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News-Archiv (bis Februar 2017)

Jetzt noch die Senken auffüllen

Geschrieben von OV am 2008-04-08
Ausfräsen des Regenwasserkanals stoppt Überschwemmungen

Knapp ein Jahr nach der Anwohnerversammlung wegen der ständigen Überschwemmungen auf Josef Pilles Grundstück in der Handorf-Langenberger Siedlung gibt es gute Nachrichten: Wie Bauamtsleiter Wilfried Schweigel in der jüngsten Grundstücks- und Wirtschaftsausschusssitzung mitteilte, hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) den Regenwasserkanal ausgefräst. Der Verband plant nun, auch den Graben an der Bahnhofstraße zu erwerben.

Auch die Mehrzahl der Anwohner, dessen Grundstück nicht an den Regenwasserkanal angebunden ist, kamen der Aufforderung nach, für die Verrieselung des Oberflächenwassers auf dem eigenen Grundstück Drainagen anzulegen, sagte Schweigel. Seit diesen Maßnahmen blieben Überschwemmungen aus, bestätigte Josef Pille in der Sitzung.

Allerdings bereiten ihm die großen Wasserpfützen vor dem Haus noch Probleme. Die sollen behoben werden, informierte der Bauamtsleiter. Vorgesehen ist, mit einer speziellen Technik die Absenkungen in der Straße aufzufüllen. Das soll nicht nur in der Gartenstraße, sondern auch in allen anderen Straßen der Siedlung erfolgen. Nach Auskunft von Schweigel kostet ein Tageseinsatz dieses Reparaturzuges mit sieben Tonnen Splitt 2400 Euro. Da das Auffüllen der Senken jedoch ein mehrlagiges und damit aufwändiges Spritzverfahren ist, muss noch die finanzielle Seite geklärt werden.



Kolpingsfamilie Holdorf bestätigt Vorstand im Amt

Geschrieben von OV am 2008-04-07
15 Jugendliche aufgenommen

Die neue Kolpinggruppe mit den Gruppenleitern Anna kl. Schlarmann (links) und Alina Kramer (rechts). Foto: privat


In die Kolpingsfamilie Holdorf kommt neuer Schwung. In der Generalversammlung am Freitagabend konnten der erste Vorsitzende Frank Lüpke-Narberhaus und Präses Michael Kenkel 15 neue Mitglieder aufnehmen. Die Jugendlichen treffen sich schon seit vergangenem Sommer in der neuen Jugendgruppe unter der Leitung von Anna kl. Schlarmann, Anlina Kramer, Hauke Börgerding und Thomas Echtermann und sind ab sofort auch bei den Veranstaltungen der Kolpingsfamilie herzlich eingeladen.

In seinem Jahresbericht blickte der Vorsitzende Frank Lüpke-Narberhaus auf die Feiern zum 60-jährigen Jubiläum der Kolpingsfamilie in diesem Jahr zurück: „Das war hervorragend und wir haben das gute Zusammenleben von Jung und Alt in unserer Kolpingsfamilie gezeigt.“ Bei der Kollekte am Gründungstag im Februar kam ein Betrag von 900 Euro zusammen. Hiervon wurden 600 Euro an die Bücherei übergeben. 300 Euro werden dem Indienprojekts des Kolpingwerks gespendet.

Ein weiterhin spannendes Thema für die Kolpingsfamilie sind die Altpapiersammlungen im Landkreis Vechta. „Wir werden weiter für die Vereinssammlungen kämpfen und uns jetzt nicht von anderen die Butter vom Brot nehmen lassen“, so Frank Lüpke-Narberhaus. Die Kolpingsfamilie sammelt acht Mal im Jahr bei Wind und Wetter und empfindet sich als zuverlässigen Partner im Bereich Altpapier. „Unsere Bestrebung ist es, möglichst langfristige Verträge für die Vermarktung unseres Altpapiers zu bekommen.“

Ein weiterer Punkt war die Vorstellung des Rentenmodells der katholischen Verbände, an dem auch das Kolpingwerk mitgewirkt hat. „Dieses Modell ist realistisch, rechtlich abgesichert und finanzierbar, dies ist durch eine Studie belegt worden“, so Frank Lüpke-Narberhaus.

Bei den Neuwahlen wurden der Vorsitzende Frank Lüpke-Narberhaus, sein Stellvertreter Manfred Pohlmann, Präses Michael Kenkel, Schriftführer Mario Thiede, Kassierin Maren Lüpke-Narberhaus, die Seniorenbeauftragten Werner Richter und Helmut Werner sowie die Jugendbeauftragten Anna kl. Schlarmann und Thomas Echtermann einstimmig für drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Nur bei der Position der stellvertretenden Schriftführerin kam es zu einem Wechsel. Heike Böckmann stand nicht wieder zur Wahl und so wurde Martina Warnke von der Versammlung in das Amt gewählt.



