GKS-Schüler befassen sich mit dem Thema Wasser
Verein WasserVision im Dialog

Aktive Unterrichtung zum Thema Wasser: Die beiden Nachhaltigkeitswissenschaftler Max Menkenhagen (links) und Björn Wiele verstanden es, die GKS-Schüler zu interessieren. (Foto: Vollmer)
Das Thema Wasser ist in Holdorf kein neues. Das belegt das Beispiel des seit Jahren ständigen Beobachtens des Pegelstandes im Heidesee. Dass Wasser darüber hinaus weltweit eine lebenswichtige Rolle spielt, erfuhren die knapp 300 Schüler und Schülerinnen der Georg-Kerschensteiner-Schule (GKS) beim Besuch der bundesweit aktiven Bildungsveranstaltung „WasserVision – Wasser ist Leben“.
Unterstützt durch die OLB-Stiftung, NKG e.V., die ppg holding GmbH, den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband, der Bürgerstiftung Holdorf und der Adalbert-Zajadacz-Stiftung besuchten die Nachhaltigkeitswissenschaftler Max Menkenhagen und Björn Wiele die Schüler der GKS. Ihre Mission: Jugendlichen zu ermöglichen sich mit dem Thema „Wasser“ ganzheitlich und interdisziplinär aus naturwissenschaftlicher, politischer, ökonomischer und ethischer Sicht auseinanderzusetzen.
Um dieses Ziel zu erreichen, sprachen beide Referenten von Anfang an die Jugendlichen direkt an, fragten nach Erfahrungen im Umgang mit Wasser, gaben ihnen per Kurzvideos Fakten der globalen Wasserthematik an die Hand. So erarbeiteten Schüler und „Lehrende“ Grundsätzliches, wie beispielsweise, dass jeder Mensch und jede Pflanze Wasser braucht. Ebenso der Anbau von Nahrungsmitteln, die Herstellung von Trinkwasser, Industriewaren, Konsumgüter und Energie. Durch Fragen zu verschiedensten Lebensbereichen, die jeweils drei Antwortmöglichkeiten boten setzten die Referenten Impulse, wobei deutlich wurde, dass Trink- und Brauchwasser ein knappes Gut darstellt. Dazu tragen nicht nur ein energie- und wasserintensive Lebensstil sowie Wasserverschwendung und -verschmutzung bei.
Fakt sei es, dass die Situation durch eine schnell wachsende Weltbevölkerung und den fortschreitenden Klimawandel, der zu immer mehr Wetterextremen mit Folgen wie Überschwemmungen oder längeren Dürreperioden führt verschärft wird. Deutlich wurde, dass es Zeit ist für ein Umdenken. Gemeinsam gingen die Wissenschaftler mit den Schülern der Frage nach wie eine nachhaltige und global gerechte Wasserwirtschaft gelingen kann. Die Schüler wurden aufgefordert zu überlegen, was jeder Einzelne dazu beitragen kann, um unser Wasser zu schützen und allen Menschen einen fairen Zugang zu Wasser zu verschaffen.
