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News Archiv

Zur Feier Spiel statt Ernst mit Löschgerät

Geschrieben von H. Vollmer am 2008-09-08
Freiwillige Feuerwehren aus Fladderlohausen und Holdorf feiern gemeinsam mit Gästen 75-jähriges Jubiläum

Pumpen und „Wasser marsch“ wie anno dazumal: Eine historische Löschübung zeigten dieWehren aus Grönloh und Gehrde.


Im Zeichen der beiden 75-jährigen Jubiläen der Freiwilligen Feuerwehren aus Fladderlohausen und Holdorf stand das Wochenende in der Südkreisgemeinde. Während am Samstag die Feuerwehrleute mit zahlreichen Gästen im Festzelt auf dem Schützenplatz ihre gemeinsames 150 Jahre Bestehen feierten, stand gestern der Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Vechta im Mittelpunkt.

Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus dem gesamten Landkreis Vechta und aus den benachbarten Landkreisen begegneten sich in Freundschaft und demonstrierten ihre umfangreichen Einsatzmöglichkeiten in Notfällen. „Es ist ein Segen, dass Sie da sind“, drückte Pastorin Kerstin von Stuckrad den Feuerwehrmitgliedern am Samstagabend beim Empfang Dank und Respekt für den selbstlosen Dienst für die Gemeinschaft aus. Glückwünsche. Lob und Anerkennung erhielten die Brandschützer aus Holdorf und Fladderlohausen von allen Seiten.

Als besonders willkommene Gäste begrüßte Gemeindebrandmeister Norbert Nobbe Abordnungen aus dem unterfränkischen Hofheim, der Heimatstadt von Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, und aus dem Ostseebadeort Zinnowitz, der letzten beruflichen Station des Bürgermeisters. „Mir graust vor der Vorstellung, es gäbe keine Feuerwehr“, leitete Dr. Wolfgang Krug seine Grußworte ein und verwies darauf, dass beide Wehren seit ihrem Bestehen bei mehr als 2 000 Einsätzen Hilfe geleistet haben. Es sei eben wichtig, dass die Wehr in der Gemeinde verankert ist. Da es jetzt in Holdorf eine Jugendfeuerwehr gebe, sei ihm um die Zukunft nicht bange.

Gemeindebrandmeister Norbert Nobbe und die jeweiligen Ortsbrandmeister Alex Meyer (Holdorf) und Klaus Meyer (Fladderlohausen) gaben nach der Gratulationscour das Mikrofon an Helmut Ansmann weiter. Bekannt als wortwitziger Mensch moderierte er eine Kurzausgabe von „Spiel ohne Grenzen“. Hierbei bewiesen jeweils vier Vertreter aus neun in Holdorf beheimateten Vereinen ihr Geschick. Nachdem Baumstämme in Rekordzeiten durchsägt, Luftballons durch Feuerwehrschläuche zum Platzen gebracht und stimmungsfördernde Songs per Karaoke-Show ins Mikro geträllert waren, hatte die zweite Vertretung des Musikvereins dieses unterhaltsame Spiel für sich entschieden.

Wie ein blaues Band zog sich der Umzug der Feuerwehren in Begleitung zahlreicher Prominenz aus Politik und Feuerwehrkreisen gestern Mittag vom Rathausplatz hin zum Schützenplatz. Hier zeichnete Kreisbrandmeister Herbert Zerhusen Dr. Wolfgang Krug mit der „Goldenen Ehrennadel“ des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes aus. Seit 2004 bis heute habe der Bürgermeister beim Ausbau des Stützpunktes kooperativ und zukunftsweisend mit der Wehr zusammengearbeitet. Für 50-jährige Feuerwehrzugehörigkeit erhielt Hauptbrandmeister Stephan Borgmann (Fladderlohausen), für 40 Jahre Hauptlöschmeister Heinrich Rehling und für 25 Jahre Hauptfeuerwehrmann Hermann-Josef Rottinghaus (beide Holdorf) jeweils Auszeichnungen.

Weitere Impressionen aus dem Bericht der Oldenburgischen Volkszeiten erhalten Sie, wenn Sie auf den nachfolgenden Link klicken.

