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Pokale an die Besten vergeben

Geschrieben von H. Vollmer am 2010-07-26
Traditionelles Nachschießen bei den Holdorfer Schützen

Erfolgreiche Schützen: Seine Majestät Christian III. von Lehmden und seiner Königin Janin Hein (vorn Mitte) vergaben mit Vizepräsident NicolasVogt (vorn links) und Präsident Richard Zumloh (vorn rechts) beim Nachschießen Pokale an: Werner Sporkmann (vorn, 2. von links), Sigrid Dinkgrefe und Ralf Westerhoff (vorn, 3. und 2. von rechts). Hintere Reihe von links: Henning Koch, Hubert von Lehmden, Ludger Börgerding, Ludger Nuxoll, Christian Müller, Wolfgang Baumann und Thomas Heitlage. (Foto: hvo)


Alle Hände voll zu tun hatten Präsident Richard Zumloh und sein Vize Nicolas Vogt vom Schützenverein Holdorf am Ende des traditionellen Nachschießens. Gemeinsam mit dem neuen König Christian III. von Lehmden und seiner Königin Janin Hein vergaben beide mehrere Pokale an die erfolgreichen Schützinnen und Schützen.

Der Königspokal ging an die letztjährige Majestät Christian II. Müller (30 Ringe/Stechen 29 Ringen), während sich Sigrid Dinkgrefe (25 Ringe) den Königinnenpokal sicherte. Die Wanderplakette des Vizekönigs erhielt Ludger Middendorf bereits beim Schützenfest. Der Vorstandspokal ging an Majestät Christian III. von Lehmden (27 Ringe, Stechen 29/29). Den Pokal der Offiziere erschoss sich Hubert von Lehmden (27 Ringe, Stechen 26/26 Ringe). Wolfgang Baumann eroberte sich den Schießwartepokal (30 Ringe).

Den Jugendpokal erhielt Henning Koch (47 Ringe). Mit 49 Ringen erwies sichMarie-Theres Nobbe als beste Schützin der Damengruppe. Als beste Schützen der Kompanien erhielten Pokale: Ludger Nuxoll (50 Ringe, 1. Kompanie).Werner Sporkmann (49 Ringe, Stechen 49 Ringe, 2. Kompanie), Thomas Heitlage (50 Ringe, Stechen 48/ 50 Ringe, 3. Kompanie), Ludger Börgerding (46 Ringe, 4. Kompanie) und Ralf Westerhoff (48 Ringe, Stechen 49 Ringe, 5. Kompanie). Nach der Vergabe der Pokale gab es ein gemütliches Beisammensein.



Holdorfer Kinder basteln Spiele selbst

Geschrieben von OV am 2010-07-24
Ferienaktion im Jugendtreff / Bei der Mädchenzeit sind jeden Montag die Mädchen unter sich

Hochkonzentriert schmiergeln Anna, Pia, Emma und Katharina die Spielsteine ab. (Foto: Kläne)


Das Spiel Mühle ist in jeder Spielesammlung. Auch „3 gewinnt“ ist sehr bekannt. Im Holdorfer Jugendtreff haben gut 40 Kinder die Spiele selbst gebastelt.

Die Leiterinnen des Jugendtreffs, Melanie Gadomski und Ute Rypka-Beckermann, haben alle Hände voll zu tun. Um sie herum wuseln viele Kinder, die natürlich viele Fragen haben. Nach kurzer Zeit läuft aber alles rund.

Und so haben die Kinder das Spiel „3 gewinnt“ gebastelt: Man braucht ein Holzbrett – etwa 15 Zentimeter mal 15 Zentimeter –, zum Beispiel aus dem Baumarkt. Das Brett in einer Farbe mit einem dicken Pinsel anmalen und Farbe trocknen lassen. Außerdem benötigt man zehn Spielsteine. Diese kann man kaufen, oder ein Tipp: Man sägt aus einem alten Holz-Besenstil zehn gleichgroße Stücke aus. Noch ein Tipp: Die Kanten des Bretts und der Steine abschmiergeln, um scharfe Kanten und Splitter zu entfernen. Dann jeweils fünf Steine in zwei unterschiedlichen Farben anmalen. Anschließend neun gleichgroße Kästchen auf dem Brett einzeichnen. Die Linien der Kästchen sauber mit einem dünnen Pinsel nachmalen, zum Beispiel mit Schwarz.Man kann auch die neun Spielfelder in unterschiedlichen Farben anmalen. Und Fertig ist das Spiel „3 gewinnt“.

Im Jugendtreff Holdorf (Badberger Straße 2b) gibt es einen Kindertreff immer freitags von 15 bis 17 Uhr. In den Ferien ist er zusätzlich dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Für alle Mädchen ab der 5. Klasse gibt es jeden Montag von 16 bis 18 Uhr eine Mädchenzeit. Man kann beim Kindertreff und bei der Mädchenzeit einfach vorbeikommen.

Weitere Infos unter www.zukunft-fuer-jugend.de .



