sind diesmal etwas früher als gewohnt dran“, sagt Holdorfs Pfarrer Michael Kenkel. Denn bereits am Samstag (8. Januar) gehen die Messdiener auf Tour durch den Ort. „Es ließ sich zeitlich nicht anders einrichten, im nächsten Jahr werden wir die Aktion wieder eine Woche später anbieten“, erklärt der Geistliche. Das Geld, das die Messdiener für ihre Dienste einnehmen, ist für die Jugendarbeit bestimmt. Wie bei den anderen Gruppen auch, die allesamt am 15. Januar die Bäume einsammeln.

So werden die Steinfelder Jugendlichen das Geld für laufende Kosten des Jugendtreffs verwenden. „Ein Essen ist wie immer auch eingeplant“, sagt Jugendpfleger „Teddy“ Westendorf. Die Mitglieder des Blasorchesters Handorf-Langenberg, die in ihrem Ortsteil für den Abtransport der Bäume sorgen, werden die Spenden dem Orchester zugute kommen lassen. Und Alfred Dinkelmann kann sich nicht erinnern, dass es einmal anders war: Das Tannenbaum- Geld ist für die Dinklager Jugendfeuerwehr bestimmt. Der Stadtbrandmeister ist sich übrigens fast sicher, dass die Jugendfeuerwehr in Dinklage Vorreiter der Aktionen im Landkreis war. „Das muss 1973 gewesen sein. Da war ich selbst noch in der Jugendfeuerwehr“, sagt Alfred Dinkelmann. Mittlerweile haben sich die Touren durch die Stadt verdoppelt. „Frühen waren wir von 12 bis 17 Uhr im Einsatz, heute beginnen wir schon um 9 Uhr“, rechnet er vor.

Aber nicht nur der Aufwand hat sich erhöht. Mit ihm teilweise auch die Probleme. „Es kommt immer wieder vor, dass Leute nach der Aktion ihre Bäume zu den Sammelplätzen bringen und dann anrufen, warum sie nicht entsorgt wurden“, weiß Pfarrer Michael Kenkel. Die Messdiener bringen nämlich zunächst die Bäume zu zentralen Plätzen, von denen sie dann abtransportiert werden. „Wir kontrollieren das dann abends immer“, sagt Kenkel. Am Samstag will er selbst die Kontrolle übernehmen. „Dann können sich die Leute nicht beschweren.“

Auch „Teddy“ Westendorf hat eine Bitte: Die Tannenbäume nicht auf einen Haufen zu legen, sondern vor die Häuser. „Sonst haben wir Probleme beim Aufladen und beim Einsammeln der Spenden“, sagt Westendorf.


Holdorf:
Die Messdienergemeinschaft Holdorf sammelt am Samstag (8. Januar) ab 12 Uhr in Holdorf. Alle Messdiener treffen sich dazu um 12 Uhr im Pfarrheim.

Handorf-Langenberg:
Die Mitglieder des Blasorchesters sammeln am 15. Januar ab 9.30 Uhr die Bäume in Handorf-Langenberg ein.



Schnee und Eis gehen – Schlaglöcher kommen

Geschrieben von OV am 2011-01-05
Viele Straßenschäden stammen noch aus vergangenem Winter / Holdorfer haben längst kein Streusalz mehr

Schäden rechts und links: Auf der Neuenkirchener Straße in Holdorf sind schwere Frostschäden entstanden. (Foto: Zein)


Die meisten Straßen sind frei. Der Schnee der vergangenen Wochen türmt sich nur noch an den Straßenrändern. Doch von einem unbeschwerten Dahingleiten kann für Autofahrer nicht die Rede sein. Unter Schnee und Eis hat sich Wasser einen Weg durch feine Risse gesucht. Die Minustemperaturen taten ihr übriges. Das gefrierende Wasser hat Teerdecken von Straßen gesprengt oder die Fahrbahndecke hochgedrückt. Bereits geflickte Stellen sind abermals aufgebrochen. Die Folge: Vor allem ältere Straßen haben sich auch im Kreis Vechta in Rüttelpisten verwandelt.

Die zuständigen Straßenmeistereien wissen noch nicht, was sie erwartet. „Der Winter ist noch nicht vorbei. Da kann noch einiges kommen“, sagte Cord Lüesse, Leiter des Geschäftsbereichs Osnabrück der Niedersächsischen Straßenbaubehörde. Doch bereits jetzt sind die Mitarbeiter der Landesstraßenmeisterei wieder im Dauereinsatz. Sie kontrollieren neben vielen hundert Kilometern Landes- und Bundesstraßen – wie gestern auf der Vechtaer Straße zwischen Goldenstedt und Vechta – auch die Fahrbahn der A1. Die Autobahn hat den Winter bisher gut überstanden, sagt Lüesse. Schlaglöcher und Straßenschäden werden derzeit auf dem alten Autobahnabschnitt zwischen Neuenkirchen-Vörden und Dinklage geflickt. Provisorisch – die Witterung lässt eine dauerhafte Reparatur nicht zu.

Ebenfalls vom Dauer-Wintereinsatz zum Dauer-Reparatureinsatz haben die Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei gewechselt. Gravierend sei das Ausmaß der Schäden allerdings noch nicht, sagte Bernd Schulte, Leiter der Kreisstraßenmeisterei. Auch die Städte und Gemeinden im Kreis Vechta haben noch keinen Überblick über die ersten Straßenschäden. Zu viele Straßen seien derzeit noch mit Eis und Schnee bedeckt. Lohnes Stadt-Sprecherin Anne von Figura sagte gestern auf Anfrage: „Das Bauamt kann erst eine Aussage treffen wenn derWinter vorbei ist.“

Allerdings müssen in Lohne auch noch Schäden aus dem vergangenen Winter repariert werden. Bauamtsleiter Rainer Daum betonte, dass in den kommenden Jahren nach und nach die Schäden beseitigt werden sollen. Die Bestandsaufnahme im Frühsommer 2010 erbrachte einen Gesamt-Sanierungsbedarf in Höhe von 320 000 Euro, wobei es sich nicht nur, aber auch und vor allem um Frostschäden handelt. Größter Brocken im Vorjahr waren dabei die Meyerhofstraße und die Falkenbergstraße für zusammen 43 700 Euro. In diesem Jahr steht bislang als Schwerpunkt die Klapphakenstraße für 56 400 Euro an.

Wilfried Schweigel vom Holdorfer Bauamt sagte: „Bei uns sind noch 70 Prozent der Straßen mit Schnee und Eis bedeckt.“ Der Grund: Seit zwei Wochen gibt es kein Salz mehr. Erst wenn die Straßen wieder komplett frei sind, werde man weitersehen – damit ist Holdorf nicht allein. Auch in Vechta, Dinklage, Steinfeld, Visbek, Goldenstedt, Damme, Neuenkirchen- Vörden und Bakum muss das Ende der Frostperiode abgewartet werden, bevor eine komplette Bestandsaufnahme gemacht werden kann.

Der ADAC mahnt Autofahrer zur Vorsicht: Krater und Risse können Fahrzeuge aus der Bahn werfen oder Radaufhängungen und Stoßdämpfer beschädigen. Auf den Kosten bleibt in der Regel der Besitzer hängen.





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