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News-Archiv (bis Februar 2017)

Dauerbrenner des Humors begeistern

Geschrieben von H. Vollmer am 2009-02-09
Frauengemeinschaft feiert Karneval mit hochkarätigen närrischen Akteuren

Jan und Hinnerk – Martina gr. Schlarmann und Elisabeth Vodde-Börgerding – plauderten auf Platt aus dem Nähkästchen.


Als echte Spaßsitzung erwies sich am Freitag der Frauenkarneval in der Gaststätte „Zur Post“. Unter dem Motto „Die Finanzkrise ist uns egal, wir feiern Frauenkarneval“ bot die Frauengemeinschaft ein unterhaltsam humoriges Programm. Die Funkenmariechen Annika Ahrling und Marina Krämer führten durchweg hochkarätige närrische Akteure in den Saal.

Zu einem Dauerbrenner des Humors entwickelte sich das Moderatorenduo Anja Schlarmann und Lisa Kruthaup. Nachdem die Vorsitzende Inge Börgerding die buntgekleidete Närrinnenschar begrüßt hatte, übernahmen beide das Kommando. Sie verstanden es, mit Sketchen und witzigen Sprüchen zwischen den einzelnen Darbietungen das Narrenvolk bestens bei Laune zu halten.

Begeistert beklatschte das Publikum die Tanzdarbietungen des DCCKinderballetts, einer spontanen Hip-Hop-Dance-Group und der Rock-’n’-Roll-Formation der Tanzschule Wienholt. Besonderen Beifall erntete die Frauentanzgruppe mit ihrem Indianertanz. Nach dem Prolog des „Antikarnevalisten“ (Anja Schlarmann) plauderte „Use Mamme“ (Jutta Debbeler) auf Platt aus der heimischen Region und der ganzen Welt.

Wie hart es im Massagesalon zu geht, demonstrierten Reinhild Höge, Martina gr. Schlarmann, Irmgard Ahrling, Steffi Schröder, Martina Hemme und Maria Krämer. Ute Freking und Kerstin Gottke-Haskamp führten vor, was Frau so alles am nicht angeklemmten Telefon managt. Was Meister Propper (Lilly Koldehoff) über das Zusammenleben mit dem Weißen Riesen, der WC-Ente und dem Frosch preisgab, das kitzelte Interviewpartner Wiegald Boning (Christiane gr. Schlarmann) aus dem Saubermann heraus.

Wie sich das Leben vor der Haustür und weltweit abspielt, davon berichteten auf amüsante Weise Jan und Hinnerk (Elisabeth Vodde-Börgerding, Martina gr. Schlarmann). Zwei Holdruper Frauen und ihre lehrreiche Unterhaltungen veranschaulichte Heike Weddehage. Zum Abschluss ließen sich Roy Black (Christian gr. Schlarmann) und Anita (Lilly Koldehoff) vom Publikum feiern, das bis in die frühen Morgenstunden nach den Tönen des Musikers Manfred Huesmann tanzte.



Zusammenkunft der Bezirksvorsteher

Geschrieben von H. Vollmer am 2009-02-07
Dank für Engagement

Während der jährlichen Zusammenkunft der Holdorfer Bezirksvorsteher, bedankte sich Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug (links) für deren ehrenamtlichen Einsatz in den vergangenen zwölf Monaten.

Bevor in der Gaststätte Kreta ein Essen serviert wurde, berichtete Krug über die Entwicklung der Gemeinde und die Feierlichkeiten zum 1300. Jubiläumsjahr und der IGEHA 2010. Foto: hvo)



Thema: Zweite Krippengruppe

Geschrieben von OV am 2009-02-05
Jugend- und Sozialausschuss im Holdorfer Rat tagt am Dienstag

Eine umfangreiche Tagesordnung hat der Jugend- und Sozialausschuss im Holdorfer Gemeinderat am kommenden Dienstag (10. Februar) ab 17 Uhr im Rathaus in seiner Sitzung abzuarbeiten. Wichtigste Debatte dabei: die Einrichtung einer zweiten Krippengruppe.

Bislang gibt es im Kindergarten St. Barbara eine solche Gruppe. Ende vergangenen Jahres hatten sich die Leiterin des Kindergartens St. Dominikus, Beate Decker, sowie Holdorfs Pfarrer Michael Kenkel für eine weitere Gruppe ausgesprochen. Der Ausschuss vertagte damals die Entscheidung, und wollte zunächst die Anmeldungen abwarten. Die sind jetzt abgeschlossen. Darüber hinaus wird sich der Ausschuss mit den Sonderöffnungszeiten in den Holdorfer Kindergärten sowie dem Kindergartenbedarfsplan beschäftigen.

