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News-Archiv (bis Februar 2017)

Holdorfer Schützen wählen Richard Zumloh zum neuen Präsidenten

Geschrieben von Westermann am 2005-02-28
145 Mitglieder mit einstimmigem Votum für die neue Führung

Richard Zumloh (6.v.l.) ist neuer Präsident des Holdorfer Schützenvereins. Mit einstimmigem Votum wählten ihn die 145 anwesenden Mitglieder am Sonntag in der Schießhalle Holdorf zum Nachfolger von Heinz Baumann. Des Weiteren zum Vorstand gehören (v.l.) Clemens Themann, Nicolas Vogt, Günther Weddehage, Bernard Echtermann, Rolf Werner, Robert Hemmelgarn, Bernhard Klostermann, Sigrid Dinkgrefe, Michael Thöle und Wolfgang Baumann. Auf dem Bild fehlt Uwe Landwehr.


Begeistert klatschten Holdorfs Schützen am Sonntagabend um 20.06 Uhr Beifall, als Richard Zumloh die einstimmige Wahl zum Präsidenten des Holdorfer Schützenvereins mit einem deutlichen „Ja“ annahm. Damit tritt der 37-jährige Holdorfer die Nachfolge von Heinz Baumann an, der sich nach zwölf Jahren als Präsident nicht wieder zur Wahl stellte.

Der bisherige Präsident Heinz Baumann konnte zur jüngsten Generalversammlung neben den Ehrengästen auch 145 Schützen begrüßen. Damit war die Zahl der Teilnehmer um 85 Personen höher, als im vergangenen Jahr. In seinem letzten Bericht als Präsident ging Baumann insbesondere auch auf die positive Entwicklung des Vereins – sowohl finanziell als auch sportlich - in den vergangenen 25 Jahren, in denen Baumann Vorstandsarbeit geleistet hatte, ein. So hatte es neben dem großen Jubelfest im Jahre 1986, auch den Bau der Schießhalle sowie sechs weitere Baumaßnahmen gegeben. Des Weiteren wurde auch die Damenschießgruppe ins Leben gerufen. Die Mitgliederzahl erhöhte sich von 1986 an um 250 Schützen auf heute 950 Mitglieder. Baumann appellierte an die Mitglieder die Kameradschaft im Verein weiter voran zu treiben, und den Vorstand mit einem neuen Präsidenten zu unterstützen.

In den Berichten der einzelnen Spartenleiter gab es über die zahlreichen Erfolge des Schießsports zu berichten. Herausragende Jungschützen im vergangenen Jahr waren insbesondere Lucas Melzow, Franziska Baumann und Eduard Reglin. Schatzmeister Robert Hemmelgarn konnte der Versammlung wieder einen hervorragend geführten und überaus positiven Kassenbericht vorlegen.

Die von der Versammlung mit Spannung erwarteten Neuwahlen zum Vorstand übernahm Ehrenvorstandsmitglied Heinz Heiker, der ebenso wie Ehrenvorstandsmitglied Werner Westermann der Sitzung beiwohnte. Heiker bat um Vorschläge zur Wahl des Präsidenten. Der stellvertretende Präsident Bernard Echtermann schlug Richard Zumloh vor, der nach einer kurzen Vorstellung dann von der Versammlung mit einstimmigem Votum gewählt wurde. Zumloh hatte sich eigenen Worten zufolge erst am Sonntagvormittag nach langer Überlegung entschieden, den Posten des Präsidenten für die nächsten drei Jahre zu übernehmen. Zumloh bat nach der Wahl alle Schützen um ein wenig Geduld, damit er sich mit Unterstützung des neuen Vorstands in die Vereinsarbeit des Schützenvereins einarbeiten könne. Stellvertreter von Richard Zumloh bleibt wie bisher Bernard Echtermann.

