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Genossenschaft „Zum Schanko“ gut aufgestellt

Erste Generalversammlung mit beeindruckender Bilanz

Hände hoch: Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft „Zum Schanko“ erhielten für ihre Entlastung einstimmige Mehrheiten. (Foto: Vollmer)

Die Stimmung unter den 173 Genossen im Saal des Dorfgemeinschaftshauses „Zum Schanko“ war eindeutig positiv. Mit einstimmigen Mehrheiten entlasteten die Mitglieder während der ersten Generalversammlung der Genossenschaft „Zum Schanko“ sowohl den Vorstand wie auch den Aufsichtsrat.

Mit größter Zufriedenheit nahmen die Genossen die Tatsache zur Kenntnis, dass das einst von den Initiatoren Maik Escherhaus, Udo Schlarmann und Mario Trumme ins Leben gerufene gewagte Projekt Genossenschaft „Zum Schanko“ verwirklicht ist und fortan auf eigenen Beinen steht. Die geleistete ehrenamtliche Arbeit des Vorstandes und Aufsichtsrates sowie der mehr als 125 Helfer, die während der Sanierung der einzigen Dorfgaststätte mehr als 3000 Arbeitsstunden geleistet haben, dankte die Versammlung mit anerkennendem Beifall.

Beeindruckende Zahlen legte der Vorstandsvorsitzende Maik Escherhaus zum Jahresabschluss 2018 vor. Die Gemeinschaft von anfangs 430 Genossen ist bis Ende 2018 auf 499 angewachsen und hat mit insgesamt 1004 veräußerte Anteile das Genossenschaftskapital von 208000 Euro auf 251250 Euro anwachsen lassen. Finanzielle Zuschüsse aus den Kassen der Gemeinde Holdorf (70000 Euro), Leader Förderprogramm der EU (100000), Niedersächsisches Kultusministerium (5400 Euro) sowie Spenden (10400 Euro) und ein Darlehen (120000 Euro) erbrachten unterm Strich ein Kapital von 556800 Euro. Maik Escherhaus teilte mit, dass der Erwerb des Hauses samt Grundstück mit 185000 Euro und die Kosten für den Umbau sowie Renovierung mit 358000 Euro zu Buche schlugen. Die Gesamtausgaben von 543000 Euro ergeben somit einen Kassenbestand in Höhe von 13800 Euro.

„Die Genossenschaft ist finanziell gesund, es ist aber keine Luft für große Sprünge“, mahnte Maik Escherhaus. Es müsse eine überschaubare Liquidität für die Renovierung sowie Anschaffungen für die Oberwohnung vorgehalten werden, die im kommenden Jahr auf dem Vorhaben-Katalog stehe. Dazu werde noch ein Nutzungs- und Finanzierungskonzept erarbeitet.

Aufsichtsratsvorsitzender Udo Schlarmann teilte mit, dass der Genossenschaftsverband Weser-Ems den Jahresabschluss 2018 geprüft und für gut befunden habe. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr 2018, erbrachte unterm Strich einen Fehlbetrag in Höhe von 2254,31 Euro. Bei diesem Ergebnis ist zu berücksichtigen, dass das Pächterpaar Andreas Mählmann und Gabi von Husen erst seit April 2019 das Dorfgemeinschaftshaus bewirtschaften, bemerkte Maik Escherhaus. Von der Versammlung wurde die Summe einstimmig als Vortrag auf das Rechnungsjahr 2019 genehmigt.

Da der achtköpfige Aufsichtsrat jedes Jahr ein Drittel seiner Mitglieder neu zu wählen hat, wurden vorerst durch Losentscheid die Plätze von Udo Schlarmann und Rainer Blömer zur Wahl gestellt. Letzterer trat nicht wieder zur Wahl an, so dass die Versammlung Hubert Middendorf und dem wiedergewählten Udo Schlarmann für die kommenden drei Jahre das Vertrauen für deren Mitarbeit in dem Gremium aussprach.

Im Anschluss der Versammlung gab es nicht die von Maik Escherhaus in der Gründungsphase in Aussicht gestellte Bratwurst, sondern die sieben örtlichen Landwirte spendierten zur Freude der Genossen Schnitzel mit deftigem Kartoffelsalat. „Eine großzügige Wertschätzung und die Bestätigung einer funktionierenden Dorfgemeinschaft“, dankte und kommentierte Maik Escherhaus.