Jahresberichte gibt es zudem vom Sozialamt und dem Verein Zukunft für Jugend Holdorf. Im Anschluss wird über mehrere Zuschussanträge diskutiert: So über den des Tennisvereins für finanzielle Unterstützung bei der Sanierung des Platzes, des Schützenvereins Handorf-Langenberg für eine Zaunanlage sowie des Blasorchesters Handorf-Langenberg für die Anschaffung neuer Uniformen.

Ein letzter Punkt ist das von der CDU-Fraktion ins Gespräch gebrachte „Begrüßungsgeld“ für Neugeborene. Danach soll jeden Kind, das in diesem Jahr geboren wird, 100 Euro als Wertgutschein erhalten.



Wenn Wände wie von Geisterhand schwarz sind

Geschrieben von OV am 2009-02-03
Seit den 90er Jahren beschäftigt Fogging-Phänomen die Experten / Werner Nordhues aus Holdorf ist betroffen

Quasi über Nacht hatte Werner Nordhues aus Holdorf überall an den Wänden seines Hauses schwarze Flecken – den Fogging-Effekt. (Foto: Hoffmann)


Bis vor kurzem wusste Werner Nordhues aus Holdorf rein gar nichts über einen Fogging-Effekt. Erst als quasi wie von Geisterhand plötzlich schwarze Flecken an den Wänden – vornehmlich über der Heizung – seines Einfamilienhauses auftraten, machte ihn sein Schornsteinfeger auf dieses Phänomen aufmerksam.

„Im Dezember entdeckte ich die ersten Flecken, danach wurde es immer schlimmer. Selbst die Fliesen im Badezimmer im Obergeschoss waren schwarz“, erinnert sich der 64-jährige Rentner. Zuerst dachte Nordhues, dass sein Kamin die Ursache wäre. Das schloss der Schornsteinfeger aber aus und brachte den Holdorfer auf den Fogging- Effekt (Fog – englisch Nebel).

Seit den 90er Jahren ist dem Umweltbundesamt dieses Phänomen bekannt. Lange Zeit rätselten die Experten über die Ursache. Mittlerweile gibt es Erklärungen, die allerdings so komplex sind, dass das Umweltbundesamt dazu eine Broschüre herausgebracht hat.

Hauptgrund der schwarzen und zum Teil schmierigen Ablagerungen sind die seit den 90er Jahren vor dem Hintergrund des Umweltschutzes eingesetzten schwerflüchtigen organischen Verbindungen (Weichmacher) in Tapeten und Wandfarben. Die gasen aus und verbinden sich unter bestimmten Umständen mit Schmutzteilchen, weiß Bernd Ammerich, Denkmalpfleger beim Landkreis Vechta. Er ist seit sechs Jahren als Berater bei Problemen mit Schimmel in Wohnungen zuständig. Einen Fogging-Effekt hat er in seiner Dienstzeit aber bislang nur einmal gemeldet bekommen.

Allerdings vermuten Experten, dass die Dunkelziffer weitaus höher liegt. Denn nach wie vor besteht Unsicherheit bei den Betroffenen, wie sie mit dem Problem umgehen sollen. Manche nehmen das auch einfach so hin. Eine Gesundheitsgefährdung bestehe nicht, kann Ammerich beruhigen.

Vornehmlich tritt das Problem bei Renovierung oder Neubau von Wohnungen auf. Denn zwar gasen die schwerflüchtigen organischen Verbindungen weniger stark als flüchtige organische Verbindungen („feste Farben“, lösungsmittelhaltig) in die Raumluft aus. Aber dafür tun sie dies aber oft über längere Zeit – sogar bis zu zwei Jahren und länger. Das könnte auch bei Nordhues der Fall sein. Er baute das Haus 2007, und zog 2008 ein.

Der Effekt trat mit der Heizperiode im Dezember ein. Denn Wärme führt zu einer Konzentration der schwerflüchtigen organischen Verbindungen in der Raumluft. Für Nordhues ein schwacher Trost. Da er kein Mieter ist, muss er wohl oder übel die Kosten für die Renovierung selber tragen. Denn nur Abwischen hilft oft nicht. Mietern rät das Umweltbundesamt, die genaue Ursache eventuell auch durch einen Gutachter abklären zu lassen. Zudem sollten bei einem Neuanstrich die Wände mit einer weniger flüssigen Farbe (,,feste Farbe“) gestrichen und alle Quellen, die Weichmacher enthalten, komplett entfernt werden.





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