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Notfalldose in der Kühlschranktür kann Leben retten

Petra Schmidt und Helga Kölker informieren Frauengemeinschaft Holdorf

Notfalldose

Werben für die Notfalldose in der Kühlschranktür: Petra Schmidt (links) und Helga Kölker. (Foto: Vollmer)

Die Notfalldose in der Kühlschranktür ist eine Hilfe, um in kritischen Lebenssituationen in kürzester Zeit an wichtige individuelle Informationen einer Person zu gelangen. Petra Schmidt und Helga Kölker vom Senioren- und PflegeStützpunkt Niedersachsen für den Landkreis Vechta stellten der Frauengemeinschaft Holdorf diese durchaus lebensrettende Funktion der Notfalldose vor.

 

„Einen Kühlschrank hat jeder Haushalt, deshalb ist er als genereller Aufbewahrungsort für die Notfalldose besonders geeignet, da die Helfer darin schnell an notwendige Informationen gelangen und nicht lange suchen müssen“, so Petra Schmidt. Die Dose enthält ein vorgedrucktes Notfall-Infoblatt in das beispielsweise Allergien oder Unverträglichkeiten, Krankheiten, Arzneitherapien, körperliche Beeinträchtigungen, Hausarztpraxis, Kontaktpersonen, Pflegedienste oder auch Aufbewahrungsorte von Medikamenten, Patientenverfügung, Kliniktasche und andere  wichtige Dinge aufbewahrt werden. Ein kleiner grüner Aufkleber, innen an der Wohnungstür und am Kühlschrank angebracht, informiert darüber, dass eine Notfalldose vorhanden ist. „Es sollte für jede im Haushaltlebende Person eine solche Dose mit Namen versehen vorhanden sein“, empfehlen Petra Schmidt und Helga Kölker. Wichtig ist es zudem, die einmal in das Infoblatt eingetragenen Angaben aktuell zu halten.

 

Die Dose erhalten interessierte Bürger kostenlos beim Senioren- und PflegeStützpunkt Niedersachsen im Kreishaus Vechta an der Ravensberger Straße 20 in Vechta. „Wir arbeiten daran, dass wir künftig in den jeweiligen Orten des Landkreises Abgabestellen finden“, so die Auskunft von Petra Schmidt.

 

Der Senioren Stützpunkt versteht sich als Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren sowie als Ansprechpartner für das Ehrenamt. Der Pflegestützpunkt bietet sich an als Anlaufstelle für hilfe- und pflegebedürftige Menschen aller Altersstufen sowie Angehörige und interessierte Personen. Dort beraten qualifizierte Mitarbeiter wie  Petra Schmidt und Helga Kölker sowohl im persönlichen Gespräch wie auch telefonisch und vor Ort völlig neutral, kostenlos, individuell und unabhängig. „Unser Ziel ist es, dass Menschen aller Altersstufen solange wie möglich gut versorgt und sicher in ihrer eigenen gewohnten Umgebung leben können“, informierten Petra Schmidt und Helga Kölker.

 

Zu erreichen ist der Seniorenstützpunkt telefonisch unter 04441 898 3000 (Petra Schmidt) und der Pflegestützpunkt unter 04441 898 3002 (Helga Kölker). Weitere Infos zur Notfalldose unter www.notfalldose.de.