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News-Archiv (bis Februar 2017)

Holdorfer Wohngebiete werden zu
„Tempo-30-Zonen“

Geschrieben von Heinrich Vollmer am 2003-03-21
Flächendeckende Einrichtung in Holdorf und in den Ortsteilen


An der Ortseinfahrt aus Richtung Steinfeld begann Bauhofleiter Reinhard Piekenbrock am Montagmorgen mit dem Aufstellen der Tempo-30-Schilder. Foto: hvo




Zum Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer wie Kinder und Fußgänger haben Bauhofmitarbeiter der Gemeinde Holdorf jetzt damit begonnen, sämtliche Wohngebiete als „Tempo-30-Zone“ auszuweisen.

Die flächendeckende Einrichtung von 30-km-Zonen in Holdorf und in den Ortsteilen Handorf-Langenberg und Fladderlohausen beruht auf einem Ratsbeschluss. Nur noch auf den innerörtlichen Durchfahrtsstraßen gilt die übliche Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. In den „Tempo-30-Zonen“ gilt maximal Tempo 30 und zwar bis zum Ende der Zone. Die Beschilderung wird nicht an allen Einmündungen, wie sonst üblich, wiederholt. Im Regelfall gilt in Tempo-30-Zonen rechts vor links, Ausnahmen von dieser Regel werden jedoch ausgeschildert.

Mit dem Beschluss über die Einrichtung der „Tempo-30-Zonen“ entsprachen die Politiker den Anträgen auf Verkehrsberuhigungen.

„Der Erfolg dieser Verkehrsberuhigung hängt natürlich vom Verhalten eines jeden Verkehrsteilnehmers ab“, räumt Bürgermeister Gerd Muhle ein und hofft auf die Einsicht der Bürger. Die Verkehrsgeschwindigkeiten werden von der Gemeinde Holdorf durch zeitweilige Aufstellung eines Geschwindigkeitsmessgerätes kontrolliert.





An der Autobahn ensteht Anlage rund um den LKW

Geschrieben von Heinrich Vollmer am 2003-02-26
„PS Holding“ aus Mühlen investiert drei Millionen Euro in ein neues Projekt

Treffpunkt Bauschild: Frank Pille, Gerd Muhle, Ernst Nordlohne, Gottfried Pille, Hauke Anders und Andreas Rolfs (von links) Foto: hvo


Alles rund um den Lkw: Nach dreijährigen Vorbereitungen haben in den vergangenen Tagen Bagger und Planierraupen das 33.000 Quadratmeter große Gelände im Dreieck an der Landesstraße 849 und Bundesstraße 214 hergerichtet. Autobahnnah will die PS Holding aus Mühlen bis zum Herbst in dem neuen Gewerbegebiet eine Waschstraße, Tankstelle und Werkstatt für Nutzfahrzeuge errichten.

Etwa drei Millionen Euro investiert die PS Holding in dieses Projekt, dessen Planung und Ausführung in den Händen vom Ingenieurbüro Frilling (Vechta) liegen. Die Speditionsgruppe Paul Schockemöhle (Mühlen) wird die Tankstelle und Waschanlage betreiben, während das Autohaus Anders (Vechta) die Werkstatt übernimmt. Bis zu 22 neue Arbeitsplätze entstehen dadurch an der Dinklager Straße, von wo aus das „Nutzfahrzeug-Zentrum“ zu erreichen sein wird. „Zur Zeit suchen wir noch qualifiziertes Personal, das möglichst aus Holdorf kommen sollte“, sagte Gottfried Pille, Geschäftsführer der Speditionsgruppe Paul Schockemöhle, bei einem Treffen mit Bürgermeister Gerd Muhle.

„Das Gewerbegebiet bot sich für uns an“, so Gottfried Pille, „denn es ist ein idealer Standort für unsere firmeneigene Lkw-Waschanlage“. Der Fuhrpark der Paul Schockemöhle Spedition & Logistik umfasse allein 160 Lkw, dazu kämen noch einmal 25 der Dammer Logistik und weitere 60 Lkw anderer verbundener Unternehmer. Auch Hauke Anders, Geschäftsführender Vorstand des gleichnamigen Unternehmens, hält diesen Standort für interessant, „weil in Holdorf und Steinfeld die größte Lkw-Dichte im südlichen Oldenburger Münsterland besteht.“ Zudem erwarte er für die Werkstatt Kundenzulauf durch die Nähe der Autobahn.

Die moderne Lkw-Waschanlage soll für jedermann geöffnet sein und bietet zudem die Möglichkeit der Siloinnenreinigung. Für die umweltverträgliche Waschanlage wird das Regenwasser der Dachflächen aufgefangen und in einem 72 Kubikmeter fassenden Tank gesammelt. Das verbrauchte Waschwasser wird in einer vollbiologischen Wasseraufbereitungsanlage behandelt und bis zu 80 Prozent für nachfolgende Waschgänge wieder verwendet. „Die restlichen Abwasser, die nicht höher belastet sind als normales Haushaltswasser, werden an die Kläranlage abgegeben“, erklärte Diplom-Ingenieur Andras Rolfs vom Ingenieurbüro Frilling.

