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News-Archiv (bis Februar 2017)

Basketballkörbe an der Grundschule in Langenberg aufgestellt.

Geschrieben von Heinrich Vollmer am 2002-10-22

Das Aufstellen der Basketballkörbe forderte von den erwachsenen und jugendlichen Helfern Geschick und viel Kraft. (Foto: hvo)



Mit der Jugend – für die Jugend: Kräftig zugepackt haben am Freitagnachmittag Erwachsene und Jugendliche auf dem neu angelegten Basketball- und Skaterplatz an der Grundschule St. Barbara. Gemeinsam stellten sie zwei Basketballkörbe auf dem etwa 250 Quadratmeter großen Treffpunkt auf.

Seit Anfang August werkeln die ehrenamtlichen Helfer an der schmucken Freizeit- und Sportanlage, die zwischen der Sporthalle und der Grundschule hergerichtet wurde. Angefangen hat alles im vergangenen Jahr mit dem Projekt „Gemeinde zum Mitmachen“ der Gemeinde Holdorf. Damals äußerten Kinder und Jugendliche den Wunsch nach einem Skater- und Basketballplatz. Der Schulelternrat der Grundschule ergriff die Initiative, stellte das Grundstück zur Verfügung, übernahm 50 Prozent der Kosten und fasste gemeinsam mit den Heranwachsenden kräftig zu.

Mancher Schweißtropfen floss in den letzten Wochen: Zuerst rodeten sie den auf dem Grundstück stehenden Wald und bereiteten das unwegsame Gelände für die notwendigen Pflaster- und Teerarbeiten vor. Während die Gemeinde Holdorf dafür sorgte, dass die Teerdecke von einer Fachfirma aufgetragen wurde, verlegten die Helfer die Pflastersteine selbst. Ebenso installierten sie alle Fahrradständer, Geräte und Spielflächeneingrenzungen.

„Die Jugendlichen haben ihr Wort gehalten und kräftig mit zugepackt“, lobt Martin Fischer, Vorsitzender des Schulelternrates, ihren Einsatz. „Ohne ihre und die Hilfe der Erwachsenen sowie die finanzielle Unterstützung durch die Langenberger Bevölkerung wäre es nicht möglich gewesen, diesen Platz zu bauen“, stellt Fischer fest. Der Schulelternrat sei dafür dankbar. Nach Fischers Angaben brachte der Schulelternrat die Übernahme der Hälfte von 1.790 Euro Gesamtkosten auf durch das Sammeln von Spenden und die Verwendung des Erlöses vom Schulfest.





Neue Löschfahrzeuge für Holdorf und Fladderlohausen

Geschrieben von A. Westermann am 2002-10-19
Alte Feuerwehrfahrzeuge nach mehr als 30 Jahren durch neue ersetzt / Gestern Abend feierliche Einsegnung


Mit der Einsegnung am gestrigen Freitagabend wurden die beiden neuen Löschfahrzeuge der Feuerwehren Holdorf und Fladderlohausen nun auch offiziell in Dienst gestellt.

Vor zahlreichen Gästen nahmen Pfarrer Albert Holzenkamp und Pastorin Kerstin von Stuckrad die Einsegnung der beiden Fahrzeuge vor. Mit der Neuanschaffung des Tanklöschfahrzeuges (TLF) 16/24 und des Löschgruppenfahrzeuges (LF) 16/12 wurden zwei „altgediente Kameraden“ in den verdienten Ruhestand geschickt. Die beiden Vorgängerfahrzeuge sind nicht mehr diensttauglich. Sie standen nunmehr 30 beziehungsweise 37 Jahre im Dienst der Freiwilligen Feuerwehren Holdorf und Fladderlohausen.

Den Kameraden der Holdorfer Wehr steht nun mit dem LF 16/12 ein leistungsfähiges Fahrzeug der Firma MAN mit einem Aufbau der Firma Ziegler aus Giengen an der Brenz für Verfügung. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einem 2000-Liter-Wassertank, einer Tragkraftspitze TS8/8 sowie einem Rettungssatz mit Schere, Spreizer und Rettungszylinder.

Des weiteren ist das Fahrzeug mit Brandeinsatzmitteln auf dem aktuellsten Stand der DIN-Vorschriften sowie einem Lichtmasten, zum besseren Ausleuchten von Unfall- und Brandstellen, ausgestattet. Das LF 16/12 kann neun Mann Besatzung aufnehmen.

Die Fladderlohausener Wehr kann mit dem TLF 16/24 ebenfalls auf ein absolut modernes Fahrzeug zurückgreifen. Es zeichnet sich durch seine kürzere Bauweise und die hohe Geländegängigkeit aus und kann so insbesondere bei Wald- und Buschbränden eingesetzt werden. Das MANN - Fahrzeug mit einem Aufbau der Firma Iveco-Magirus besitzt einen 2400-Liter-Wassertank und kann drei Mann Besatzung aufnehmen.

