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Schul- und Sportausschuss berät über Haushaltsausgaben

Zahlreiche Wünsche für die Schulen besprochen, aber entscheiden wird der Gemeinderat am 24. November

20-Schulausschuss-Sitzung


Verschlissen: Klassenräume in der Grundschule Holdorf benötigen eine Sanierung wie beispielsweise Fußböden, Raumdecken und Lichtleisten. Konrektorin Melanie Lager (links) begleitet die Gäste des Schul- und Sportausschusses auf unserem Bild Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, dessen allgemeiner Stellvertreter Heiner Themann, GKS-Schulleiter Raimund Haskamp und CDU-Fraktionsvorsitzender Jan-Dierk Brand (von links). (Foto: Vollmer)



Holdorfs Kämmerer Thomas gr. Schlarmann stellte während der jüngsten Sitzung den Haushaltsplanentwurf 2021 für den Aufgabenbereich des Schul- und Sportausschusses vor. In diesen seien alle Wünsche und Ansätze eingeflossen, die an ihn herangetragen wurden. „Man muss nun sehen, was an Einnahmen der Gemeinde zu erwarten ist und wo Prioritäten gesetzt werden, erklärte Thomas gr. Schlarmann. Deshalb forderte die Ausschussmitglieder auf, noch ausstehende Ideen und Wünsche zu benennen, um diese bei den Haushaltsberatungen der Parteien einfließen zu lassen.

Was die Georg-Kerschensteiner-Schule betrifft, schlug Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug vor 10000 Euro für ein einfaches Häuschen, das seinen Standort auf dem Schulgelände finden sollte, um darin eine kleine Sternwarte einzurichten. Die Anregung habe ihm ein zugezogener Astronom gegeben, der mit seinem Wissen und Teleskop interessierte Schüler in die Sternenkunde einführen würde. Solch ein Angebot würde sowohl das Unterrichtsangebot wie auch den Schulstandort Holdorf aufwerten.

Der Schulleiter Raimund Haskamp pflichtete dem bei, allerdings gäbe es ein aktuell dringendes Problem zu lösen, was der GKS auf den Nägeln brenne. Zur Unterstützung der Berufsfindung und dem Kennenlernen verschiedenster Berufssparten besuchen die Schüler der achten Klassen von Februar bis Juli nächsten Jahren die verschiedenen Berufsschulen innerhalb des Landkreises. Dafür müsse ein Betrag um die 5200 Euro für den Transport der Schüler aufgebracht werden. „Diese Maßnahme steht und fällt mit dem Schülertransport“, unterstrich der Schulleiter die Dringlichkeit. Die Ausschussmitglieder stimmten zu, dass dieser Betrag vorerst in den Haushalt eingestellt wird. Silvia Boye (CDU) regte an festzustellen, ob dieser Betrag aus dem Etat des Schülertransportes vom Landkreises Vechta zurückerstattet wird.

„Jetzt, da die Barbara-Schule saniert ist sei es notwendig den Vorplatz neu zu gestalten“, regte die Schulleiterin Christiane Westermann an. Dadurch, dass die Lkw, mit denen die Container des gegenüber liegenden Wertstoffplatzes geleert werden, die Einfahrt zum Rangieren nutzen, sei das Pflaster in Mitleidenschaft gezogen. Allerdings seien auch die Beete und der gesamte Vorplatz, der noch aus der Neubauzeit der Schule stamme, heruntergekommen.

Jan-Dierk Brand schlug vor noch festzulegende Beträge in den Haushalt einzustellen, mit denen die drei Schulen Stück für Stück saniert werden. Die vor der Sitzung durchgeführte Besichtigung der drei Schulgebäude habe deutlich gezeigt, dass „Klassenräume mit Farbe zu streichen nicht ausreicht. „Sanierungen sind jetzt notwendig, damit nicht Jahre später große Summen auf die Gemeinde zukommen“, mahnte der CDU-Fraktionsvorsitzende. Bis zur Verabschiedung des Haushaltes  im Monat Dezember haben die Fraktionen nun Zeit die endgültigen Zahlen für das Jahr 2021 zu beraten.