Feuerwehrfest in Holdorf



Senioren auf Fahrt

Geschrieben von OV am 2008-09-08
Gemeinde Holdorf lädt wieder ein

Die Gemeinde Holdorf veranstaltet nach den erfolgreichen Seniorenfahrten in den Jahren 1998 und 2003 eine weitere Rundfahrt. In diesem Jahr ist eine Besichtigungsfahrt durch die Gemeinde Holdorf geplant, die am 7. Oktober (Dienstag) stattfindet.

Ziel soll es sein, der älteren Bevölkerung von Holdorf ein Gesamtbild der dynamischen Entwicklung der Gemeinde Holdorf der letzten Jahre beziehungsweise Jahrzehnte zu geben. Die Teilnahme an der Fahrt ist kostenlos.

Anmeldungen nimmt die Gemeinde Holdorf ab sofort telefonisch unter den Nummern 05494/985-23 beziehungsweise 05494/985-25 entgegen. Die Anmeldungen sollten bis zum 30. September bei der Gemeinde eingegangen sein.



Demnächst Knöllchen für Falschparker

Geschrieben von OV am 2008-09-03
Gemeinde erweitert Albert Krimpenforts Wirkungsbereich auf den Holdorfer Ortskern

Ein Fall für Krimpenfort ist der hier zu Demonstrations-zwecken auf dem Bürgersteig geparkte Bulli der Holdorfer Gemeindeverwaltung. Das kostet demnächst 15 Euro. (Foto: Hoffmann)


Seit 13 Jahren überwacht Albert Krimpenfort am Heidesee die Einhaltung der Parkplatzordnung. Zudem schaut der 58-Jährige regelmäßig am See des Kalksandsteinwerkes nach, ob sich dort Unbefugte aufhalten. Ab sofort ist der ehemalige Wachmann auch im Holdorfer Ortskern anzutreffen. Sein Augenmerk gilt dort vor allem Verkehrsteilnehmern, die ihre Fahrzeuge widerrechtlich parken, erklärte gestern Holdorf Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug die Erweiterung des Wirkungsbereiches von Krimpenfort auf den ruhenden Verkehr im Ort.

In der Vergangenheit hätten sich mehrere Holdorfer darüber beschwert, dass Autos auf den Gehwegen parkten und die Fußgänger behindern würden. Insbesondere an der Großen Straße vor der Eisdiele oder dem Griechen. 15 Euro kostet widerrechtliches Parken. Und wenn dadurch die Fußgänger erheblich behindert werden, kann das Knöllchen schnell doppelt so teuer werden, weiß Krimpenfort, der beruflich bei der Abfallwirtschaft in Vechta arbeitet.

Krimpenfort wird nun in unregelmäßigen Abständen und in Zivil für die notwendige Ordnung im Straßenverkehr sorgen. Das betrifft übrigens auch Überschreitungen der erlaubten Parkzeiten. Allerdings sieht der Bürgermeister hier weniger Probleme, da Holdorf über genügend Parkplätze verfügt, die nicht eingeschränkt sind.

Krimpenfort war übrigens 1995 von der Gemeinde eingestellt worden, weil damals am Heidesee ob der wenigen Parkplätze das wilde Parken überhand nahm. Damals war oft selbst der Rettungsweg von Wagen versperrt. Mittlerweile ist die Kapazität der Parkplätze erheblich erweitert worden. Der 58-Jährige wird bei seiner Arbeit im Ort seinen Ausweis mitführen, der ihn zur Kontrolle des Straßenverkehrs berechtigt.



Holdorfer Reitertage in Holdorf angekommen

Geschrieben von OV am 2008-09-03
38 Hundertstel entscheiden: Ralf Prekel gewinnt Großen Preis vor Ehepaar Moormann / Schwedens Stilistin im Pech

Fehlerfrei und schnell: Ralf Prekel gewann mit einer makellosen Vorstellung den Großen Preis von Holdorf.


Auf dem Ledersofa nahmen Aloys Brand (rechts) und Ruth
Meyer vom RFV Holdorf den Sieger Ralf Prekel in ihre Mitte. (Fotos: rü)


Mit rund 2500 Starts verzeichneten die Holdorfer Reitertage einen Spitzenwert, dazu kam auch noch eine erfreuliche Rekordmarke. „So viele Zuschauer – das haben wir wirklich noch nicht erlebt. Sogar die Holdorfer sind in Massen gekommen“, strahlte Dr. Aloys Brand, der Vorsitzende des RFV Holdorf, nach dem beeindruckenden Turnier bei herrlichstem „Kaiserwetter“.

