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Gemeinde Holdorf wurde in das Städtebauprogramm „Lebendige Zentren“ aufgenommen

Dr. Wolfgang Krug: „Für die Gemeinde Holdorf und ihrem Kernort die große Chance auf dessen positive Weiterentwicklung“

20-Städtebauprogramm


Ein Fall für das Städtebauprogramm „Lebendige Zentren“: Nach den Plänen der Gemeinde Holdorf soll die so genannte Pferdewiese am Osterort in einen Bürgerpark umgestaltet werden. (Foto: Vollmer)

Mit großer Freude hat die Gemeinde Holdorf am 10. Juni 2020 erfahren, dass ihre Bewerbungen aus den Jahren  2019/2020 auf Aufnahme in das Städtebauprogramm „Lebendige Zentren“ erfolgreich gewesen ist.

Dies bedeutet, dass in einem ersten Schritt für das Jahr 2020 800.000 Euro an Mitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen für die von ihr beantragten Maßnahmen zur Verfügung stehen. Die Gemeinde muss diese Mittel mit einem Eigenanteil von 400.000 Euro gegenfinanzieren.

Der Antrag der Gemeinde umfasst einen Zeitraum von 2020 bis 2025 und beinhaltet ein Finanzvolumen von rund 4,267 Millionen Euro, von denen sie 1,422 Millionen Euro  (= ein Drittel der Gesamtkosten) selbst aufbringen muss; 2,845 Millionen Euro fließen von außen als Zuschuss nach Holdorf (= zwei Drittel).

Die gestrige Aufnahme bedeutet jedoch keine Zusicherung der Finanzierung dieser Gesamtsumme. Die Regularien der Städtebauförderung verlangen, dass jedes Jahr aufs Neue ein Antrag für die Bereitstellung von Fördermitteln für das Folgejahr gestellt werden muss. Für das Förderjahr 2021 ist der entsprechende Antrag zu Ende Mai bereits eingereicht worden.

Die Auszahlungsmodalitäten der Städtebauförderung sehen eine Finanzierung in sogenannten Jahresscheiben vor. Das bedeutet konkret, dass die für das Förderjahr 2020 zugesagten 800.000 Euro auf fünf Jahre verteilt ausgezahlt werden. Ebenso verhält es sich mit den Mitteln der Folgejahre.

Von Seiten der Gemeinde sind unter anderem folgende Projekte beantragt worden: Anlegung eines Bürgerparkes, Umgestaltung und Aufwertung des Rathausvorplatzes, Errichtung eines Heimat-, Vereins- und Kulturzentrums (= Translozierung/Versetzung der Hofstelle Münzebrock) und Entschärfung des Kreuzungsbereiches Osterort/Im kleinen Esch.

Eine Besonderheit an diesem Städtebauprogramm ist, dass auch Vorhaben der privaten Anlieger in dem Maßnahmengebiet gefördert werden können.

Vorbehaltlich der Beschlussfassung durch den Rat der Gemeinde Holdorf umfasst das Maßnahmengebiet  den Holdorfer Ortskern (= der Zentralörtliche Versorgungsbereich) und die Fläche der ehemalige Hofstelle Johanning/Spille.

Nachdem im Mai 20219 die Gemeinde einen Antrag auf Aufnahme in das Programm „Stadtgrün“ gestellt hatte, musste dieser Anfang des Jahres in „Lebendige Zentren“ umadressiert werden, da das Programm „Stadtgrün“ kurzfristig ausgelaufen ist.

Das weitere Vorgehen sieht nun so aus, dass sich die Gemeinde ein betreuendes Büro suchen muss. Ebenso ist das Maßnahmengebiet noch formal zu beschließen. Auch ist für den Bereich des künftigen Bürgerparkes eine Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich.

Zusammenfassend stellt der Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, fest, dass die Aufnahme in das Städtebauprogramm für die Gemeinde Holdorf und ihrem Kernort die große Chance auf dessen positive Weiterentwicklung beinhaltet. Oder vereinfacht: „Der 10. Juni 2020 war ein guter Tag für die Gemeinde Holdorf!“