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News-Archiv (bis Februar 2017)

Holdorfer Wehren werden 75 Jahre alt

Geschrieben von OV am 2007-10-10
Jubiläum wirft Schatten voraus / Fotos aus alten Zeiten werden für Chronik gesucht

Wer kennt diese Kameraden? Die Holdorfer Wehren suchen nicht nur nach Namen, sondern auch nach alten Fotos.


Zuerst kam Lorse, dann Holdorf. Diese Reihenfolge hat jedenfalls Bestand, wenn es um die Gründung der freiwilligen Feuerwehren geht. Denn im Mai 1933 wurde in Fladderlohausen eine freiwillige Feuerwehr gegründet, im Dezember des selben Jahres folgte dann die Feuerwehr Holdorf.

Aus diesem Grunde findet am 6. und 7. September 2008 der Kreisfeuerwehrtag in Holdorf statt. Während am Samstag des Jubiläums ein buntes Programm vor allem für die Holdorfer Bevölkerung geboten werden soll, steht der Sonntag ganz im Zeichen der Blauröcke. Nach einem Festmarsch werden sich die Wehren nachmittags in Schaukämpfen messen und den zahlreichen Rahmenprogrammpunkten widmen.

Um das 75-jährige Bestehen beider Wehren gebührend zu würdigen, soll auch eine Festschrift veröffentlicht werden, in der Rückschau auf die Vergangenheit gehalten, aber auch ein Blick auf die aktuellen, gewandelten Aufgaben der freiwilligen Feuerwehren geworfen werden soll. Hier bittet das Gremium, das die Festschrift erstellt, um Mithilfe der Holdorfer Einwohner.

Wer noch alte Fotos hat, die mit der Feuerwehr in Zusammenhang stehen, sei es von Einsätzen, Festlichkeiten, Gebäuden oder Fahrzeugen, der möge sich bitte mit Mario Stickfort (Telefon: 1397) von der Lorser oder Daniel Ahrling (Telefon: 978668) von der Holdorfer Wehr in Verbindung setzen. Die Fotos werden natürlich innerhalb weniger Tage wieder zurückgegeben, versprechen die beiden.



Pastoralreferentin Elisabeth Lüken verlässt Holdorf nach elf Jahren

Geschrieben von H. Vollmer am 2007-10-08
„Du bist eine Powerfrau“

Mit Blumen verabschiedeten sich Mädchen und Jungen der Grundschule Holdorf von der Pastoralreferentin Elisabeth Lüken. (Foto: hvo)

„Auf Wiedersehen“ sagten gestern Gemeindemitglieder und Gäste im Pfarrheim St. Peter und Paul. Sie verabschiedeten Pastoralreferentin Elisabeth Lüken, die nach elfjähriger Dienstzeit Holdorf zum ersten Oktober verlassen hat. Ob Pfarrer Michael Kenkel, die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Karin Zumloh, der Vorsitzende der Seelsorgeeinheit der katholischen Kirchengemeinden St. Peter und Paul sowie St. Barbara Handorf-Langenberg, Josef Taphorn, die Jugendgruppenleiter, die Frauengruppe oder gar der Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug – alle bedauerten es ausdrücklich, dass Elisabeth Lüken die Gemeinde verlässt.

Die in Kneheim geborene Seelsorgerin kehrt nach Bakum zurück. Hier absolvierte sie von 1991 bis 1996 in der St.-Johannes-Baptist-Gemeinde ihre praxisbegleitende Ausbildung, ehe sie im Februar 1996 nach Holdorf kam. Elisabeth Lüken sei eine Frau, die durch ihre besonnene Art den Glauben überzeugend vorlebe, darin waren sich alle Sprecher einig. Holdorfs Bürgermeister bekannte: „In Ihre Kindergottesdienste zu Weihnachten bin ich lieber gegangen, als in die des Pfarrers.“

Dass Elisabeth Lüken besonders bei jungen Menschen einen „Stein im Brett hat“, belegten die Mädchen und Jungen der Grundschule mit ihren Blumen und die Gruppenleiter der Kinder- und Jugendgruppen mit einem eigens verfassten Song „Lisbeth Lüken, du bist eine Powerfrau“.

Auch die evangelische Pastorin Kerstin von Stuckrad bedauerte den Weggang, denn die Scheidende habe die Ökumene voran gebracht. „Sie hat Leute ermuntert und befähigt, Aufgaben in der Gemeinde zu übernehmen“, stellte Josef Taphorn fest. Das sei in dieser Situation
besonders wichtig, da noch kein Nachfolger in Aussicht sei.



Holdorfer Landfrauen feiern Jubiläum: 50 Jahre besteht Ortsgruppe

Geschrieben von H. Vollmer am 2007-10-06
Infowand im Rathaus / Themen zum Einmischen gibt’s genug

Lange Jahre aktiv im Vorstand des Landfrauenvereins: Cäcilia Lüpke-Narberhaus überreichte Blumen an Anita Exeriede, Karola Köster, Hildegard Többe-Bultmann, Alwine Wehage, Ingrid Buning und Annemarie Grewe (von links;. Foto: hvo)


„Besonders bei den Holdorfer Landfrauen habe ich immer das Gefühl, dass sie ,Stroh zu Gold’ machen können. Denn hier wird mit persönlichem Einsatz viel erreicht“, lobte Gabriele Herms-Westendorf vom Landfrauen Kreisvorstand in ihrem Grußwort die effektive ehrenamtliche Arbeit in der Südkreisgemeinde.