Mehrkosten bei Kindergartenbetreuung

Geschrieben von OV am 2008-04-03
In St. Elisabeth und St. Dominikus fehlen Plätze / Nächste Beratung am 29. April

Mit dem neuen Kindergartenjahr in Holdorf kommen auf die Gemeinde erhebliche Mehrkosten zu. Denn nach dem aktuellen Stand der Anmeldungen fehlen derzeit in St. Elisabeth zehn und in St. Dominikus sieben Regelplätze plus vier Krippenplätze, wie Pfarrer Michael Kenkel am Dienstagabend im Jugend- und Sozialausschuss die momentane Situation vorstellte.

Zudem gibt es für den Kindergarten an der Badberger Straße erstmals vier Anmeldungen für Kinder unter drei Jahren. Darüber hinaus ist die Nachfrage nach verlängerten Öffnungszeiten in St. Dominikus gestiegen, informierte Kenkel. Um dem Elternwunsch zu entsprechen, schlug Kenkel in Absprache mit den Leiterinnen deshalb vor, eine Regelgruppe in St. Dominikus in eine Ganztagsgruppe umzuwandeln und zusätzlich eine Kleingruppe mit zehn Kindern einzurichten. Die restlichen Regelplätze sollten dann in St. Barbara angeboten werden. Dort gibt es noch 13 freie Plätze.

„Das ist sicher die optimalste Lösung“, räumte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug ein. Allerdings bedeute dies auch Mehrkosten von bis zu 85 000 Euro, gab Krug zu bedenken. Als Alternative könnte sich der Bürgermeister vorstellen, eine zweite Krippengruppe einzurichten. „Dafür gibt es Zuschüsse vom Land für die Bau- und die Betriebskosten“, sagte er.

Vor dem Hintergrund einer genauerer Prüfung der Alternative wollten die Ausschussmitglieder am Dienstag keine Empfehlung treffen und verwiesen das Thema in die Fraktionen zurück.

Um den Eltern allerdings schnellstens Planungssicherheit zu geben, soll am 29. April in einer Sondersitzung das Thema wieder auf den Tisch kommen In diesem Zusammenhang wurden auch die Anträge auf Sonderöffnungszeiten in den drei Kindergärten sowie einer Kostenübernahme für den Einbau einer Akustikdecke in St. Barbara auf den 29. April verschoben.

Vor der Sitzung, die im Kindergarten St. Barbara stattfand, hatten sich die Ausschussmitglieder über die neu eingerichtete Krippengruppe, in der derzeit 15 Kinder betreut werden, informieren lassen. Einstimmiges Fazit der Erzieherinnen und der Eltern: Die Entscheidung der Gemeinde war richtig.



Thema Förderung zurück in die Fraktionen

Geschrieben von OV am 2008-04-02
SPD stimmt zwar grundsätzlich zu, bemängelt aber Art und Weise der Umsetzung

Die Hoffnung der CDU, dass ihre neuen Förderrichtlinien für den Eigenheimbau in Holdorf problemlos die Gremien passieren, erfüllte sich am Montagabend im Grundstücks- und Wirtschaftsausschuss nicht. Nach einer fast einstündigen Diskussion wurde auf Drängen der SPD das Thema zur Beratung in die Fraktionen verwiesen. Am 14. April soll dann in einer Sondersitzung erneut diskutiert werden.

Zwar stimmte die SPD grundsätzlich für eine Förderung, monierte aber die ihrer Meinung nach vorschnelle Präsentation in der Öffentlichkeit. Das sei unglücklich gelaufen, meinte Heinrich Schonhöft. Damit werden Tatsachen geschaffen, die der SPD die Grundlagen für weitere Argumente nehmen, sagte der Sozialdemokrat. Wie zum Beispiel für das Argument von Martin Fischer, warum denn nicht auch Grundstücke in Handorf-Langenberg mit in die Förderung aufgenommen wurden.

Fischer bemängelte auch, dass nicht im Vorfeld mit der SPD gesprochen wurde. „So wie wir es bei wichtigen Themen immer machen“, fügte er an. Die CDU indes rechtfertigte ihr Vorgehen damit, dass der Antrag zunächst der Versuch sei, auf dem Gebiet der Wohnbauförderung in Holdorf ein Zeichen zu setzen. „Wenn die Förderung in Bäkeesch IV klappt, werden wir erneut und schnell weiter beraten“, sagte Norbert gr. Schlarmann.

Wie berichtet, schlägt die CDU vor, die noch freien acht Grundstücke in diesem ältesten Holdorfer Wohngebiet mit jeweils maximal 15.000 Euro auf den Grundstückspreis zu fördern. CDU-Ratsvorsitzender Bernard Echtermann warnte davor, leichtsinnig Gelder zu verschwenden. Denn Wohnbauförderung sei eigentlich Sache des Bundes. Letztlich ließ sich die CDU aber dann auf den Kompromiss ein, die Förderrichtlinien noch einmal in der Fraktion zu beraten.


Abgelehnt hat der Grundstücks- und Wirtschaftsausschuss unter Leitung von Udo Schlarmann (CDU) den Antrag einer Familie, die Birken auf dem gemeindeeigenen Grund „Hinter dem Esch“ zu fällen.

Als Grund hatte die Familie allergische Reaktionen der Kinder auf Birkenpollen angegeben. Die allerdings, so der Ausschuss, würden nicht allein durch diese Birken ausgelöst. Die Birken sollten gefällt werden, wenn sie abgängig sind.





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