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Hubert Grevenstette stellt seine Ihorster Chronik vor

Auf mehr als 320 Seiten beschreibt der Autor das Leben in der Bauerschaft

20-Ihorster Chronik





Verfasser Hubert Grevenstette (Mitte) stellte sein Buch „Ihorst – eine Chronik“ vor. Grußworte sprachen der Holdorfer Heimatvereinsvorsitzende Bernard Echtermann (links) und Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. (Foto: Vollmer)


„Es hätte keinen besseren Tag geben können als den Tag der Deutscheinheit“, stellte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug zu Beginn seiner Rede bei der Vorstellung der Chronik für die Bauerschaft Ihorst fest. Gerade dieser Tag zeige, wie wichtig es sei, Dinge zu dokumentieren, aufzuschreiben und für die Nachkommen zu erhalten. Dem Autor Hubert Grevenstette gratulierte der Gemeinde-Chef am Samstagnachmittag im Saal der Bauernschänke Bocklage zu dessen „gelungen Werk“ mit dem Titel „Ihorst – Eine Chronik“.

Das 328 Seiten starke Werk, befasst sich umfassend mit der Geschichte dieses Landstrichs. Hubert Grevenstette, im Januar 1943 im elterlichen Haus an der heutigen Bundesstraße 214 geboren und mit sieben Geschwistern aufgewachsen, greift sowohl soziale wie auch gesellschaftliche Entwicklungen auf und gibt dem Leser Einblicke in die abwechslungsreiche Geschichte der Siedlung. Es ist kein Wunder, dass Hubert Grevenstette über seinen Heimatort so gut Bescheid weiß, schließlich war die Poststelle in den Jahren von 1929 bis 1968 im Elternhaus des Autors beheimatet.

Dass der Landwirt in Ruhestand ein waschechter Ihorster ist, der von Kindheit an das gesellschaftliche Leben bis heute hautnah erfährt, zeigt sich in dem ausführlichen Kapitel, das sich mit der Bevölkerungsentwicklung im 18. und 19. Jahrhundert und insbesondere mit den Familien der Bauerschaft befasst. In den vergangenen zwei Jahren hat der Autor sich zudem mit der Lage, Bedeutung des Namens Ihorst, der ersten Besiedlung, den alten Höfen sowie den Heuerleuten und der Auswanderung im 19. Jahrhundert auseinandergesetzt.

Ein eigenes Kapitel widmete Hubert Grevenstette dem Gut Ihorst, das als Schmuckstück die im Jahr 1747 erbaute barocke Kapelle beherbergt und bis heute nicht nur den Ihorster Bürgern bei besonderen kirchlichen Anlässen als religiöser Treffpunkt dient. Der Leser erfährt Alltägliches, aber auch Fakten über besondere Ereignisse, das schulische Leben, die Energie-, Wasser- und Abwasserversorgung, die Weltkriege, Nachbarschaftshilfen, Naturkatastrophen, Sitten und Gebräuche und vieles mehr.  

Am Ende seiner Buchvorstellung dankte Hubert Grevenstette insbesondere seiner Ehefrau Hildegard für deren Unterstützung. Aber auch den Bewohnern der Bauernschaft, die ihm großzügig Informationen und Bildmaterial zur Verwirklichung der Chronik zur Verfügung gestellt hat.

Für den Heimatvereinsvorsitzenden Bernard Echtermann, der wie Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug und Pfarrer Christian Wölke ein Grußwort für das Werk verfasst hat, gehört dieses Buch in jeden Haushalt. Bernard Echtermann bescheinigte Hubert Grevenstette eine hervorragende Leistung für das Erstellen des Werkes, das die Ihorster Geschichte eindrucksvoll dokumentiere.

Interessenten erhalten die Ihorster Chronik für 24 Euro bei der Genossenschaft in Holdorf und Steinfeld, bei der Volksbank Dammer Berge in Holdorf und bei Hubert Grevenstette, An der Bundesstraße 9 in Ihorst.