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Landjugend befragt Kommunalpolitiker zur bevorstehenden Wahl

Politische Bildung im Pastors Garten

 21-Politisches-SpeedDating-Landjugend



Polit-SpeedDating im Pfarrgarten: Die Kandidaten Serge Belz (IGeHO), Stephan Möhring (SPD), Mario Stickfort (CDU), Peter Höffmann (FDP), und KLJB-Bundesvorsitzender Jannis Fughe (von links) informierten über die bevorstehenden Kommunalwahlen und die jeweiligen Ziele. (Foto: Vollmer)


„Vielen von unseren jungen Mitgliedern war gar nicht klar was ein Gemeinderat ist und was dieser für wichtige Aufgaben zu erledigen hat“, stellte Hendrik Echtermann, Vorsitzender der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Holdorf nach der Informationsveranstaltung mit einem Polit-SpeedDating zur bevorstehenden Kommunalwahl am 12. September fest.

Mit Serge Belz (IGeHO), Peter Höffmann (FDP), Stephan Möhring (SPD) und Mario Stickfort (CDU) stellten sich im Pfarrgarten St. >Peter und Paul vier Kandidaten zum Holdorfer Gemeinderat den Fragen der knapp 50 jungen Erwachsenen. Eingangs gab der KLJB-Bundesvorsitzende Jannis Fughe aus Mühlen per PowerPoint Grundinformationen zur Kommunalwahl sowie den Aufgaben von Gemeinderat, Kreistag und Landratsamt. Anschließend stellten sich die vier Kandidaten den Teilnehmern vor und berichteten, wie sie zu ihrem Entschluss kamen einer bestimmten Partei beizutreten und in die Politik einzusteigen.

Sergej Belz (36), Architekt von Beruf, kam „durch das Leben“ wie er sagt zur Politik. „Wohnungspolitik funktioniert in Holdorf noch nicht so, wie sie funktionieren kann“, sagt der Vater von zwei Kindern. Er will angesichts der Flächenknappheit aufzeigen, wie man auf kleinen Grundstücken Häuser entwickeln und gut bauen kann.

Peter Höffmann (21) nahm die aktuelle politische Lage zum Anlass Parteien und ihre Programme zu vergleichen. Im Mai schloss er sich der FDP an. Sein Ziel ist es Verbesserungsvorschläge und Ideen auch aus Gesprächen mit den Bürgern in den Gemeinderat einzubringen.

Das politische Interesse von Stephan Möhring (37) wurde durch einen Lehrer und Bekannte geweckt. Der SPD trat er im Jahr 2004/2005 bei. Seit 2011 gehört er dem Gemeinderat an. Sein Interesse gelte besonders der Wohnungsbausituation. „Ich möchte nicht nur Opposition sein, sondern mitsprechen und mitentwickeln“, so das Ziel des heutigen Lehrers und Ehemanns.

Mario Stickfort (44), ebenfalls durch einen Lehrer zur Politik gekommen, trat im Jahr 1991 der Jungen Union bei. 2001 wurde er für die CDU in den Gemeinderat gewählt. Ein Anliegen seien ihm die Vereine, die er als Stütze der Ortschaften bezeichnet. Konstante CDU-Politik und Kompromisse, um das Bestmöglich für möglichst viele herauszuholen, das zeichne die Holdorfer Politik aus.

Bei einem anschließenden politischen SpeedDating an vier Tischen, die nach acht Minuten von den Teilnehmern gewechselt wurden, konnten sich die jungen Holdorfer jeweils einen Eindruck von den vier Kandidaten und ihren politischen Zielen machen.