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Genossenschaft Zum Schanko steht trotz Corona gut da

105 Versammlungsteilnehmer genehmigen gleich zwei Geschäftsjahrgänge

21-Genossenschaftsversammlung-Zum-Schanko




Rede und Antwort: Der Vorstandsvorsitzende Maik Escherhaus (rechts) und der Aufsichtsratsvorsitzende Udo Schlarmann (links) unterrichteten die 105 Teilnehmer der Genossenschaftsversammlung „Zum Schanko“ über das Geschehen der vergangenen zwei Jahre. (Foto: Vollmer)


Eine Genossenschaftsversammlung im Doppelpack absolvierten die Anteilseigner im Dorfgemeinschaftshaus „Zum Schanko“. Weil die Corona-Pandemie die Zusammenkunft im Jahr 2020 verhinderte, gaben Vorstand und Aufsichtsrat Rechenschaft und Auskunft während einer „Hybridsitzung“, wie der Vorstandsvorsitzende Maik Escherhaus die 105 Besucher der Versammlung zu den Geschäftsjahren 2019 und anschließend 2020 eingangs begrüßte.

Für das Jahr 2019 verzeichnete die Genossenschaft von anfangs 499 Mitgliedern eine Steigerung auf 513. Die zuvor 1004 veräußerten Anteile erhöhten sich auf 1030, so dass das Genossenschaftskapital von 251250 Euro auf 257500 Euro gesteigert wurde. „Die Genossenschaft ist finanziell gesund, es ist aber keine Luft für große Sprünge“, zog Maik Escherhaus ein Fazit. Der Genossenschaftsverband Weser Ems hat die Jahresabschlüsse der zwei Jahre 2019 und 2020 geprüft und genehmigt, teilte Aufsichtsratsvorsitzender Udo Schlarmann mit. Dabei wurde eine coronabedingte Sonderregelung genutzt. Diese ermöglichte es dem Vorstand, ohne die vorherige Abstimmung der Genossenschaftsmitglieder, die Jahresbilanz für 2019 zu genehmigen, informierte Udo Schlarmann.

Das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung weist Umsatzerlöse in Höhe von 16885,27 Euro aus und sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 17840,92 Euro. Demgegenüber stehen Ausgaben wie Materialaufwand (3253,62 Euro), Abschreibungen (22959,64), sonstige betriebliche Aufwendungen (17840,78 Euro), Zinsen (2574,94 Euro) so dass das Ergebnis nach Steuern Minus 12402,79 Euro ausmacht, berichtete Maik Escherhaus. Vorstand und Aufsichtsrat erhielten jeweils einstimmige Entastung. Während das Aufsichtsratsmitglied Günther Chojnacki zwischenzeitlich verstarb, wurden Norbert Klauss und Peter Wernke in das Gremium wiedergewählt.

Während der Versammlung für das Jahr 2020 berichtete Maik Escherhaus von einer Steigerung des Genossenschaftskapitals auf jetzt 257750 Euro. Die Umsatzerlöse konnten auf 25696,18 Euro gesteigert werden, während die Gewinn- und Verlustrechnung eine Summe von 4 Euro für sonstige betriebliche Erträge ausweist. Unterm Strich wurden die Ausgaben zum Vorjahr um 8255,87 Euro gesenkt. Gespart wurde bei Materialaufwand (5839,45 Euro), Abschreibungen (26973,72 Euro), sonstige betriebliche Aufwendungen (3168,38 Euro) und Zinsen (2391,56 Euro), so dass das Ergebnis nach Steuern Minus 12672,93 Euro ausmacht. Dieses negative Ergebnis resultiert fast ausschließlich aus steuerlichen Abschreibungen.

Die Mehreinnahmen begründen sich dadurch, weil das Pächterpaar Andreas Mählmann und Gabi von Husen erst ab April 2019 das Dorfgemeinschaftshaus bewirtschaftet haben.

Aus dem Aufsichtsrat scheidet Annelie Lausch wegen Erreichung der satzungsmäßigen Altersgrenze aus. Mario Trumme und Daniela Fangmann bleiben durch Wiederwahl dem Gremium erhalten.

Auf Nachfrage aus der Versammlung gab Maik Escherhaus zum Obergeschoss des Gebäudes Auskunft. Dort soll eine Wohnung mit 40 Quadratmetern und eine weitere mit 80 Quadratmetern ausgebaut und anschließend vermietet werden. Der Ausbau wird wieder von ehrenamtlichen Helfern übernommen.