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News Archiv

3000-Mal für leuchtende Kinderaugen gesorgt

Geschrieben von OV am 2009-12-03
Seit acht Jahren sammeln Manuela Rocks und Maria Krämer aus Holdorf jede Weihnachten gefüllte Schuhkartons

Kindern Freude bereiten ist eine Herzenangelegenheit für Maria Krämer (links) und Manuela Rocks aus Holdorf. Deshalb engagieren sich beide seit acht Jahren für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. (Foto: Hoffmann)


Weihnachten fängt für Manuela Rocks und Maria Krämer seit acht Jahren immer schon im Oktober an. Dann verteilen die beiden Frauen aus Holdorf die Flyer und bereiten die jährliche Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ vor, die immer bis zum 15. November läuft.

Eine Aktion des deutschlandweit agierenden Vereins „Geschenke der Hoffnung“, mit der Kindern in Osteuropa eine Freude an Heiligabend gemacht wird. „Was kann es schöneres geben“, meint Maria Krämer, die wie Manuela Rocks selbst drei Kinder hat. Die gaben letztlich den Ausschlag, eine Sammelstelle in Holdorf einzurichten. Manuela Rocks war 2000 im Bibelkreis in Osnabrück auf die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gestoßen. „Ich hatte die Flyer mitgenommen. Unsere drei Jungen wollten gleich selbst Päckchen packen. Auch das Jahr darauf war es so.“ Als dann noch die drei Mädchen von Maria Krämer dazustießen, war die Sache beschlossen, erinnern sich die Holdorferinnen.

3000 Schuhkartons, vollgepackt mit kleinen nützlichen Überraschungen, gingen so in den Jahren sprichwörtlich durch die Hände der beiden Holdorferinnen. Denn jedes Paket muss auf den Inhalt kontrolliert werden. So gehören zum Beispiel nur Originalverpackte Hygieneartikel oder Süßigkeiten in den Karton. „Das ist immer viel Arbeit“, sagt Manuela Rocks. Vor allem die schriftlichen Formalitäten oder die Lagerung der Pakete.

„Einmal war unsere Garage mit rund 700 Schuhkartons belegt,“ erinnert sichMaria Krämer.Und weil damals aufgrund derWitterung kein Lkw aus Berlin in Holdorf die Kartons abholen konnte, mussten die Frauen sie zur nächsten Sammelstelle nach Stemwede bringen. Doch die Mühe lohnt, wenn die Frauen an die leuchtenden Kinderaugen in Osteuropa denken. Mittlerweile gibt es viele Spender, die sich jährlich an der Aktion beteiligen.

„Eine ältere Dame aus Vechta ruft jedes Jahr von selbst bei uns an, weil sie wieder Pakete packen möchte. In diesem Jahr waren es zwölf“, freuen sich die beiden Frauen. Oder die Bewohner eines Altenheimes aus Bersenbrück, die selbstgestrickte Socken beisteuerten. Bei manchen Kartons, die nicht ganz ausgefüllt sind, stecken die beiden Holdorferinnnen auch noch selbst kleine Aufmerksamkeiten hinein. „Kuscheltiere sind sehr beliebt bei den Kindern“, weiß Manuela Rocks.

Informationen im Internet: www.geschenke-der-hoffnung.org



Leckeres Frühstück und Natur erleben

Geschrieben von OV am 2009-12-02
Zwei Eltern-Aktionen beim Projekt „Gesund leben lernen“ an der Grundschule Holdorf

Reger Betrieb herrschte gestern während der Pause in der Holdorfer Grundschule. Wie jeden Dienstag seit September hatten Mütter leckeres und gesundes Frühstück für die Kinder im Angebot. (Foto: Hoffmann)


Morgens, halb zehn in der Grundschule Holdorf: Quark mit und ohne Müsli, Bananen, frische Milch, Gurken und kleine Häppchen. Das Angebot ist nicht nur abwechslungsreich, sondern auch gesund. Und genau das ist das Anliegen der Mütter, die gestern wieder für ein leckeres Frühstück sorgten.

Seit September läuft das Projekt „Pausenverkaufserweiterung“ jeden Dienstag, erklärt die Rektorin der Grundschule Anita König. Insgesamt 33 Mütter der Schulkinder haben vier Gruppen gebildet und stehen nun abwechselnd vor dem gedeckten Tisch in der Pausenhalle. Die Aktion hat die Grundschulpädagogin Petra Nobis innerhalb des landesweiten Projektes „Gesund leben lernen“ angeregt. Seit Anfang 2007 nimmt die Grundschule Holdorf als einzige Schule des Landkreises Vechta an diesem Projekt teil.

Neben dem gesunden Frühstück hat Petra Nobis auch noch eine weitere Aktion angeschoben. So beschäftigen sich die Väter mit der Kindern der dritten und vierten Klasse einmal im Monat. Aus dem anfangs noch mit „Wilde Buben“ überschriebenen Projekt ist mittlerweile das „Entdecker“- Projekt geworden. „Die Väter gehen mit den Kindern reiten oder machen eine Exkursion durch den Wald,“ erklärt Petra Nobis.