Des Weiteren gehören folgende Mitglieder dem engeren Vorstand an: Schatzmeister Robert Hemmelgarn, stellvertretender Schatzmeister Günther Weddehage, Schriftführerin Sigrid Dinkgrefe, Nicolas Vogt als deren Stellvertreter. Platzkommandant bleibt Clemens Themann, und Bernhard Klostermann tritt die Nachfolge von Albert Honkomp an, der satzungsgemäß auf Grund seines Alters nach 23 Jahren aus dem Vorstand ausschied. Schießwarte bleiben Wolfgang Baumann und Michael Thöle. Regimentskommandeur Rolf Werner wurde im Amt bestätigt. Neuer Stellvertreter ist Uwe Landwehr, der nach 13 Jahren die Nachfolge von Martin Beckmann antritt, der aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand ausschied.

Den erweiterten Vorstand besetzen Inge Horstmann (Frauenwartin), Paul Lindemann (Jugendbeauftragter), Gerd Middendorf (Jugendschießwart), Willi Helms (Knobelwart) und Rolf Kettelmann (Musikmeister/Hallenwart).



Erhält Holdorf ein Dorfgemeinschaftshaus?

Geschrieben von Westermann am 2005-02-28
Planungen gehen nach Beschluss des Schützenvereins in die nächste Runde

Bereits sei Jahren gibt es in Holdorf die Diskussion über eine Sanierung der Festhallen auf dem Gelände des Holdorfer Schützenvereins. Jetzt gibt es konkrete Vorstellungen, wie die Nutzung des bisherigen Geländes weiter gehen kann. „Die Bausubstanz ist nicht mehr die Beste, so dass es alleine auf Grund der Kosten für eine Instandsetzung grundsätzlich besser ist, einen Neubau zu forcieren“, sagte Ehrenvorstandsmitglied Heinz Heiker.

Heinz Heiker, der als Ehrenvorstandsmitglied des Schützenvereins auch dem Arbeitskreis der Gemeinde Holdorf zur Dorferneuerung angehört, stellte gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug und dem stellvertretenden Präsidenten Bernard Echtermann eine Bauskizze des Planungsbüros NWP aus Oldenburg vor. Trotz der zahlreichen Wortmeldungen, die auf Grund der „Aufgabenstellung“ von Heiker eigentlich absolut überflüssig waren, entschied die Versammlung nach langer Diskussion mit deutlicher Mehrheit, die Planungen für die Erstellung eines Dorfgemeinschaftshauses fortzuführen.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug erklärte den Schützen, dass es für einen reinen Neubau einer Schützenhalle aus dem Dorferneuerungsprogramm keine Zuschüsse gebe. Aus diesem Grund werde daher die Planung eines Dorfgemeinschaftshauses, das auch von anderen Vereinen genutzt werden könne, favorisiert und zur Abstimmung gestellt.

Mit der positiven Abstimmung steht damit einer weiteren Planung nichts im Wege. Der Arbeitskreis wird sich gemeinsam mit dem Büro NWP der Planung annehmen. Sobald konkrete Zahlen und Daten vorliegen, werde der Vorstand eine Mitgliederversammlung einberufen, um sowohl den möglichen Neubau als auch die angedachte Finanzierung für das Gebäude vorzustellen. Auf Grund von Bedenken einiger Mitglieder wurde von Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug vorab eine gewerbliche Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses grundsätzlich ausgeschlossen.



Aus für Paintball-Anlage

Geschrieben von OV am 2005-02-24
Rat erlässt Veränderungssperre / SPD stimmt dagegen

Das war es nun: Mit dem Erlass einer Veränderungssperre für den Bebauungsplan Fallenriede im Holdorfer Industriegebiet hat der Rat am Dienstagabend gegen die Stimmen der SPD das endgültige "Aus" für eine Paintball-Anlage in der Gemeinde besiegelt. Die Sperre ist die baurechtliche Konsequenz aus der zuvor gefällten Entscheidung des Verwaltungsausschusses, die entsprechende Bauvoranfrage des Investors negativ zu beantworten. Denn bislang sind Sportanlagen in diesem Bereich noch zulässig. "Die Sperre ist das einzige rechtliche Instrument, die Bauleitplanung zu ändern", sagte Bauamtsleiter Wilfried Schweigel.

