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Sanierung der Industriestraße wird teuer: Um die 3 Millionen Euro für Gemeinde erwartet

Wirtschafts- und Sicherheitsausschuss lässt sich durch Planer Heinz-Josef Überwasser informieren

20-Sanierung-Industriestraße





Kritischer Zustand: Durch die Verlegung des Lkw-Verkehrs von der Ortsdurchfahrt über die Industriestraße hat diese sehr gelitten. Etwa 3 Millionen muss die Gemeinde für die Sanierung aufbringen. (Foto: Vollmer)



Um die 3 Millionen Euro muss die Gemeinde Holdorf in die Hand nehmen, wenn sie die Industriestraße vom Kreisverkehr an der Bundesstraße 214 in Ihorst bis zum Kreisverkehr an der Dammer Straße (L 851) sanieren will. Das ist ein Ergebnis, das während der Sitzung des Wirtschafts- und Sicherheitsausschusses am Montagabend im Gespräch mit dem Planer und Projektleiter Heinz-Josef Überwasser vom Ingenieurbüro Frilling + Rolfs GmbH aus Vechta unter dem Strich herauskam.

Ausführlich erläuterte der Diplom-Ingenieur Heinz-Josef Überwasser auf Grundlage eines Gutachtens der ROLAB Prüf- und Ingenieursgesellschaft für Verkehrsflächen mbH aus Bremen vier mögliche Varianten. Er nahm zu den Berechnungen der Ausführungsleistungen sowie den dazugehörigen Kosten und Finanzierungszuschüsse durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) Stellung.

Lediglich eine Fahrbahndeckenerneuerung für 1,225 Millionen Euro aus der Gemeindekasse kam für die Ausschussmitglieder nicht infrage. Auch für die Grunderneuerung der Fahrbahn mit höchsten Qualitätsansprüchen und entsprechender Stabilisierung durch einen 30 Zentimeter starken Unterbau für 3,62 Millionen Euro überzeugte nicht. Zwar hätte es bei dieser Variante Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Gemeinden einen Zuschuss in Höhe von knapp 1,9 Millionen Euro bei einer Eigenbeteiligung der Gemeinde Holdorf von 1,73 Millionen Euro gegeben, aber die arg strapazierten Nebenanlagen wie Rad- und Fußwege sowie Parkeinbuchtungen wären in dem Zustand geblieben wie dieser zurzeit ist.

Die Ausschussmitglieder favorisierten Variante 4 für die Umgehungsstraße, die zur Entlastung der Ortsdurchfahrt hauptsächlich vom Lkw-Verkehr beitragen soll. Damit plädierten diese für eine Grunderneuerung der Fahrbahn einschließlich der Nebenanlagen. Der finanzielle Aufwand für die Strecke mit einer Gesamtlänge von knapp vier Kilometer beträgt dabei 5,966 Millionen Euro. Allerdings wird ein Zuschuss in Höhe von rund 3,11 Millionen Euro erwartet. Der Gemeindeanteil liegt bei etwa 2,85 Millionen Euro. Ein entsprechender Antrag bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg vorausgesetzt.

Außer Betracht kam die Variante 3, da diese lediglich eine Überarbeitung der Nebenanlagen beinhaltet hätte. Aufgrund der geringeren förderwürdigen Kosten müsste die Gemeinde 2,96 Millionen Euro aufbringen und hätte somit sogar 106000 Euro höhere Ausgaben als bei Variante 4.

Auf Nachfrage von Franz-Josef Kreinest wurde deutlich, dass die Einfahrt zum Lagerweg wegen des künftigen Standortes des Feuerwehrhauses einen entsprechend breiten Ausbau erhält. Für die Bauarbeiten ist ein Zeitraum von zwei Jahren zugrunde gelegt. Während dieser Zeit ist eine Verkehrsumleitung notwendig, da die Fahrbahn laut Heinz-Josef Überwasser nicht halbseitig gebaut werden kann. Er schlug aus Finanzierungsgründen einen abschnittsweisen Ausbau vor. Ausgeschlossen werden soll eine Umleitung durch den Holdorfer Ortskern. Zumindest für den Lkw-Verkehr müsse eine andere Lösung gefunden werden, waren sich die Ausschussmitglieder einig.