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Kindertagesstätte St. Barbara in Handorf-Langenberg eingesegnet

Beim Tag der offenen Tür sahen sich zahlreiche Gäste die pädagogische Einrichtung an

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Geschichtsbezogenes Bergbaulied: Weil das Wohngebiet Langenberg einst als Bergbauarbeitersiedlung entstanden ist, sangen die Mädchen und Jungen der Schmetterlingsgruppe zur Begrüßung das Steigerlied „Glück auf, Glück auf“. (Foto: Vollmer)



Nach zwei Jahren coronabedingter Wartezeit ist die neugebaute Kindertagesstätte St. Barbara, die bereits am 4. Dezember 2020 passend zum Namenstag der Patronin ihrer Bestimmung übergebene  wurde, von Pfarrer Christian Wölke während einer Feierstunde offiziell eingesegnet.

Leiterin Anneliese gr. Schlarmann schwärmte während ihrer Begrüßung am Freitagvormittag vor 40 geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung, Elternvertreter, benachbarten Kindertagesstätten und Bauleuten über die neuen Räumlichkeiten und bezeichnete diese als „Wohlfühloase“ sowohl für die Kinder wie auch für das pädagogische Mitarbeiter-Team. Apropos Kinder: Die Mädchen und Jungen der Vorschulgruppe Schmetterlinge gaben mit ihrem Gesang der Zusammenkunft einen feierlichen Rahmen. Die geschichtliche Verbundenheit der Siedlung Langenberg mit dem Bergbau drückten die Kinder mit leuchtenden Grubenlampen in den Händen haltend beeindruckend mit dem Steigerlied „Glück auf, Glück auf“ aus.

Von einem „bemerkenswerten Gebäude“ sprach Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, das mit finanziellen  Zuschüssen des Landes für insgesamt  3,3 Millionen Euro gebaut wurde. Notwendig wurde der Neubau, weil eine benötigte Erweiterung des alten Gebäudes aus dem Jahr 1957 bautechnisch und wirtschaftlich nicht  sinnvoll war.  Lediglich die kleine Kirche blieb mit ihrem markanten Glockenturm im Gebäude erhalten und wird wie bisher auch als Turn- und Mehrzweckraum genutzt. Jeder Cent sei bestens angelegt, betonte der Bürgermeister.

„Respekt, wie die Kinder und Mitarbeiter die Umstände des Umbaus gemeistert haben“, sagte Architektin Anke Gerling, die den Planungs- und Bauprozess begleitete. Elternratsvorsitzender Patric Miedtank, der als Kind selbst die Einrichtung erlebt hat,  dankte allen Beteiligten, die den Neubau ermöglicht haben. Damit sei die Zukunft der Kinder aus dem Ortsteil gesichert. Annelie Lausch von der evangelischen Kirchengemeinde gratulierte zu dem gelungenen Gebäude und brachte für jede Betreuungsgruppe eine Kinderbibel mit. Anneliese gr. Schlarmann dankte der Nachbarschaft, die um den Rahmen der Eingangstür eigen für dieses Ereignis einen schmückenden Kranz mit dichtbesetzten Rosen gebunden hatte.

Die in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist (Steinfeld) geführte Kindertagesstätte hat jetzt 105 Plätze zur Verfügung. Diese sind in drei Re­gelgruppen mit je 25 Plätzen für Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren und zwei Krip­pengruppen mit je 15 Kleinkin­dern bis zu drei Jahren aufgeteilt. Nur we­nige Kinder kommen nicht aus dem Holdorfer Ortsteil Handorf-Langenberg

Dass die Kindertagesstätte mit hellen großen Räumen für die Gruppen ausgestattet ist und eine Mensa sowie großzügige Flure bietet, davon überzeugten sich am Samstagnachmittag interessierte Bürger bei einem Tag der offenen Tür. Ebenso bietet das neue Gebäude viel Platz, so dass es zusätzlich Differenzierungsräume gibt, um Kinder individuell fördern zu können. Ebenso großzügig ist der Außenbereich mit Spielgeräten wie Schaukeln, Sandkasten, Klettertürme gestaltet. Sitzecken sind in der Anlage sinnvoll integriert und von den Mädchen und Jungen gern genutzt.