Die Mütter indes treffen sich jeden Dienstag früh, um die eingekauften Lebensmittel für die Kinder vorzubereiten. Zwischen 30 und fünf Cent kosten die Leckereien. „Symbolische Beträge“, sagt Anita König. Denn Dank der beiden Mütter Celia Skrezeba und Petra Otte konnten Spender in der örtlichen Wirtschaft gefunden werden. Knapp 800 Euro kamen so zusammen.

„Jetzt können wir auch auf Bio-Produkte und solche ohne Zucker zurückgreifen“, freut sich Petra Nobis. Wenn das Geld aufgebraucht ist, soll erneut auf Sponsorensuche gegangen werden. Weggeworfen wird übrigens nichts von den Lebensmitteln.

Bleibt etwas übrig, können sich die Kinder, die an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen, bedienen. „Oder wir verschenken es dann am nächsten Tag,“ sagt die Pädagogin. Kostenlos angeboten werden den Kindern zudem regelmäßig Äpfel. Je nach Saison soll dieses kostenlose Angebot nun auch noch erweitert werden.



Weihnachtsaktion: Hauptziehung am 29. Dezember

Geschrieben von OV am 2009-12-02

Gestartet ist die traditionelle Weihnachtsverlosung in Holdorf. Wie in den vergangenen Jahren werden in den Einzelhandelsgeschäften bei einem Einkaufswert von zehn Euro ein Los, bei dem mir noch der Name einzutragen ist ausgegeben. Es werden wöchentlich Gewinner ausgelost.

Die Ziehungen finden jeweils an den Adventssonntagen ab 18 Uhr statt. Die Hauptziehung aller eingereichten Lose findet dann am 29. Dezember (Sonntag) ab 18 Uhr statt. Insgesamt 37 heimische Geschäfte sowie die Gemeindeverwaltung nehmen an der Aktion teil, teilte das Wirtschaftsforum mit.



Ausschlaggebend ist immer die Dämmung des Hauses

Geschrieben von OV am 2009-11-30
Energieberater Ralf Blömer aus Holdorf zu Möglichkeiten effizienter Wärmegewinnung für die eigenen vierWände

Die aus der Erde gewonnene Wärme wird bei Ralf Blömer von der Wärmepumpe auf die erforderliche Vorlauftemperatur gebracht und speist dann die Heizung kostengünstig und umweltschonend. (Foto: Hoffmann)


Die Alternativen für effiziente und umweltbewusste Wärmegewinnung in den eignen vier Wänden sind zahlreich. Allerdings auch die damit verbundenen Voraussetzungen. Sich da zurecht zu finden, ist nicht einfach, räumt Ralf Blömer aus Holdorf ein.

Der 37-Jährige ist einer der zahlreichen neutralen Energieberater in Deutschland, die Licht in den Dschungel bringen können. Auch für Firmen. Zusammen mit weiteren fünf Experten, unter anderem Hartmut Rüter aus Neuenkirchen-Vörden, arbeitet Blömer als Selbstständiger für das EQS-Energieberatungsbüro mit Sitz in Bissendorf.

„Der Umweltgedanke ist bei vielen da, oft aber scheuen sich die Leute vor den Investitionen“, weiß der Diplomingenieur für Baumanagement. Dabei helfen in vielen Fälle schon kleineMaßnahmen, um die Heizungskosten erheblich zu senken. Die Überprüfung der Umwälzpumpe an der Heizungsanlage ist so eine Möglichkeit. In der Regel 20 Prozent können dort gespart werden, wenn eine energieeffiziente Umwälzpumpe eingesetzt wird. „Die kostet rund 250 Euro und bringt bei einem Vier Familien-Haushalt Einsparungen bis zu 600 kWh. In zwei Jahren hat sich die neue Pumpe amortisiert“, sagt Blömer. Ein weiterer Punkt ist der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage, um jedem Heizkörper die zur notwendigen Wärmeabgabe erforderliche Heizwassermenge bereitzustellen.

Geht es um eine komplette neue Heizung spielt die Investitionssumme eine wesentliche Rolle. Egal ob Neubau oder Sanierung, unabhängige Energieberater wie Blömer informieren über zinsgünstige Krediten durch die KfW-Förderbank oder Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Die Erstberatung ist kostenlos, für die Gutachten gibt es darüber hinaus Zuschüsse. Bei der Wahl der Heizung ist immer ausschlaggebend, wie gut die Dämmung ist, sagt Blömer.

Der 37-Jährige hat selbst sein Einfamilienhaus zu einem so genannten KfW-70-Haus (früher Niedrigenergiehaus) umgebaut. Als Heizung hat Blömer auf Erdwärme zurückgegriffen. Aber auch eine Pelletheizung ist vorstellbar oder eine der herkömmlichen Brennwerttechniken. Blömer gibt ein Beispiel: Eine Ölheizung in einem herkömmlichen Einfamilienhaus (zehn Jahre, fünf Personen) mit einer Wohnfläche von 180 Quadratmetern benötigt zwischen 2000 bis 2500 Liter Öl im Jahr. In einem KfW- 100-Haus, das die Vorgaben der aktuellen Energie-Einspar-Verordnung hundertprozentig erfüllt, verbraucht eine Ölheizung rund 1400 bis 1800 Liter pro Jahr. Und je besser die Dämmung, umso mehr Einsparungen. Die bislang effektivste Form ist das Passivhaus: Es speichert Wärme-Energie so gut, dass Heizkörper wegfallen.





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