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News Archiv

Jury: Wettbewerb auf hohem Niveau

Geschrieben von H. Vollmer am 2005-05-09
Schüler der 3. und 4. Klassen der Holdorfer Grundschulen beherrschen Plattdeutsch

Dr. Wolfgang Krug und Maria Haverkamp beglückwünschen Laura Arkenau und Sarah Ortmann zu ihrem Erfolg. Foto: hvo


„Wie wichtig die plattdeutsche Sprache ist, zeigt die Tatsache, dass sich der Bürgermeister extra für unseren Lesewettbewerb Zeit genommen hat“, begrüßte Theo Wegener, Rektor der Grundschule, die Jury-Mitglieder, Lehrer und 26 Schüler der dritten und vierten Klassen zur Siegerehrung.

Insgesamt stand der Wettbewerb auf einem hohen Niveau, bescheinigte das Jurymitglied Echtermann den Schülern, bevor Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug und die Lehrerin Maria Haverkamp den Teilnehmern und Gewinnern die Urkunden überreichten.

In der Altersstufe der 3. Klassen behauptete sich die erst achtjährige Laura Arkenau (Klasse 3 b) mit ihrer vorgetragenen Geschichte „Dei dicke fette Pannkauken“ vor Sophia Plewa (3 b) und Kevin Jungblut (3 a). Für die vierten Klassen fährt Sarah Ortmann (4 b) am 11. Mai zum Kreisentscheid in die Don-Bosco-Schule nach Steinfeld. Sie belegte mit der Geschichte „Dei Nachtwächter un sein Gebitt“, dass sie die plattdeutsche Sprache beherrscht. Anja Witte (4 b) und Wiebke Meyer (4 a) folgten auf den Plätzen zwei und drei.

„Wärker will mit taun Iss äten“, lud Dr. Krug zur Belohnung am Ende alle Teilnehmer in die Eisdiele ein.



Problem überall im Landkreis existent

Geschrieben von Westermann am 2005-05-04
Vier Referenten informierten Jugendliche auf Einladung des Ortsjugendrings über Drogen

Keine Kurzen für die Kurzen: Über die Gefahren von Drogen sprachen von links Gerd Meyer, Katharina Prang, Tobias Frilling, Rolf Bergmann, Harald Nienaber, Angela Beuth-Siegmund und Maria Honkomp. Foto: wh


Wirkung und Gefahren von Drogen, das war das Thema bei einer Infoveranstaltung des Holdorfer Ortsjugendrings. Ortsjugendring-Vorsitzender Rolf Bergmann konnte gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Katharina Prang und Tobias Frilling vier Referenten zum Thema Drogenkonsum gewinnen. Neben dem Vertreter der Polizeiinspektion (PI) Cloppenburg-Vechta, Harald Nienaber und Polizeioberkommissar Gerd Meyer vom Polizeikommissariat Vechta stellten sich auch Dr. Angela Beuth-Siegmund von der Fachklinik Marienstift Dammer Berge sowie Maria Honkomp von der Drogenberatungsstelle Süd aus Damme den Fragen der Jugendlichen.

Dr. Beuth-Siegmund ging insbesondere auf die Wirkung von illegalen Drogen ein. Sie zeigte die Substanzcharakteristiken und die Wirkung von Cannabis, Kokain, Heroin und Ecstasy auf. Maria Honkomp stellte die Drogenberatung-Süd (Drobs) vor, und machte den Jugendlichen Mut, sich umgehend mit der Drobs in Verbindung zu setzen, wenn sie die Gefahr eines Drogenkonsums sehen.

Harald Nienaber, der bei der PI Cloppenburg-Vechta für Jugendsachen zuständig ist, ging vor allem auf die legalen Drogen ein. "In Deutschland sterben mehr Menschen an Nikotin und Alkohol, als an illegalen Drogen", warnte Nienaber. Die PI beteiligt sich an der Aktion "Keine Kurzen für die Kurzen", die von der Fachstelle für Suchtprävention, dem Landkreis Cloppenburg und dem Lastruper Karnevalsverein getragen werden.

"Das Problem illegaler Drogen ist im Landkreis Vechta überall existent", sagte Gerd Meyer von der Polizei Vechta. Gerade im Jahre 2003 konnte die Polizei einen großen Coup gegen den schwunghaften Drogenhandel landen. Dabei wurden alleine in Holdorf 14 Verdächtige festgenommen. 60 Kilogramm Haschisch sowie 300 Kilogramm anderer Drogen wie Ecstasy konnten sichergestellt werden.