Vorerst sei geplant, das „Nutzfahrzeug-Zentrum“ von montags bis sonnabends von 6 bis 22 Uhr im Zweischichtbetrieb offen zu halten. „Durch den Tagesbetrieb ist es nicht erforderlich zum einzig vorhandenen nahe gelegenen Wohnhaus einen Lärmschutzwall zu errichten“, berichtete Muhle. Hier sei Privatinteresse mit dem allgemeinen Interesse abgewogen worden. „Sobald Nachtbetrieb hinzu kommt, werden die laut Bebauungsplan geforderten Lärmschutzmaßnahmen kommen“, fügte Gottfried Pille hinzu.





Jugend- und Skateplatz bei Holdorfer Maltesern

Geschrieben von A. Westermann am 2003-02-25
Verwaltungsausschuss hat Beschluss gefasst / Arbeitskreissitzung des Kinder- und Jugendbeteiligungsprojektes

Die Holdorfer Skater haben sich entschieden: Ihr Favorit für den Standort eines Jugend- und Skateplatzes ist der Platz bei den Holdorfer Maltesern. Das berichtete der Vorsitzende des Ortsjugendringes, Rolf Bergmann, in der jüngsten Sitzung des begleitenden Arbeitskreises zum Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekt.

Der Jugend- und Sozialausschuss sowie der Verwaltungsausschuss haben einen entsprechenden Beschluss gefasst. Zum mittlerweile neunten Mal traf sich der begleitende Arbeitskreis, um zum einen über den Stand der aktuellen und zum anderen über neu zu initiierende Projekte zu sprechen. Dabei berichteten Ulrich Lampe von der Holdorfer Gemeindeverwaltung und Elisabeth Vodde-Börgerding vom Programm "Integration durch Sport" des Landessportbundes (LSB). Der LSB unterstützt mit seinem Programm die Integrationsarbeit seiner Sportvereine.

Es soll versucht werden, den Holdorfer Sportverein zum so genannten Stützpunktverein zu machen. Der "kleine HSV" hat hierzu bereits seine Bereitschaft signalisiert. Bereits jetzt bietet Rinat Tkachenko, ein seit einigen Monaten in Holdorf lebender kasachischer Aussiedler, ein Sportprogramm für jugendliche Aussiedler und einheimische Jugendliche an. Zahlreiche Jugendliche besuchen bereits diesen Sportabend freitags in der Sporthalle.

Der Arbeitskreis will ferner dem Wunsch der Grundschüler entsprechen, auf dem Schulhof eine Tischtennisplatte aufzustellen. Von den Gesamtkosten übernimmt der Förderverein "Schulstandort Holdorf" rund 57 Prozent. Die restlichen 43 Prozent sollen nach Ansicht des Arbeitskreises aus dem Etat des Kinder- und Jugendbeteiligungsprojektes finanziert werden. Eine entsprechende Beschlussempfehlung gab der Arbeitskreis.

Angelika Möller und Christine Drees-Warnking berichteten über die positive Entwicklung des Holdorfer Jugendtreffs. Drees- Warnking teilte mit, dass das Projekt "Offene Kinder- und Jugendarbeit" zum 31. Oktober beendet sein wird. Über eine Fortführung sei noch keine Entscheidung gefallen.

Der Arbeitskreis sagte Drees- Warnking die Unterstützung zur Fortführung zu, zumal es sich bei der offenen Kinder- und Jugendarbeit um ein Projekt handelt, dass es in der Umgebung nur noch in Ahlhorn und Westerstede gebe. Bürgermeister Gerd Muhle erläuterte, wie Kinder und Jugendliche vor dem Hintergrund der Niedersächsischen Gemeindeordnung bei Planungen und Vorhaben der Gemeinde beteiligt werden können.

Muhle schlug vor, zukünftig die Klassensprecher und deren Vertreter zu einem jährlichen Forum einzuladen. Hier könnten dann Wünsche und Fragen an die Gemeinde oder den Arbeitskreis vorgetragen werden.





Ehrung verdienter Bürger

Geschrieben von am 2003-01-31
Vorschläge bitte bis zum 28.02.2003 bei der Gemeinde einreichen

Auch in diesem Jahr will die Gemeinde Holdorf wieder verdiente Bürger der Gemeinde ehren. Die schriftlich einzureichenden Vorschläge mit der genauen Bezeichnung des Grundes werden bis zum 28. Februar 2002 entgegengenommen.

Geehrt werden zum einen Personen, die hervorragende sportliche Ergebnisse (ab Landesebene) erreicht haben. Zum anderen sollen Bürger gewürdigt werden, die sich durch ihr ehrenamtliches Wirken für die Gemeinde verdient gemacht haben. Weitere Auskünfte gibt es unter der Telefonnummer 05494/98525.





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