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News Archiv

Holdorf beteiligt sich an Kauf von mobiler Bühne

Geschrieben von OV am 2009-02-27

In seiner Sitzung am Dienstag hat der Holdorfer Rat beschlossen, dass sich die Gemeinde an der Anschaffung einer mobilen Bühne mit 4500 Euro beteiligt. Das Geld soll im Nachtrag eingeplant werden.

Die Bühne soll vom Zweckverband Dammer Berge – bei dem die Holdorfer Mitglied sind – gekauft und dann für öffentliche Veranstaltungen auch an die Mitgliedsgemeinden ausgeliehen werden.



36 Auftritte im vergangenen Jahr absolviert

Geschrieben von H. Vollmer am 2009-02-27
Musikverein Holdorf ehrt Kirsten Vocks und Sonja Köster für langjährige Vorstandsarbeit

Werden künftig die Geschicke des Musikvereins Holdorf in die Hand nehmen (von links) Werner Boye, Kirsten Vocks, Reinhold Heil, Sandra Schlarmann, Martin gr. Schlarmann, Steffi Westerhoff und Josef Bruns. Es fehlt Sonja Köster. (Foto: hvo)


Das gute Abschneiden beim Wertungsspiel in Bersenbrück mit der Note „Sehr gut“ und der damit verbundenen Qualifikation für die Niedersachsenmeisterschaft am 26. und 27. September 2009 in Weyhausen, ragte aus dem umfangreichen Bericht des Dirigenten Josef Bruns während der Generalversammlung des Musikvereins Holdorf heraus.

Ebenso erfreulich war der Jahresbericht und die darin enthaltenen Höhepunkte des vergangenen Jahres, die der 1. Vorsitzende Martin gr. Schlarmann in Erinnerung rief. Unter den 62 Proben und 36 öffentlichen Auftritten erwähnte er besonders das Frühjahrs- und Herbstkonzert sowie die Teilnahme am Internationalen Musikfest in Bad Orb.

Trotz angespannter Haushaltslage durch den Bau der Musikscheune legte Geschäftsführer Reinhold Heil einen Kassenbericht vor, der geordnete Verhältnisse bescheinigte. Eine einwandfreie Buchführung bestätigten die Kassenprüfer Uli Platte und Jan-Nikolas Pille.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes wurden einige Positionen im Vorstand neu besetzt. Zur Wahl stand das Amt des Notenwartes, das Andreas Hömmen zehn Jahre inne hatte. Zuvor dankte ihm der Vorsitzende mit einer Urkunde und einem kleines Präsent für seinen Einsatz. Außerdem wurden Kirsten Vocks und Sonja Köster mit einer Urkunde für zehnjährige Vorstandsarbeit geehrt.

Neuer Notenwart wurde der bisherige Kleiderwart Werner Boye, der sein bisheriges Amt an Steffi Westerhoff abtrat. Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. So setzt sich das oberste Gremium wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Martin gr. Schlarmann, 2. Vorsitzende Kirsten Vocks, Dirigent Josef Bruns, Instrumentenwart Sandra Schlarmann, Geschäftsführer Reinhold Heil sowie Beisitzerin (Dirigentin Vororchester) Sonja Köster.

Kirsten Vocks dankte dem Dirigenten Josef Bruns für seine geleistete Arbeit und überreichte ihm ein kleines Präsent. Als fleißigster Musiker führt Reinhold Heil, der nur eine Probe versäumte, die Auswertung der Anwesenheit an, gefolgt von Martin gr. Schlarmann, Johanna Heil, Lena Pohlmann, Andreas Hömmen, und Werner Boye.



Dorfgemeinschaftshaus auf Schützenplatz ad acta gelegt

Geschrieben von H. Vollmer am 2009-02-25
Vorstand des Schützenvereins Holdorf lenkt Blick auf Investitionen bei der Schießhalle / Bar-Spenden werden wieder ausgezahlt

„Es ist was abgerissen, was unsere Väter gebaut haben und es wird nichts Neues hin gebaut“. Diesen Vorwurf im Zusammenhang mit dem Abriss der Schützenhalle im Jahr 2007 sah sich der Vorstand des Schützenvereins während der Generalversammlung am Sonntagabend im Schützenhaus ausgesetzt.