Das fünftägige Event ist in Holdorf angekommen, und die vielen Pferdesportfreunde mussten ihr Kommen nicht bereuen. „Sie haben großartigen Sport gesehen“, sagte der Klubchef. Dies galt auch für die Jagd nach dem Ledersofa, das wie in jedem Jahr als „Großer Preis“ ausgesetzt war. Bevor sich Ralf Prekel aus Haselünne auf dem schmucken Teil ausruhen durfte, hatte er in diesem S-Springen einige bange Minuten zu überstehen. Der Emsländer hatte im Stechen, das acht Teilnehmer erreicht hatten, mit Glorius Gorbi einen fehlerfreien Ritt in 41,49 Sekunden hingelegt. Und es kamen noch einige Reiter, doch die scheiterten an dieser Zeit.

Den schnellsten Ritt legte letztlich Helena Torstensson aus dem Stall Paul Schockemöhle mit Champion F.P (39,36) hin, doch der Schwedin unterlief bei ihrer Tempojagd ein Springfehler. „Sie ist wieder sehr gut und schön geritten. Letztes Jahr hat sie bei uns den Stilpreis bekommen. Den hätte sie diesmal wieder erhalten, wenn wir einen verteilt hätten“, schwärmte Aloys Brand von der Stilistin aus Skandinavien, die vor den Augen ihres Stallchefs Paul Schockemöhle nur hauchdünn den großen Preis verpasste.

Unterm Strich ging es in der Entscheidung um Hundertstelsekunden. Um exakt 0,38 Sekunden war Ralf Prekel schneller als Rolf Moormann mit Queen (41,87). Der Ahlhorner durfte immerhin einen familieninternen Sieg feiern, denn er verwies seine Ehefrau Manuela Schweizer-Moormann mit Lacorada (42,23) knapp auf den dritten Platz – die Schweizerin hatte vor kurzem als Siegerin des Großen Preises von Rastede die Nase vorn gehabt.

Bei diesem Turnier, das der RFV Holdorf zusammen mit dem RV Oldenburger Münsterland ausrichtete, schnitten auch die Gastgeber glänzend ab. So gewannen Maria Ostendorf, Daniel Hackmann, Werner Kleimann und Elisabeth Kleimann mit fehlerlosen Vorstellungen das Mannschaftsspringen und somit die 2. Qualifikation für das Vechtaer Finale im „Der grüne Sand-Cup“. Dieser Wettbewerb fand mit 16 Teams eine ungewöhnlich große Resonanz, wobei die Armada aus dem Mühlener P.S.-Stall gleich mit vier Mannschaften antrat; eine Equipe mit Christopher Lindenberg, Jesper Brunander, Kristina Boll und Kartni Nielsen hätte dabei als „Dänemark“ durchgehen können.

Über den Sieg der Holdorfer freute sich vor allem ihr Klubchef, der im Vorfeld den als Endpreis ausgesetzten Hallenboden als passend zum Hallenneubau bezeichnet hatte. „Natürlich haben sie sich meine Worte zu Herzen genommen. Wir brauchen den Boden, der kostet ja schon was“, schmunzelte Brand nach der Siegerehrung, die Sponsor PeterWernke (RSC Handorf-Langenberg) vornahm. Wernkes Tochter Pia entwickelte sich bei diesem Turnier zu einer erfolgreichen Vielstarterin. Mit dem Sieg auf Pia-Sandrina in der Mittleren Tour setzte die Springerin ihr persönliches Highlight, dazu wagte sie sich sogar mehrfach ins Dressur-Viereck. „Sie ist quer über den Platz gelaufen, um rechtzeitig zu den nächsten Wettbewerben zu kommen“, meinte Aloys Brand.

Apropos Dressur: Auch hier siegte Gastgeber RFV Holdorf im Mannschaftswettbewerb. Zu den vielen Siegerehrungen gesellte sich eine ebenso wichtige Sonderauszeichnung für drei nimmermüde Arbeiter in der Organisation, und zwar für Gerardus Krijnen (Springen), Marion Brand (Dressur) und YvonneWolking (Sponsoring).





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