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News Archiv

Kämpfer für die Landwirtschaft verabschiedet

Geschrieben von H. Vollmer am 2005-02-13
Bernhard Glandorf löst Christoph Hackmann als Landvolkvereinsvorsitzenden ab / Neue Vertrauensleute

Bekannte Gesichter, neue Funktionen: Bernhard Glandorf (links) steht an der Spitze des Landvolkvereins Holdorf. Zu seinen Mitstreitern gehören (von links) Jürgen Schröder, Matthias Honkomp, Heinz Heiker, Josef Heiker und Bernard Fischer. Foto: hvo


Mit Bernhard Glandorf hat der Landvolkverein Holdorf einen neuen Vorsitzenden. Bisher als stellvertretender Vorsitzender aktiv, trat der Landwirt die Nachfolge von Christoph Hackmann an, der nach neunjähriger Amtszeit während der Generalversammlung im Gasthaus Zur Post nicht wieder kandidierte.

"Mit Dir verlieren wir einen umgänglichen, redegewandten und engagierten Vorsitzenden und einen Kämpfer für die Landwirtschaft", betonte der neue Vorsitzende Bernhard Glandorf und überreichte Christoph Hackmann als Dankeschön eine Fahrt mit seiner Frau Dorle zum Musical König der Löwen.

Auch Kreislandwirt Norbert Meyer dankte Christoph Hackmann für die langjährige Vorstandsarbeit und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisverband.

Neue Gesichter gibt es auch bei den Stellvertretern. Die Mitglieder wählten Jürgen Schröder und Matthias Honkomp in dieses Amt. Außerdem bestätigten sie Heinz Heiker als Schriftführer und Josef Heiker als Kassierer sowie Bernard Fischer und Walter Lüpke-Naberhaus für den erweiterten Vorstand.

In seinem Jahresbericht fasste Christoph Hackmann die zahlreichen Aktivitäten des Vereins zusammen. Neben Feldbegängen und einem Vereinsausflug, bei dem die Nordmilch-Molkerei in Zeven sowie der Hafen von Hamburg erkundet wurde, ragte die große Beteiligung an der Ferienpass-Aktion heraus. Mehr als 80 Kinder entdeckten bei den Landwirten Mechthild Heil und Wilhelm Hilge das Leben auf dem Bauernhof. Die Aktion soll auch in diesem Jahr wieder angeboten werden. Im Februar wird der Vorstand mit Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug über die Entwicklung in der Gemeinde sprechen und über die Landwirtschaft in Holdorf berichten.

Bei der Wahl der Vertrauensleute gab es folgende Benennungen: Mechthild Heil, Benno Perner, Josef Wernke, Wilhelm Hilge und Bernard Macke für Fladderlohausen, Heinrich Pöppelmann, Georg Borgerding, Hermann Starke und Bernd Röttger- Diekhaus für Grandorf, Bertus Heitlage, Reinhold Fernerding, Klaus Brüning und Felix Grave für Ihorst, Werner Völkerding, Herbert Schlarmann, Heino Lampe-Gößling, Thomas Haverkamp und Christoph Hackmann für Holdorf sowie Helmut Stromann, Johannes Meyer-Coors, Rainer Harpenau und Johannes Werner für Handorf.



Pfarrer Michael Kenkel seit einem halben Jahr im Amt

Geschrieben von OV am 2005-02-10
"Alles mitmachen und kennen lernen" / Gemeinde offen und herzlich

Schwerpunkte will sich Michael Kenkel derzeit noch nicht setzen. "Zunächst möchte ich alles mitmachen und die Gemeinden kennen lernen", sagt der 37-Jährige. Seit August 2004 ist Michael Kenkel neuer Pfarrer der Seelsorgeeinheit Holdorf/Handorf-Langenberg. Und die ersten Erfahrungen sind durchweg positiv. Nicht nur, dass er beim Amtsantritt "wohlwollend empfangen" wurde. Generell seien die Gemeindemitglieder offen und herzlich. Beeindruckt ist der ehemalige Garreler Vikar vom Einsatz der ehrenamtlichen wie hauptamtlichen Mitstreiter. "Sie arbeiten sehr selbstständig", lobt der Geistliche.

