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Zehn spezielle Nistkästen für den Gartenrotschwanz in Holdorf aufgehängt

Verein NaturErlebnis Holdorf und Jägerschaft Handorf fördern Populationserhalt

21-Nistkästen-für-Gartenrotschwanz




Ein Zuhause für den Gartenrotschwanz im Gemeindegebiet Holdorf: Die letzten beiden der insgesamt zehn Nistkästen hängten Ludger Westerhoff (links) vom Verein NaturErlebnis Holdorf und Markus Meyer von der Jägerschaft Handorf im Bereich Handorf auf. (Foto: Vollmer)


Zehn Nistkästen für den Gartenrotschwanz: Ludger Westerhoff vom Verein Naturerlebnis Holdorf und Markus Meyer von der Jägerschaft Handorf hängten die letzten speziellen Schwegler-Nistkästen für die in der Gemeinde Holdorf selten gewordenen Vogelart auf. Der Arbeitskreis Ökologie der Gemeinde unterstützte die Aktion finanziell.

„Der Bestand des farbenprächtigen Gartenrotschwanzes ist in vergangenen Jahren um 80 Prozent zurückgegangen“, berichtet Ludger Westerhoff. Die Lebensräume des bunten Vogels aus der Familie der Fliegenschnäpper in dieser Region sind Streuobstwiesen, naturbelassene Gärten, Parks sowie lichte Laub- und Mischwälder, die immer häufiger verschwinden. In seinem Überwinterungsgebiet südlich der Sahara wird die Savanne immer mehr zur Wüste und auf seinen Zugrouten werden bis zu 50 Millionen Zugvögel gefangen und getötet.

Der Gartenrotschwanz kommt in Holdorf nur noch vereinzelt vor. Deshalb wurden im Bereich des Heidesees und auf den Streuobstwiesen am Mühlenbach, Mettenhof, Fladderlohausen und auf dem Gelände von Markus Meyer Am Vossberg Nistkästen angebracht. Die aus einer speziellen Mischung Beton und Holzfasern hergestellten Nistkästen besitzen eine senkrechte ovale Einflugöffnung und ist mit einem Marderschutz versehen. „Das mag der Gartenrotschwanz, wenn etwas Licht in seine Behausung fällt“, weiß der naturverbundene Ludger Westerhoff. In den Wintermonaten schützt das Material gegen Kälte, im Sommer verhindert es Überhitzung. „Da die Jungvögel des Vorjahres sich in der Nähe der Reviere  ihrer Eltern ansiedeln, hoffen wir, dass sie die Nistkästen annehmen werden und dann auch erfolgreich brüten. Dadurch könnte der Bestand in der Gemeinde Holdorf wieder erhöht werden“, begründet Markus Meyer sein Engagement.

Gut hinschauen gilt es bei der Bestimmung dieser Vogelart, „denn der Gartenrotschwanz Phoenicurus phoenicurus) ist nicht zu verwechseln mit dem Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros), der ein dunkleres Gefieder besitzt“, erklärt Ludger Westerhoff. Wer Standorte des Gartenrotschwanzes kennt oder ihn im Gemeindegebiet beobachtet hat, möge sich beim Verein NaturErlebnis Holdorf an Ludger Westerhoff unter der Rufnummer 05494 715 wenden.