Anlass zu solch anerkennenden Worten, die von der Vorsitzenden Cäcilia Lüpke-Narberhaus wegen Erkrankung der stellvertretenden Kreisvorsitzenden verlesen wurden, bot der 50. Geburtstag der Ortsgruppe, den die Landfrauen im voll besetzten Saal der Gaststätte „Zur Post“ feierten.

Die Band „Unico“ unterhielt mit aktuellen Hits und Evergreens, Monika Meyer- Coors dachte laut und humorvoll über die „Gute alte Zeit“ nach und Mechthild Ferneding erklärte den „Landfrauenalltag“, der durchaus den ganzen Menschen fordert. Die witzige Seite ländlichen Lebens stellten schließlich Monika Meyer-Coors und Conny Wendt in einem Sketch als Mutter und Sohn dar.

An einer Informationswand zeigten die Landfrauen Dokumente in Wort und Bild von Aktivitäten aus dem Vereinsleben. Diese wird noch bis zur Herbstkirmes (3. bis 5. November) zu den Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses zu sehen sein.

Blumen überreichten die aktuellen Vorstandsmitglieder als „Dankeschön“ an Annemarie Grewe, Anita Exeriede, Alwine Wehage, Ingrid Buning, Hildegard Többe-Bultmann und Karola Köster, die fast alle 20 Jahre und länger im Vorstand tätig waren.

Cäcilia Lüpke-Narberhaus bedauerte, dass Mitbegründerin Josefa Auf ’m Orde, die länger als 30 Jahre als Vorsitzende engagiert den Verein leitete, aus gesundheitlichen Gründen nicht mitfeiern konnte. Mit ihr gehörten Annemarie Grewe aus Fladderlohausen und die bereits verstorbene Lisa Middendorf aus Langwege zum ersten Vorstand, der damals bereits mehr als 40 Mitglieder um sich versammeln konnte.

Während damals Haushalt, Garten, Kindererziehung sowie Feld- und Stallarbeit die Landfrauen beschäftigten, kämen heute andere Aufgaben und Probleme wie Pflege von Eltern, Partner oder Angehörige auf sie zu. Gesellschaftlich gebe es genug Themen wie beispielsweise Umwelt und Klima, um sich einzumischen und an einer Verbesserung mitzuwirken, sagte Cäcilia Lüpke-Narberhaus.



Geborgenheit schon im Eingangsbereich

Geschrieben von H. Vollmer am 2007-10-06
Umgestaltung der Pausenhalle an Grundschule Holdorf / Projekt „Gesund Leben lernen“

Die Kinder der Grundschule Holdorf fühlen sich auf den neu errichteten Podesten in ihrer Pausenhalle sichtlich wohl. (Foto: hvo)


Die Umgestaltung der Pausenhalle in Ruhe- und Arbeitszonen macht in der Grundschule Holdorf Fortschritte: Nicht Weitläufigkeit und Anonymität soll den Eingangsbereich der pädagogischen Bildungseinrichtung prägen, sondern Individualität und Geborgenheit. Lehrer, Eltern und Kinder ziehen an einem Strang, wenn es um die Verwirklichung von Ideen zum Projekt „Gesund Leben Lernen“ geht, das von der Landesregierung für Gesundheit Niedersachsen initiiert wurde.

Nach einer Phase der Ideenfindung und Planung, unter anderem wurde die bereits umgestaltete Pausenhalle der Grundschule in Edewecht besichtigt, wird nun die Umsetzung der eigenen Ideen verwirklicht. „Wir wünschen uns zur Nutzung in den Pausen und als zusätzliches Raumangebot während der Unterrichtsstunden einige Sitzgruppen, Ruhezonen, zusätzliche Arbeitsplätze, ein bewegliches Podest, Pflanzenkübel zur räumlichen Abgrenzung einzelner Zonen und für das Jahr 2008 einen Kiosk für den Pausenverkauf“, fasst Rektorin Anita König dieWünsche zusammen.

Außerdem wünsche man sich für die Schüler noch von Kleingeräte, die die Jungen und Mädchen zum Bewegen animieren sollen und so ihre motorische und damit verbunden auch ihre geistige Entwicklung fördern. Spendengelder ermöglichten es jetzt, Bänke und Raumteiler zu erwerben.

Ein engagierter Vater, dessen Kinder demnächst die Schule besuchen werden, half bei der Herstellung beweglicher Holzelemente. Diese bespannten in den vergangenen Tagen Schüler, pädagogische Mitarbeiter, Lehrer und Eltern während eines Arbeitseinsatzes mit Teppich und lackierten die Außenwände bunt. Nun können diese beliebig beispielsweise zur Bühne, zum Laufsteg oder zum Arbeitspodest zusammengeschoben werden.

Und damit das Projekt auch von kommunalpolitischer Seite Unterstützung erfährt, wurde das Projekt „Gesund Leben Lernen“ in der letzten Sitzung dem Schulausschuss der Gemeinde Holdorf umfassend vorgestellt. Nähere Einzelheiten zum Projekt und weitere Schritte auf dem Weg zur Umgestaltung der Pausenhalle sind im Internet unter www.grundschule-holdorf.de zu finden.





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