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Vorschulkinder der Tagesstätte St. Elisabeth erobern Bauernhof

Familie Hilge ermöglicht Mädchen und Jungen Einblick in die Landwirtschaft

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Besuch auf dem Bauernhof der Familie Hilge: Während Arne Hilge den Kälbern Futter gibt, schauen die Mädchen und Jungen des Kindergartens St. Elisabeth interessiert zu. Währenddessen erklärt Torben Hilge (hinten rechts, gelbe Jacke) etwas über die Aufzucht bis hin zur Kuh. (Foto: Vollmer)


Spannender Vormittag auf dem Landwirtschaftlichen Betrieb von Familie Wilhelm Hilge in Fladderlohausen: Mithelfen beim Füttern und Melken der Kühe, fürs Frühstück aus dem Milchrahm eigene Butter herzustellen und auch zwischendurch das Streicheln der jungen Kälber, bereitete den Mädchen und Jungen der Holdorfer Kindertagesstätte St. Elisabeth sichtbar große Freude.

Ein Bauernhofbesuch stand schon länger auf dem Wunschzettel der Vorschulkinder, bevor diese im Sommer eingeschult werden. Während des Frühstücks auf der Diele, der in großen Teilen erhaltenen Gebäude des ursprünglichen Anwesens berichteten, der künftige Hofbetreiber Torben Hilge gemeinsam mit den Eltern Doris und Wilhelm sowie Bruder Arne über den Ablauf und Alltag in dem Betrieb, der mittlerweile in der achten Generation der Familie Hilge bewirtschaftet wird.

Wissbegierig eroberten die Mädchen und Jungen Gelände und Ställe, gute Voraussetzungen, um ihnen die Arbeit auf dem Bauernhof näherzubringen. „So ein Besuch fördert das Wissen der Kinder, dass beispielsweise die Milch von den Kühen kommt und wieviel Arbeit es macht, bis eine Kuh überhaupt Milch geben kann“, so die Erzieherin Anja Stukenberg. Die Begegnung mit den Tieren steigere zudem deren Wertschätzung, ergänzt ihre Kollegin Katharina Robben.

Beratend begleitet wurde dieser Tag von der Dipl. Oecotrophologin Esther Barth. Sie arbeitet für die Fördervereine RUBA e.V. und AGRELA e.V., die Angebote zum regionalen Lernen mit agrarwirtschaftlichen Inhalten erarbeiten und durchführen.

Durch die Zusammenarbeit des Kreislandvolkverband Vechta und der Universität Vechta, Kompetenzzentrum für regionales Lernen, gelingt ein Brückenschlag zwischen den Bereichen „Landwirtschaft“ und „Bildung“.

Finanziell unterstützt werden die Vereine vom Projekt „Transparenz schaffen - von der Ladentheke bis zum Erzeuger“.