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39 Meter hoher Schornstein der DMK-Molkerei wird zurückgebaut

Das Bauwerk aus den 60er Jahren ist längst außer Funktion und verkalkt von innen

20-Schornstein-DMK



Ausgedient: Der ortsbildprägende Schornstein der DMK-Molkerei hat ausgedient und wird zurückgebaut. (Foto: Vollmer)

Dorfbild prägendes Bauwerk verschwindet: Zurzeit ist eine Spezialfirma dabei den Schornstein der Molkerei DMK Deutsches Milchkontor GmbH (früher Bermes) abzubauen.

Seit einigen Tagen schrumpft der einst 39 Meter hohe Schornstein Stück für Stück. Der Mitte der 60er Jahre aus rotem Backstein erbaute Schornstein hat seinen Dienst im Jahr 1978 bereits getan. In der ersten Zeit des Molkereibetriebes, der noch unter dem Namen Bermes firmierte, wurde das für die Herstellung der verschiedensten Molkereiprodukte benötigte heiße Wasser per Schweröl erhitzt. „Seit dem Jahr 1978 wird dafür Gas verwendet“, berichtet Bernd Herkenhoff, Projektmanager der (DMK).

Wer genau hingesehen hat bemerkte, dass der Schornstein sich in den Jahren des Stillstandes weiß gefärbt hat. Das ist eine Folge der Korrosion. „Da durch die Umstellung auf Gasbetrieb die heißen Abgase den Schornstein nicht mehr bis an die Spitze erwärmt haben, verkalkte dieser langsam von innen nach außen“, erklärt Bernd Herkenhoff. Mittlerweile hat ein mit zirka 20 Metern Höhe wesentlich kleinerer Kamin die Funktion als Abgasrohr übernommen.

„Die innere Wand des Schornsteins ist mittlerweile bereits bis auf den Boden abgetragen“, teilt der Projektleiter mit. Jetzt sieht der Beobachter auf der Schornsteinspitze eine Arbeitsplattform, die aussieht wie ein Storchennest, weil diese von einem Sicherheitsnetz umgeben ist. Per „provisorischem Fahrstuhl“, der außen am Schornstein angebracht ist, und Steigleiter erreichen die Arbeiter in schwindelerregender Höhe die Schornsteinspitze, die sich langsam, aber sicher dem Erdboden nähert.