Der Vorstand gab im Verlauf der Versammlung deutlich zu verstehen, dass das Projekt Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses nicht mehr verfolgt werde. Die große Mehrheit der 110 anwesenden Mitglieder nahm dies kommentarlos zur Kenntnis. Nach dem Bericht des Vorstandes meldeten sich die Bauausschussmitglieder Clemens Themann und Heinz Heiker zu Wort. Sie warfen dem Vorstand vor, dass der Ausschuss nicht die Möglichkeit gehabt habe, dessen Planungen vorzustellen. Außerdem bemängelte Themann, dass der Vorstand die Zahlen der Gemeinde eingereicht und anschließend „in die Tonne gekloppt“ habe. Richard Zumloh widersprach und erklärte, dass die Planungen dem engeren Vorstand vorgestellt wurden und darauf hin der Antrag auf Bezuschussung bei der Gemeinde Holdorf gestellt wurde. Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug bestätigte, dass dieser Anfang November im Rathaus eingegangen ist. Den Berechnungen nach umfasste das Objekt eine Summe in Höhe von 680.000 Euro, davon hätte die Gemeinde 285.000 Euro Schultern müssen, was vom Gemeinderat abgelehnt wurde. „Das lässt sich finanziell nicht tragen“, so der Bürgermeister.

Den Einwand aus der Versammlung, dass der Vorstand das Objekt nicht aufheben könne, da es ein Beschluss der Versammlung gäbe, widerlegte Vizepräsident Nicolas Vogt. In keinem von der Versammlung genehmigten Protokollen sei ein solcher Beschluss vorhanden. Es liege lediglich einen Beschluss über eine Kreditaufnahme vor. Richard Zumloh stellte klar, dass der Bau des Dorfgemeinschaftshauses nicht realistisch sei, da der Schützenverein sich nicht in unbegrenzter Höhe verschulden könne, zumal aktuell auf den Verein noch anstehende Investitionen bei der Schießhalle von bis zu 25.000 Euro zu kämen.

Auf Nachfrage teilte Richard Zumloh mit, dass sich die bisherigen Planungskosten auf insgesamt 68.000 Euro (davon 31.800 Euro für den Abriss) belaufen würden, die der Schützenverein zu tragen habe. Ein Antrag bei der Gemeinde sei gestellt. Krug bestätigte dies und meinte, dass mit 7.500 Euro Zuschuss zu rechnen sei. Schatzmeister Robert Hemmelgarn versicherte, dass bisher noch keine Spenden für den Hallenneubau abgebucht wurden. Wer seine in bar abgegebene Spende zurück haben möchte, werde diese gegen Vorlage der vom Schützenverein ausgehändigten Spendenquittung erhalten.



Auf den Spuren der Dersaburg in Holdorf

Geschrieben von OV am 2009-02-24
Prospektion: Seit gestern untersuchen Mitarbeiter eines Marburger Büros das Gelände

Geschichtsträchtige Ergebnisse bei der Untersuchung des Geländes der ehemaligen Dersaburg in Holdorf erhoffen sich die Holdorfer sowie die Sponsoren gleichermaßen. (Foto: Hoffmann)


War die Dersaburg Holdorf eine Fliehburg oder doch eine feste Burg? Gibt es noch archäologische Überreste im Boden? Diesen Fragen gehen seit gestern und noch bis morgen vor Ort Thorsten Riese und Anna Konopczak vom Marburger Büro Posselt & Zickgraf Prospektionen GbR nach.

Erkunden und erfassen (archäologisch: Prospektion) sollen die beiden Marburger den historischen „Vorsprung der Dammer Berge“, bevor möglicherweise Grabungen in Angriff genommen werden. Dafür wird das Waldstück zum einen geomagnetisch und zum anderen geoelektrisch untersucht. Bei der geoelektrischen Untersuchung zum Beispiel wird mit zwei Metallsonden der elektrische Widerstand im Boden gemessen. „Bei Überresten von Mauern ist der Widerstand größer als bei einem Graben“, erklärt Torsten Riese. Diese Unterschiede lassen dann archäologische Funden vermuten.

In Auftrag gegeben hat die Untersuchung die Gemeinde Holdorf. Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug hatte deshalb gestern zahlreiche Gäste eingeladen: Vertreter des Heimatvereins, des Holdorfer Rates sowie vom Zweckverband Dammer Berge und der Oldenburgischen Landschaft. Letztere in Person von Vechtas Landrat Albert Focke sowie Dr.Michael Brandt als Geschäftsführer der Oldenburgischen Landschaft und Dr. Stephan Siemer als Vizepräsident.

Beide Institutionen unterstützen mit zusammen 5.000 Euro finanziell das Projekt, das insgesamt 10.000 Euro kostet. Bürgermeister Krug sah das Geld gut angelegt und versprach gestern einen „Auftakt zu vielen schönen Stunden rund um die Dersaburg. Ideen gibt es schon viele. Angefangen von einem Aussichtsturm bis hin zu Sichtschneisen, die der Förster Wolfgang Meyer anregte.

Das Gelände gehört zum Niedersächsischen Landesforsten, Forstamt Ankum, Revierförsterei Bohmte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Dersaburg übrigens im Jahr 785, Experten vermuten allerdings, dass die tatsächliche Entstehungszeit noch weitaus früher datiert werden kann.





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