Schnittwunden, Stiche und verlorene Kinder

Geschrieben von OV am 2010-07-23
Die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer am Holdorfer Heidesee sorgen für Sicherheit der Badegäste

Genau im Blick hat Wachleiter Eike Ohmstede die Badegäste des Holdorfer Heidesees. Das zehnköpfige Team der ehrenamtlichen DLRG-Rettungsschwimmer beobachtet an heißen Tagen von der Wachstation aus bis zu 5000 Besucher. (Foto: Martin)


Die rot-gelbe Flagge flattert an diesem heißen Sommertag im lauen Wind am Heidesee. Für die Badegäste des Holdorfer Sees ein gutes Zeichen. Denn die Fahne signalisiert, dass Eike Ohmstede und seine Kollegen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vor Ort sind und den Badestrand sichern.

Etwa zehn ehrenamtliche Helfer der DLRG sind während der Sommerferien täglich vor Ort. Im Notfall sind sie sofort zur Stelle. Von der Wachstation am Ostufer des Sees aus haben drei bis vier der Helfer den Badebereich immer im Blick. Mit Ferngläsern bewaffnet beobachten sie von dem erhöhten Aussichtspunkt aus die Gäste. „Wir achten besonders auf kleine Kinder, die im Wasser spielen“, sagt Wachleiter Eike Ohmstede.

„Wenn diese ohne Schwimmflügel zu tief in das Wasser gehen, weisen wir die Eltern auch schon mal darauf hin“, erklärt der 24-Jährige einen Teil seiner Aufgaben. Neben der Wachen auf der Station teilt Ohmstede weitere zwei bis drei Helfer ein, die im Ernstfall für die Rettung vom Boot aus zuständig sind. „Außerdem laufen zwei Leute einmal in der Stunde Streife“, erklärt der Wachleiter. Wenn sehr viel Betrieb ist, wird außerdem der kleine Wachturm gegenüber der Station besetzt. Bis zu 5000 Badegäste haben die Rettungsschwimmer so im Blick.

Von 10 bis 19 Uhr sind die DLRG-Helfer täglich im Einsatz. Pünktlich abends zu Hause sein muss aber keiner der Ehrenamtlichen. Sie alle leben mehrere Tage direkt in der Wachstation. „Wir arbeiten, essen und schlafen hier“, sagt Ohmstede. Viele der jungen Helfer, die zwischen 16 und 25 Jahre alt sind, opfern ihre Ferien oder ihren Urlaub für den Dienst auf der Wachstation. So auch Eike Ohmstede. Der Student bleibt zehn Tage im Dienst. Die kleine Gruppe organisiert sich in dieser Zeit selbst. „Wir teilen ein, wer Küchendienst hat und wer zum Einkaufen fahren muss“, erklärt er weiter. „Nach der Arbeit spielen wir zusammen etwas, gucken Filme oder grillen gemeinsam.“

Die Helfer kennen sich gut. Jeder weiß daher im Notfall, was er zu tun hat. „Im Alltag müssen wir zum Glück nur selten Leute aus dem Wasser retten“, erzählt Ohmstede. Am häufigsten sind die Rettungsschwimmer für kleine Probleme da. Sie versorgen kleine Schnittwunden oder Insektenstiche. „Mehrmals täglich suchen Eltern ihre Kinder oder Kinder ihre Eltern. Dann machen wir die Lautsprecherdurchsagen“, erzählt der DLRGHelfer weiter. Eine Lautsprecherdurchsage gibt es auch, wenn ein Gewitter naht. „Das nehmen die Badegäste sehr ernst und kommen sofort aus dem Wasser“, weiß Ohmstede. Auch für die Rettungsschwimmer gilt bei Gewitter erhöhte Alarmbereitschaft. Dann hissen sie die rote Flagge an der Wachstation: Absolutes Badeverbot.



Erlebnisse im Kanu und am Herd

Geschrieben von H. Vollmer am 2010-07-23
Holdorfer Ferienpassaktion bietet Kanutour und Kochtage an

Ferienspaß im kühlen Nass: Unter Leitung von Rainer Deters genossen die Jugendlichen ihreTour auf der Hunte. (Foto: hvo)


Erfrischendes Ferienangebot auf der Hunte: Während der heißen Sommertage kam zahlreichen jungen Holdorfern das Kanufahren gerade recht. Der SPD-Ortsverein sorgte im Rahmen der Ferienpassaktion unter Leitung von Rainer Deters für diese Erfrischung.

Außerdem bot die SPD für acht- bis zwölfjährige Jungen und Mädchen zwei Kochtage in der Küche der Haupt- und Realschule an. Unter dem Motto „Leckeres Kochen, alles in Rot“, wurden Kochrezepte ausprobiert. Auch wenn die Augen beim Zwiebelschneiden tränten, fertigten die stolzen Köche ein Drei-Gänge-Menü mit Tomatensuppe, Spaghetti Bolognese und rote Grütze mit Vanilleeis. Mit dieser neuen Erfahrung wollten die Teilnehmer am nächsten Tag das Zubereiten des Mittagessens zu Hause übernehmen.


H. Vollmer




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