Online-Drogentest unter www.therapieladen.de



Günther Kesse neuer Regent in Fladderlohausen

Geschrieben von Westermann am 2005-05-03
Drei tolle Tage Lorser Schützenfest gingen gestern zu Ende

Neuer Regent für ein Jahr: Günther Kesse ist seit gestern neue Majestät des Fladderlohausener Schützenvereins. Der Thron mit (von links) dem ersten Adjutantenpaar Brigitte und Jürgen Otte, Königspaar Anita und Günther Kesse sowie dem zweiten Adjutantenpaar Birgit und Georg Ansmann junior feierte mit dem gesamten Hofstaat gestern Abend einen rauschenden Festball. (Foto: wh)


Günther Kesse ist neuer Regent des Lorser Schützenvolkes. Gestern Nachmittag streckte er nach einem spannenden Schießen den Adler mit einem gezielten Schuss nieder. Zu seiner Königin wählte sich Günther seine Frau Anita, die ihm nun ein Jahr lang als Regentin zur Seite steht.

Auch der dritte Schützenfesttag in Fladderlohausen hielt was er versprach. Bei herrlichstem Schützenfestwetter tummelten sich zahlreiche Schützen mit ihren Familien auf dem Lorser Schützenplatz. Festwirt Manfred Frilling hatte alles für ein tolles dreitägiges Schützenfest vorbereitet.

Neben dem Königspaar gehören noch elf weitere Paare dem Hofstaat an. Günther Kesse wählte sich als ersten Adjutanten Jürgen Otte mit Frau Brigitte, die beide bereits „Adjutanten-Erfahrung“ aus dem Vorjahr mitbringen. Als zweiter Adjutant fungiert Georg Ansmann junior mit Frau Birgit. Des Weiteren gehören zum Schützenthron: Georg Ansmann senior mit Frau Hedwig, Peter Cierpka mit Frau Heike, Heinz Pöppelmann mit Frau Helene, Hermann Heil mit Frau Ursula, Stephan Borgmann mit Frau Agnes, Bernhard Knappwerth mit Frau Martina, Helmut Olberding mit Inge Schuster, Frank Schulte mit Frau Doris sowie Josef Strunk mit Cornelia Hillmann.

Den zweiten Preis für den besten Schützen nach dem König konnte Carl Seep entgegen nehmen, der den zweitletzten Schuss auf den Adler abgegeben hatte.



Blumen und Beifall für den Neuen

Geschrieben von Frank Lüpke-Narberhaus am 2005-05-02
Holdorf und Handorf-Langenberg begrüßen Pfarrer Heinz Rießelmann

Vielen Dank für die Blumen: Die Nachbarn von der Poststraße bringen Blumen zur Begrüßung. (Foto: fln)


„Nun stehe ich hier!“ – Ein kleiner Satz eines sympathischen Heinz Rießelmann am Schluss des Gottesdienstes am Samstag abend in der Pfarrkirche St. Barabara in Langenberg ließ alle Gottesdienstbesucher spontan applaudieren. Ein herzlicher Empfang war es, den die Seelsorgeeinheit St. Peter und Paul Holdorf und St. Barbara Handorf-Langenberg dem neuen Pfarrer entgegenbrachte. Und so war das herzliche Lachen des Seelsorgers sehr wohl begründet, denn auch die neuen Nachbarn von der Poststraße waren gekommen, um ihn in ihre Gemeinschaft mit aufzunehmen.

„Ich habe nichts mitgebracht außer mich selbst“, erklärte Heinz Rießelmann, der am vergangenen Sonntag in Langförden verabschiedet wurde, verlegen doch die Antwort darauf gab ihm die Holdorfer Pfarrgemeinderatsvorsitzende Silvia Boye: „Das ist das allerbeste, was sie uns geben können, sich selbst und ihre Zeit!“. Die Gemeinden seien voll Freude und Neugierde auf den neuen Seelsorger und was er in der Gemeinde verrichten möchte. „Ich habe keine großen Aufgaben und Pläne – ich möchte einfach nur die frohe Botschaft vom auferstandenen Christus überbringen“, so Heinz Rießelmann.

Der 65 jährige Seelsorger wird ab sofort neben Pfarrer Michael Kenkel in den beiden Kirchengemeinden in Holdorf und Handorf-Langenberg tätig sein. Sein neues zu Hause ist die Vikarie in der Poststraße in Holdorf. Dort wohnt er seit dieser Woche mit seiner Haushälterin Marianne Hoffmann. „Wir wünschen Ihnen, dass sie sich schnell in Holdorf und Handorf einfinden werden und hier eine Heimat finden“, betonte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Handorf-Langenberg Josef Taphorn. Er hatte als Begrüßungsgeschenk auch einen Korb mit Herzhaftem aus der Region mitgebracht.





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