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Trotz Corona-Pandemie: Teilnahme am Blutspenden ungebrochen

Einigen Blutspendern fehlt der gemeinsame Imbiss zum Klönschnacken

20-Blutspenden-Corona


Blick in die Schützenhalle Fladderlohausen: Die Malteser-Gruppe Holdorf hat die gute Beteiligung am Blutspenden trotz Corona-Pandemie positiv überrascht. (Foto: Vollmer)


Freudiges Erstaunen bei beim Blutspende-Team der Malteser-Ortsgruppe. Beide Termine für die Blutabgabe in der Gemeinde Holdorf hatten unerwartet große Beteiligung. Am Dienstagnachmittag kamen bis 20 Uhr 59 Spender in die Schützenhalle. „Davon waren vier Erstspender“, berichtet mit Freude Blutspende-Gruppenleiterin Waltraud Kramer, die sich hauptsächlich um den Bürokram an den Spendertagen kümmert.

„Das ist für unsere Blutspende-Termine in Fladderlohausen überdurchschnittlich gut“, so Waltraud Kramer. Diese freut sich darüber, dass überwiegend junge Menschen unter den Erstspendern registriert werden konnten. Bereits beim Termin am 18. Mai in Holdorf verzeichnete sie acht Erstspender und 89 Spender. „Es ist gut, dass in diesen schwierigen Zeiten die Blutspender uns die Treue halten und junge Spender dazukommen“, sagt Ortsbeauftragte Angela von Grafen. „Aktuell werden durch die Wiederaufnahme von Behandlungen in Kliniken erhöhte Mengen an Blutspenden benötigt. Gleichzeitig musste der Blutspendedienst aufgrund von erhöhten Sicherheits-​ und Hygienemaßnahmen Blutspende-Termine zum Schutz von Spendern und Mitarbeitern in ungeeigneten Lokalen absagen. Diese Faktoren führen derzeit zu einer äußerst kritischen Versorgungslage“, berichtet Markus Baulke, Pressesprecher des DRK-​Blutspendedienstes NSTOB.

Ein Grund mehr für die Blutspende-Gruppe mit den erreichten Spender-Zahlen zufrieden zu sein und sich bei den Spendern für ihre Beteiligung trotz der widrigen Umstände zu bedanken. „Befürchtungen, dass die Blutspende-Termine in dieser Zeit weniger beansprucht werden, sind glücklicherweise nicht eingetreten“, stellt Waltraud Kramer fest. Frauen und Männer jeden Alters ließen sich trotz der zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen wie Mundschutz tragen, Hände desinfizieren, Fieber messen und Abstand halten, ehe sie überhaupt die Schützenhalle betreten konnten, um sich anzumelden, schreckte die Blutspendewilligen nicht ab. Auch auf den obligatorischen Imbiss danach musste verzichtet werden.

Als Ersatz packten die Malteser-Frauen in der Küche Lunchpakete zum Mitnehmen. Der Inhalt viel mit zwei frisch belegten Brotstullen, die jeweils mit Schnittkäse und Salami belegt wurden, je einer Banane und einem Apfel sowie zwei Getränkebeuteln und Süßigkeiten recht üppig aus. „Trotzdem, es fehlen der üblicher Weise gereichte heiße Kaffee sowie die Mettbrötchen und vor allem der Klönschnack nach vollzogenem Bluttransfer“, sagt Christoph Meyer aus Lorse. Es sei eben ungewohnt, aber den Verhältnissen entsprechend gut gelöst. „Die Tüten sind sozusagen Care-Pakete fürs Home-Office“, witzelt Christoph Meyer bevor er die Schützenhalle mit der gut gefüllten Papiertüte verlässt und sich auf den Heimweg macht.

 

„Die Resonanz auf die Lunchpakete ist unterschiedlich. Etwa die Hälfte  der Spender nimmt diese mit nach Hause“, so die Erfahrung von Waltraud Kramer. Sie weist bereits jetzt auf die kommenden Blutspende-Termine hin, die am 31. August (Montag) in Holdorf und am 8. September (Dienstag) in Fladderlohausen stattfinden werden.