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Versuchsbäume der Niedersächsischen Landesforsten in Fladderlohausen abgehackt

Björn Staggenborg vom Forstamt Ankum klärt über den Sinn des Versuchs auf

21-Lorse-Baumfrevel






Baumfrevel im Versuchswald durch sinnloses Abhacken: Björn Staggenborg von den Niedersächsische Landesforsten legt Wert darauf, dass die Bäume erhalten bleiben. (Foto: Vollmer)


Mit Entsetzen hat Björn Staggenborg, für Projektmanagement und Naturdienstleistungen bei den Niedersächsische Landesforsten im Forstamt Ankum zuständig, bei seinem Gang durch den Waldstreifen neben dem Naturspielplatz festgestellt, dass einige Bäume mit einer Axt oder Machete abgehackt wurden.

„Besonders ärgerlich ist, dass auf diesen Flächen ein Versuch durchgeführt wird“, erklärt der Forstmann. Die gepflanzten Bäume dieser Fläche wurden bei der Pflanzung vor fast 30 Jahren mit Mykorrhiza Pilzen geimpft. Mykorrhiza leben in Wäldern in Symbiose mit Bäumen und vergrößern die unterirdische Assimilationsfläche durch Feinwurzeln. Die Bäume liefern dem Pilz Kohlenhydrate aus der Photosynthese, der Pilz liefert dem Baum Nährstoffe wie Phosphor, beiden Parteien profitieren von diesem Verhältnis.

Teilflächen wurden mit Pfählen markiert, in diesen Flächen wurden Bäume nicht geimpft. „Ziel ist es gewesen zu erforschen, ob diese Pilze das Wachstum der Bäume auf armen Ackerstandorten verbessern. Leider sind auch diese Markierungen in Form von Eichenpfählen teilweise verschwunden, beziehungsweise die Pfähle liegen neben den Löchern, in denen diese gestanden haben“, berichtet Björn Staggenborg. Er werde die verbliebenden Markierungen in der kommenden Woche digital einmessen, um diese wissenschaftlichen Informationen zu sichern.

Bezüglich des angerichteten Schadens weist Björn Staggenborg niemanden die Schuld zu und ist er auch nicht auf der Suche nach einem Verantwortlichen. Aber er legt Wert darauf über die Wichtigkeit des Versuchs aufzuklären, damit nicht noch weitere dieser jetzt 29-jährigen Bäume diesem Vandalismus zum Opfer fallen.