Der Nachfolger von Pfarrer Albert Holzenkamp hat mittlerweile sein Domizil im Holdorfer Pfarrhaus bezogen. Von hier aus wird auch die kirchliche Verwaltungsarbeit erledigt. "Wir haben jetzt in Holdorf ein gemeinsames Pfarrbüro für die Seelsorgeeinheit", erklärt Kenkel. Allerdings ist das Büro in Handorf-Langenberg auch geöffnet: dienstags von 15 bis 17 Uhr und mittwochs von 10 bis 12 Uhr. Im Holdorfer Büro teilen sich die beiden Pfarrsekretärinnen Maria Kampers und Marianne Hartmann von montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr den Dienst auf.

Auch wenn Michael Kenkel momentan in seiner Arbeit auf bestimmte Schwerpunkte verzichtet, Ideen hat der 37-Jährige einige. Vor allem mit Blick auf Jugendarbeit. Was nicht von ungefähr kommt, denn in Garrel war Michael Kenkel als Vikar in diesem Bereich sehr aktiv. Und in Holdorf hat der Pfarrer mit Pastoralreferentin Elisabeth Lüken eine engagierte Mitstreiterin. Die beiden neuen Angebote - Jugendmesse in Handorf-Langenberg und das ökumenische Taizè- Gebet - seien dafür gute Beispiele. Für den Sommer plant Michael Kenkel übrigens eine neue Etappe der Fußwallfahrt nach Santiago de Compostela. Die jährlichen Wallfahrt hatte er 2001 in Garrel ins Leben gerufen. Zwischenzeitlich wurde die Strecke bis Paris bewältigt. Von dort soll nun weiter gehen: vom 16. bis 24. Juli. Mitmachen können auch Holdorfer im Alter von 14 bis 40 Jahren. Informationen dazu gibt es im Pfarrheim.

In diesem Zusammenhang könnte sich Michael Kenkel auch vorstellen, eine weitere Tradition aus Garreler Zeiten nach Holdorf zu holen: Die Motorradgottesdienste, die jedes Jahr im Nachbarkreis auf große überregionale Resonanz stoßen. "Wer Interesse hat, kann sich im Pfarrbüro melden", sagt der Motorradbegeisterte Pfarrer.



300 Teilnehmer aus zehn Heimatvereinen in der „sympathischen Alternative“

Geschrieben von Westermann am 2005-02-07
Heimatvereine des Kreises in der Gemeinde Holdorf zu Gast – Begeisterte Teilnehmer

Das war hervorragende Werbung für die Gemeinde und auch für den Heimatverein Holdorf! Die traditionelle Fastnachtswanderung, die gestern in der „sympathischen Alternative“ stattfand, begeisterte die rund 300 Teilnehmer aus zehn Heimatvereinen des Landkreises Vechta.

„Die Mühen der Vorbereitungen haben sich gelohnt“, sagt der Vorsitzende des Heimatvereins Holdorf, Heinz Moormann. Er konnte im Saal Bocklage im Anschluss an die Wanderung die Begrüßung der Heimatfreunde vornehmen. „Dem Vorbereitungsteam, zu dem alle Mitglieder des Vorstandes gehörten, möchte ich an dieser Stelle meinen herzlichen Dank aussprechen. Jedes Mitglied hat auf seine Art dazu beigetragen, dass wir so ein tolles Programm auf die Beine stellen konnten“, so Moormann. Auch Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug ließ es sich nicht nehmen, die Heimatfreunde in der Gemeinde Holdorf zu begrüßen.

