Digitaler Umstieg in den Holdorfer Schulen komplett erfolgt
Gemeinde Holdorf landesweit offenbar einzige Kommune, die Fördermittel in ihrer Gesamtheit angefordert hat

Alle drei Holdorfer Schulen mit digitalen Tafeln ausgestattet: Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug lässt sich in der Barbara-Schule Handorf-Langenberg die modernen Schultafeln von Schulleiterin Christiane Westermann vorführen. (Foto: Vollmer)
In der Gemeinde Holdorf ist in der letzten Woche in allen drei Schulen der Wechsel von den Kreidetafeln auf die hochmodernen digitale Tafeln abgeschlossen worden.
Nachdem der Kultusminister Grant Hendrik Tonne im Juni des Jahres den Fördermittelbescheid in Höhe von rund 277.000 Euro für die Anschaffung dieser Geräte an den Bürgermeister der Gemeinde Holdorf, Dr. Wolfgang Krug, überreicht hatte, war die Gemeindeverwaltung bestrebt, so schnell als möglich die Gelder auch zweckentsprechend einzusetzen. Da die gesamte Neuausrichtung der drei Schulen insgesamt rund 520.000 Euro kostete, musste die Kommune noch einen Eigenanteil von zirka 240.000 Euro aufbringen.
Der Minister hatte bei seinem Besuch mitgeteilt, dass die Gemeinde Holdorf seines Wissens nach die einzige Kommune im Land Niedersachsen sei, die diese Fördermittel in ihrer Gesamtheit angefordert habe. Daran anknüpfend vermutet der Bürgermeister Dr. Krug, dass die Gemeinde Holdorf nun wohl auch die erste Kommune in ganz Niedersachen sein könnte, die alle Kreidetafeln aus ihren Schulgebäuden verbannt hat.
Der Bürgermeister dankte in diesem Zusammenhang ausdrücklich dem Holdorfer Rat, den Schulleiterinnen und Schulleitern, den EDV-Fachleuten des Landkreises, der Gemeindeverwaltung und allen weiteren Beteiligten für ihren großartigen Einsatz. „Die Schulen in Holdorf sind ab sofort für das digitale Zeitalter gerüstet!“, stellte Dr. Wolfgang Krug mit großer Freude fest.