Die Ablehnung der Paintball- Anlage machte CDU-Fraktionschef Norbert von Handorff vor allem an zwei Punkten fest: Eine Nummer zu groß und kein Gewinn für die Gemeinde. Holdorf würde als Grundzentrum dem Ansturm von Paintball-Fans aus ganz Norddeutschland nicht gewachsen sein, argumentierte von Handorff. Bernard Echtermann wies zudem darauf hin, dass sich auch unmittelbare Anlieger gegen eine Anlage ausgesprochen haben.

Die SPD indes wollte zumindest dem Investor eine Chance geben, die Anlage für ein Jahr zu betreiben. "Wir machen uns unglaubwürdig", sagte Elisabeth Vodde-Börgerding mit Blick auf den immer noch bestehenden Wunsch der Jugendlichen nach einer Paintball-Anlage. Zudem bemängelte sie, dass bei der Entscheidung nur die Gegner aufgeführt wurden. Viele Gewerbetreibende aus dem Unternehmer- Stammtisch hätten aber zum Beispiel nichts einzuwenden gehabt.

Zuvor hatte der Rat einstimmig mehrere Bebauungspläne auf den Weg gebracht. So wurde der Plan "Nördlich der Siedlung Langenberg" als Satzung verabschiedet und der Plan "Südlich der Neuenkirchener Straße" (gegenüber dem Friedhof) in einem Bereich für eine Wohnbebauung geändert.

Vorgestellt wurde dem Rat auch der Entwurf des neuen Bebauungsplanes "Metten Kamp" (hinter der Tankstelle Schlarmann). Hier sollen neun Baugrundstücke entstehen. Erschlossen werden soll das Gebiet von der Straße Osterort aus. Die Straße mit Wendehammer soll aber erst dann öffentlich gewidmet werden, wenn alle Grundstücke bebaut sind.



Gemeinderat besuchte das Unternehmen Entrup

Geschrieben von H. Vollmer am 2005-02-23
Kartoffeln aus Holdorf

Kartoffeln so weit das Auge reicht: Michael (2. von links) und Jochen Entrup (rechts) gewährten den Ratsmitgliedern einen Einblick in ihr Unternehmen. Foto: hvo


vergangenen Jahr verarbeitete das 1909 in Osnabrück gegründete Unternehmen Kartoffel Entrup GmbH & Co. KG mehr als 30.000 Tonnen Kartoffeln sowie 6.000 Tonnen Zwiebeln und mehr als 7.000 Tonnen Biokartoffeln. Diese Erfolgszahlen erfuhren die Ratsmitglieder am Dienstagabend vor ihrer Ratssitzung bei ihrem Besuch der seit 1959 in Holdorf angesiedelten Firma.

Geleitet wird der Betrieb in der 3. Generation durch Carsten, Jochen und Michael Entrup. Nach einem Brandschaden im Jahr 1991 am alten Standort am Bahnhof wurde im gleichen Jahr eine 2.500 Quadratmeter umfassende Halle gebaut, die bereits nach zwölf Jahres zu klein wurde.

Vor fünf Jahren erweiterte Entrup den Produktionsbereich um BIO-Kartoffeln. Dies machte bereits nach kurzer Zeit die Planung eines Neubaus notwendig, der im Sommer 2003 am Gewerbering im Industriegebiet errichtet wurde. „Alle notwendigen Förderanlagen, Lagersilos mit über 600 Tonnen Fassungsvermögen sowie zwei modernste Wasch- und Trocknungsanlagen für Kartoffeln wurden mit eigenen Mitarbeitern geplant und gebaut“, berichtete Michael Entrup. Im Mai 2004 wurde der neue Betrieb nach dem IFS-Standart zertifiziert. Der Neubau eines Zwiebellagers und entsprechender Aufbereitung soll noch in diesem Jahr begonnen werden.





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