Sichtlich stolz über die Neuerwerbungen zeigten sich neben Gemeindebrandmeister Hartmut Neumann auch Holdorfs Ortsbrandmeister Norbert Nobbe sowie Fladderlohausens Ortsbrandmeister Klaus Meyer. Bürgermeister Gerd Muhle übergab im Beisein der Mitglieder des Feuerschutzausschusses nach der Einsegnung die Fahrzeugschlüssel an die beiden Ortsbrandmeister. Bei der feierlichen Übergabe waren neben den Kameraden beider Wehren auch Vertreter der Herstellerfirmen sowie der Oldenburgischen Landesbrandkasse anwesend.






Langenberger CDU-Ortsverband wählte neuen Vorstand

Geschrieben von Heinrich Vollmer am 2002-10-16

Der neue CDU-Vorstand (von links): Rainer Blömer, Gebhard Gerken, Hubert Meyer, Thorsten Trumme, Johannes Werner und Marcel Brune. Foto: hvo



Wachablösung beim CDU-Vorstand: Bis auf den stellvertretenden Vorsitzenden Rainer Blömer hat sich das Gesicht des gesamten Vorstandes der Christdemokraten gewandelt. Während der jüngsten Mitgliedervollversammlung in der Gaststätte „Zum Schanko“ löste Thorsten Trumme den seit der Gründung im Jahre 1991 amtierenden Vorsitzenden Norbert Klauss ab. Der Familienvater kandidierte nicht wieder, weil er beruflich stark beansprucht ist und sich künftig als ehrenamtlicher Diakon in der Kirchengemeinde St. Barbara engagieren wird.

Im Beisein von Holdorfs Bürgermeister Gerd Muhle und dem CDU-Gemeindevorsitzenden Norbert gr. Schlarmann bestätigten die 16 von 24 Mitglieder Rainer Blömer in seinem Amt als stellvertretenden Vorsitzenden. Schriftführer Gebhard Gerken löste Klaus Rothemann ab. Für Arthur Klauss und Bernard Glandorf wurden Marcel Brune, Hubert Meyer und Johannes Werner als Beisitzer gewählt.

In seinem Rückblick auf elf Jahre Vorstandsarbeit betonte Norbert Klauss die gute Zusammenarbeit. So wurden, auch gegen den Widerstand der CDU Holdorf, bei der Kommunalwahl 1991 gleich drei Handorf-Langenberger CDU-Kandidaten in den Gemeinderat gewählt. „Wir müssen als eigener Ortsverband auch eigenes Profil zeigen“, so seine Devise. Diese habe bis heute Gültigkeit, so Klauss, um nicht zu einer überflüssigen Randgruppe zu verkommen. Bis heute hätten die Holdorfer Parteifreunde die Selbstständigkeit des Handorf-Langenberger Ortsverbandes nicht verdaut. Deshalb richtete er an seinen Nachfolger Thorsten Trumme und den CDU-Gemeindevorsitzenden Norbert gr. Schlarmann die Bitte, sich dafür einzusetzen, dass die überflüssigen Vorbehalte endgültig ausgeräumt werden.

Das Aktivieren der Mitglieder stehe künftig im Vordergrund seiner Arbeit, so Trumme während seiner Antrittsrede. Ziel sei es, neue Mitglieder zu gewinnen. Mit einem attraktiven Programm wolle der neue Vorstand dies erreichen. Dabei setze er auf so erfolgreiche Angebote wie der immer gut besuchte Familien-Sonntag oder auch informative Besichtigungen kommunaler Einrichtungen.

Bürgermeister Gerd Muhle berichtete anschließend über aktuelle politische Themen aus der Gemeindepolitik. Herausragend sei die Arbeitsplatz-Entwicklung in Holdorf. Durch die 1249 neuen Arbeitsplätze hätten sich diese seit 1990 mehr als verdoppelt. Erfreulich: Für den Nachtragshaushalt 2002 sei keine neue Kreditaufnahme erforderlich, informierte Muhle. Der niedrigste Schuldenstand der Gemeinde seit mehr als 30 Jahren mit 2,7 Millionen Euro ergebe eine insgesamt als geringe pro Kopf-Verschuldung von etwa 420 Euro zu werten.





Weihbischof Timmerevers zu Besuch in Holdorf

Geschrieben von Heinrich Vollmer am 2002-10-11

Im Rahmen seiner Visitationsreisen durch das Dekanat besuchte Weihbischof Heinrich Timmerevers gestern die St. Peter und Paul Gemeinde in Holdorf.

Der Offizial führte Gespräche mit Pfarrer Albert Holzenkamp und mit Mitgliedern der katholischen Verbände und Gruppen. Ebenso stand die Begegnung mit Vertretern der politischen Gemeinde auf seinem Terminplan.

Unter anderem besuchte der Bischof (4. v.re.) gemeinsam mit Heiner Themann, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und dem 1. stellvertretenden Bürgermeister, Bernard Echtermann, sowie Pfarrer Albert Holzenkamp den unter kirchlicher Regie geführten Jugendtreff an der Badberger Straße. Foto: hvo








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