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich die Wanderfreunde zunächst in der Pfarrkirche der Südkreisgemeinde. Pfarrer Michael Kenkel erläuterte kurz die Geschichte von „Sankt Peter und Paul“. Im Anschluss machten sich die 300 Teilnehmer auf den Weg durch die Gemeinde. „Durch die Heide“ ging es zunächst zum Hof von Klaus Brüning in Ihorst. Hier sorgten heiße Getränke und vor allem auch die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Holdorf für Kurzweil. Eine weitere Station war eigentlich auf dem Gut Ihorst geplant. Leider ließ der Pächter bei der Vielzahl der Besucher keine Besichtigung des Guts und vor allem der Kapelle zu. Daher entschied sich die Vorbereitungsgruppe für eine Wanderung rund ums Gut. Endstation der Wanderung war der Saal Bocklage in Ihorst. Während des Kaffeetrinkens sorgte die Holdorfer Jugendband „Unico“ für die Unterhaltung der Gäste. Maria Haverkamp führte in plattdeutscher Sprache – gespickt mit dem ein oder anderen „Dönken“ - durch das Programm. Nach einem gemeinsamen Lied der Heimatvereine trat der Holdorfer Kirchenchor unter der Leitung von Maria Laux auf.

Nach einem weiteren amüsanten Vortrag von Angelika Pöppelmann und Hildegard Böckmann lud der gebürtige Holdorfer Georg Türke zu einem witzig-amüsanten Allerlei ein. Die Handorfer Zimmerleute, der Holdorfer Männergesangverein „Concordia“ unter der Leitung von Bettina Echtermann sowie Helmut Ansmann in seiner bekannt lockeren Art rundeten schlussendlich das Programm ab. Ein besonderer Dank gilt auch Feuerwehr und Polizei, die für den reibungslosen Ablauf der Wanderung sorgten.

Mit dem „Ollenborger Kohl-Lied“ und dem traditionellen Kohlessen schloss dann eine rundum gelungene Fastnachtswanderung in der Gemeinde Holdorf.



Holdorfer Brieftaubenzüchter ehrten die Meister des Reisejahres 2004

Geschrieben von Westermann am 2005-02-07
Hartmann und Schlaggemeinschaft Arnold ganz oben

Reinhard Piekenbrock (links) überreichte auf der jüngsten Generalversammlung der Einsatzstelle Holdorf Pokale und Urkunden an (v.l.) Clemens Korf, Günter, Steffen und Patrik Arnold sowie an Hermann Kampers.

Dieter Hartmann und die Schlaggemeinschaft (SG) mit Günter, Patrik und Steffen Arnold waren im abgelaufenen Jahr in der Einsatzstelle Holdorf nicht zu schlagen. Beide hatten sich in der Reisevereinigung (RV) Südoldenburg-Süd, die sich aus Taubenzüchtern aus Damme, Steinfeld und Holdorf zusammensetzt, bereits Platz Eins gesichert.

Der Vorsitzende der Brieftauben-Einsatzstelle Holdorf, Reinhard Piekenbrock, überreichte auf der jüngsten Generalversammlung Pokale und Urkunden an die Sieger. So sicherte sich Dieter Hartmann aus Handorf-Langenberg nicht nur bei den Alttaubenflügen Platz Eins. Seine vier besten Tauben erflogen 42 Preise bei zwölf Flügen. Weiterhin konnte Hartmann die Preise als Männchenmeister (32 Preise) und Kurzstreckenmeister (16 Preise) entgegen nehmen. Hermann Kampers wurde mit 28 Preisen Weibchenmeister und hatte des beste Weibchen mit zehn, und das beste jährige Weibchen mit sieben Preisen.

Die Meisterschaft mit den jährigen Tauben errang Clemens Korf mit 21 Preisen. Er besitzt auch das beste jährige Männchen mit neun Preisen im abgelaufenen Jahr. Mit 23 Preisen nahm Korf auch die Auszeichnung als Generalmeister entgegen. Wie bereits bei den Alttauben konnte bei den Jungtauben die SG um Günter, Patrik und Steffen Arnold sowohl in der RV als auch in der Einsatzstelle die oberste Stufe auf der Siegertreppe besteigen. Mit voller Preiszahl (20 Preise) der vier besten Jungtauben waren sie nicht zu bezwingen. Auch die beste Jungtaube mit fünf Preisen sitzt auf dem Taubenschlag der „SG Arnold“.

Im Jahr 2004 wurden in der Brieftauben-Einsatzstelle Holdorf insgesamt 8775 Tauben auf zwölf Alt- und fünf Jungtaubenflügen eingesetzt. Dabei wurden Entfernungen von 100 bis 650 Kilometer zurückgelegt.





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