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Mehr als 70 Teilnehmer bei Fackelwanderung des Vereins NaturErlebnis Holdorf

Mystisch anmutender Gang über den Naturlehrpfad im dunklen Wald

19-Fackelwanderung

Mystisch wirkender Fackelgang über den Naturlehrpfad: Mehr als 70 Teilnehmer folgten der Einladung des Vereins NaturErlebnis Holdorf. (Foto: Vollmer)

Mehr als 70 Kinder und Erwachsene beteiligten sich an der vierten Fackelwanderung des Vereins NaturErlebnis Holdorf am Montagabend. Unter der großen Eiche beim Naturlehrpfad am Mühlenbach empfing eine von Ulli Herkenhoff einladend gestaltete Beleuchtung die Teilnehmer.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Thomas Wagner, machten sich die Gäste im Schein der Laternen und Fackeln, die dem Wald etwas Mystisches und Geheimnisvolles gaben, auf den Weg. Teils nachdenkliche, aber auch unterhaltsame Geschichten wurden an vier markanten Punkten vorgetragen. Beim ersten Halt las Petra Herkenhoff die Weihnachtsgeschichte vom Immergrünen Kranz vor, der über Jahre eine Familie erfreut. Beim zweiten Stopp an der kleinen Aussichtsplattform las zunächst Thomas Wagner anlässlich des nächstjährigen Jubiläums „75 Jahre Frieden/Kriegsende“ eine wahre, nachdenkliche, aber auch hoffnungsvolle Begebenheit aus der Nachkriegszeit vor: Ein Licht im Dunklen (Weihnachten 1945 in Königsberg/Ostpreußen) von Helga Schneider. Im Anschluss hielten die Zuhörer für mehrere  Minuten inne, als ein elfenhaftes Musikstück mit Harfen, Geigen und Flöten erklang.

Während der dritten Station am Steinkreis kamen die Kinder noch einmal auf ihre Kosten, als Greti Wagner die Geschichte von Willibald dem Weihnachtsbaum  vortrug, der einfach noch nicht groß genug ist, dann aber von einem kleinen Jungen und seiner Familie entdeckt wird. Diese schmückt ihn fortan jedes Jahr an Weihnachten und Willibald wird quasi mit dem Jungen zusammen groß. Einen heiteren Abschluss gab es am Totempfahl, als Lisa Pohlmann die Geschichte vom Lametta mit dem Titel „Sauerkraut hilft in der Not“ vorlas. Der Vater hatte das Lametta im Vorjahr weggeworfen, da es verschlissen war. Doch hatte er vergessen neues zu besorgen. Am Tannenbaum fehlte nun etwas. Die Mutter hatte die rettende Idee, nämlich Sauerkraut zu verwenden und es Silber anzumalen. Das funktionierte gut, bis Silvester die Freunde kommen und man Essen mit Sauerkraut servieren möchte. Jetzt geht alles wieder retour.  Die Geschichte brachte das Publikum ordentlich zum Lachen.

Zum Abschluss versammelten sich alle Teilnehmer unter der großen Eiche, wo Wolfgang Thiel bereits heißen Apfelsaft vorbereitet hatte, den der Verein mit Äpfeln von seinen eigenen Streuobstwiesen hergestellt hat. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch das Singen von Weihnachtsliedern. Thomas Wagner dankte allen Helferinnen und Helfern für die Vorbereitungen und Durchführung, aber auch bei den Gästen, denn der Erlös des Abends fließt in die Kasse des gemeinnützigen Vereins und ist für die weiteren Naturschutz Maßnahmen und Projekte vorgesehen.