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SV Holdorf gestaltet Spiel- und Trainingsgelände neben Hallenbad neu

Bielefelder Unternehmen baut zurzeit Kunstrasen- und Rasenplatz 

21-HSV-Bau-Kunstrasenplatz





Kaum wiederzuerkennen: Noch sieht das Sportgelände des SV Holdorf neben der Schwimmhalle wie eine Mondlandschaft aus. In Kürze sollen dort zwei neue Fußballfelder entstehen, eines davon als Kunstrasenplatz. (Foto: Vollmer)



Er stand schon lange im „Visionspapier“ des SV Holdorf, jetzt wird der Bau eines Kunstrasenplatzes Realität. Das Trainingsgelände im Holdorfer Sportzentrum an der Schwimmhalle bekommt dort, wo vorher Platz 2 und die Jugendfelder 3 und 4 waren, einen vollwertigen neuen Rasenplatz im vorderen, und einen vollwertigen Kunstrasenplatz im hinteren Bereich zum Kindergarten, jeweils mit einer netto Spielfläche von 90 mal 59 Metern.

Dabei ist das Kunstrasenfeld ein absoluter Zugewinn“, atmet der Vorsitzende des SV Holdorf Ludger Hülsmann durch. Dieser verschafft Luft für den Trainings- und Spielplan. Auf dem nassen Gelände ging es im Spätherbst und Frühjahr wegen oft notwendiger Teilsperrungen der Plätze häufig eng zu, wenn erst die Jugendmannschaften und anschließend drei Herren-Mannschaften am Freitagabend trainieren wollten. Dass der Platz 2 einer starken Beanspruchung unterliegt, zeigt zudem die ganzjährige Nutzung als Hauptsportplatz für die rund 550 Schülerinnen und Schüler der angrenzenden Holdorfer Grundschule und der Georg-Kerschensteiner-Schule (GKS). Heiner Themann, Hauptamtsleiter im Holdorfer Rathaus zeigt großes Verständnis für den Wunsch des kleinen HSV: „Dieser Platz wurde vor gut 30 Jahren in einer  Gemeinschaftsaktion der damaligen HSV-Verantwortlichen und in Eigenregie angelegt. Durch die jahrzehntelange äußerst intensive  Inanspruchnahme hat der Platz das Ende einer vernünftigen Funktionsfähigkeit erreicht. „In Zukunft wird die Situation deutlich entzerrt, ferner ist im Prinzip dann ein ganzjähriger Trainingsbetrieb des Sportvereins und der Sportunterricht für die Grund- und Oberschüler machbar“, erklären Ludger Hülsmann und Heiner Themann.

Der SV Holdorf ist der Gemeinde Holdorf und dem Kreisportbund dankbar. „Seit Anfang 2020 von Rat und Verwaltung die Diskussion über die Erstellung eines Kunstrasenplatzes wieder geöffnet wurde, wurde in professioneller Arbeit eine tragfähige Finanzierung erarbeitet.“, erklärt Ludger Hülsmann. Während die Gemeinde Holdorf 620.000 Euro aufbringt und der Kreissportbund eine Förderung von 100.000 Euro zugesagt hat, beträgt der Beitrag des Sportverein 100.000 Euro durch Erbringung von Eigenleistungen. „HSV-Mitglieder werden dabei unter anderem beim Rückbau sowie bei Banden- und  dem Zaunbau Hand anlegen und auch bei der Installation der Flutlichtanlage dabei sein“, berichtet Gerd Honkomp. Der 3. Vorsitzende hat die Bauleitung für den Sportverein übernommen.

Der Hauptauftrag der Erstellung der beiden Plätze wurde an das Unternehmen Heiler vergeben, das bereits im Ortsteil Handorf-Langenberg gute Arbeit geleistet hat. Nachdem der SV Holdorf in den vergangenen Wochen erste vorbereitende Tätigkeiten mit einigen fleißigen Helfern bereits in Angriff genommen hat, nahmen jetzt die Fachleute aus Bielefeld ihre Arbeit auf. Oberste Priorität besitzt dabei die Fertigstellung die Fläche des Kunstrasenplatzes. „Unser Ziel ist es, zur Rückserie dort schon einen Trainingsbetrieb zu ermöglichen. Der Naturrasenplatz wird dann zum Frühjahr 2022 vollumfänglich nutzbar sein“, schaut Gerd Honkomp zuversichtlich in die Zukunft.

Bei den Anliegern des nebenliegenden Wohnbereichs bedankt sich der Vereinsvorsitzende bereits jetzt für deren Verständnis für die auftretenden Beeinträchtigungen durch Verkehr oder Lärm.