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News-Archiv (bis Februar 2017)

Es gibt noch Kolping-Kalender 2015

Geschrieben von OV und Heinrich Vollmer am 2015-01-08
Für zwei Euro bei Getränke Grummel

Es gibt noch letzte Exemplare des Kolping-Kalenders 2015 für zwei Euro bei Getränke Grummel. Der Kalender enthält Veranstaltungen und andere Termine aus der Gemeinde Holdorf.



Neue Messdiener werden aufgenommen

Geschrieben von OV und Heinrich Vollmer am 2015-01-08
In Holdorf am Sonntag

Die Messdiener-Neuaufnahmen finden in der Kirche St. Peter und Paul zu Holdorf am Sonntag (11. Januar) um 11 Uhr statt.



Schwester Hildegard sät Selbstvertrauen

Geschrieben von OV am 2015-01-07
Ordensfrau steht Kindern und Jugendlichen in der heilpädagogischen Wohngruppe Franziskus zur Seite

Bald gibt’s frische Frühstückseier in der Wohngruppe: Ilja (links) und Marco fachsimpeln mit der Leiterin Schwester Hildegard über die Vorbereitungen für die geplante Hühnerzucht. (Foto: Honkomp)


Die Jungen und Mädchen, die in einer wichtigen Zeit ihres Lebens von Fachkräften in Holdorf unterstützt werden, haben sich von der Arbeit im Garten begeistern lassen. Ihre Gruppenleiterin hat den Impuls gegeben.

Einen Heiligengedenktag kennen ihre Schützlinge besonders gut. Das liegt keineswegs daran, dass Schwester Hildegard Meyer Ordensfrau ist und dieses Datum, der 29. Juni, gleichzeitig der Patronatstag der katholischen Kirche in Holdorf ist. „Peter und Paul ist für mich und die Kinder immer ein besonderes Highlight im Jahr“, sagt die 54-Jährige. „Alle wissen, dass es dann die ersten Frühkartoffeln gibt.“

Schwester Hildegard ist ausgebildete Erzieherin und Heilpädagogin. Sie leitet die heilpädagogische Wohngruppe Franziskus des Caritas-Sozialwerkes in Holdorf – mit langjähriger Erfahrung. 1987 begann sie ihre Tätigkeit im Kinder- und Jugendwohnheim Antoniusstift in Damme, das damals in Trägerschaft ihres Ordens, der Schwestern unserer Lieben Frau, war. 1998 gaben die Schwestern die Trägerschaft an das Caritas-Sozialwerk ab. Die Kinder und Jugendlichen zogen um nach Holdorf in das frühere Gebäude des Kindergartens St. Dominikus an der Steinfelder Straße.

Neun Kinder im Alter zwischen zehn und 18 Jahren leben in der Wohngruppe Franziskus. Dem Leben der vier Mädchen und fünf Jungen Halt und Fundament zu geben, dies sieht Schwester Hildegard als ihre Aufgabe. „In die Arbeit mit Kindern bin ich langsam hinein gewachsen“, erzählt die Ordensfrau, die in Damme wohnt. Und in dieser Zeit verfestigte sich ihre Erkenntnis, die sie tagtäglich umzusetzen versucht: „Am meisten erreicht man mit einem hohen Maß an Akzeptanz,Wertschätzung und Aufrichtigkeit.“ Sie kennt auch Selbstzweifel in dieser oft nicht einfachen Aufgabe, doch entmutigen lässt sie sich dabei nicht: „Das Schönste und Befreiendste für mich ist zu wissen, dass ich alles wieder ins Wort heben kann.“ Das heißt: Nach einer Konfliktsituation gebe es immer die Gelegenheit, noch einmal mit einigem Abstand dazu wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, so halte sie es zumindest, erklärt Schwester Hildegard. „Es ist mir wichtig, Ja zu dem anderen sagen zu können, auch wenn es keine Patentrezepte gibt.“

Früher hätte sich die gebürtige Langenteilerin, die mit sechs Geschwistern auf dem kleinen Hof ihrer Eltern aufwuchs, gut vorstellen können, einmal in der Landwirtschaft zu arbeiten, erzählt sie. Eine Facette ihrer Persönlichkeit, die sie auch heute noch auslebt: Die Arbeit im großen Garten auf dem Wohnheimgelände ist einer ihrer pädagogischen Schwerpunkte geworden, die Kinder und Jugendlichen lassen sich davon anstecken.

„Viele gehen erst einmal in den Garten, wenn sie aus der Schule kommen. Und wenn ich mit der Harke nach draußen gehe, kommen gleich einige der Mädchen und Jungen dazu.“ Einer der Jungen pflanze Erdbeeren an, ein anderer Kräuter. „Im Sommer machen wir Tee aus unserer Zitronenmelisse, es gibt Tomaten und Zwiebeln aus eigenem Anbau.“ Einer ihrer Schützlinge wünschte sich zu Weihnachten ein Gewächshaus. „Manche könnten es jetzt schon kaum noch erwarten, endlich wieder mit dem Umgraben anzufangen“, sagt sie lächelnd.

Nach einer Spende der Motorradfreunde Holdorf konnte ein vor allem von den Jungen lang gehegter Wunsch erfüllt werden: Nun gibt es im Garten einen Kaninchenstall, ein Hühnerstall ist zur Zeit in Bau. „Es ist einfach toll, was die Kinder für Ideen haben. Sie sind schon dabei, Wassertränken und Futtertröge zu bauen“, freut sich die Gruppenleiterin über die Saat, die immer wieder neu aufgeht.



Stallneubau in Füflage macht Weg frei für Wohnungen

Geschrieben von OV am 2015-01-07
Landwirt siedelt um / Bürgermeister Krug: Weniger Immissionen im Ortskern / Altlasten im neuen Gewerbegebiet

Bald Bauplatz statt Grünfläche: Auf dem Grundstück an der Dinklager Straße können demnächst Häuser entstehen. (Foto: Honkomp)


Eine Baulücke an der Dinklager Straße in Holdorf kann demnächst geschlossen werden. Dies ist ein Effekt der geplanten Aussiedlung eines landwirtschaftlichen Betriebs in das Gebiet Füflage. Wie Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug mitteilte, hat der Betrieb bereits Geflügel- und Schweineställe in dem Gebiet. Nun bereitet man im Rathaus die Aufstellung eines Bebauungsplans für ein Sondergebiet Füflage vor. Dieser wird bald in die Beratung gehen.

Mit der Aufstellung eines solchen Bebauungsplans hat der Landwirt dann die Möglichkeit, im Gebiet Füflage zwei zusätzliche Geflügelställe mit je 40000 Plätzen zu bauen. Bürgermeister Krug sieht in diesem Vorhaben sowohl Vorteile für die Gemeinde als auch für den landwirtschaftlichen Betrieb: Der bleibe auf diese Weise zukunftsfähig, während sich für die Gemeinde durch die Reduzierung der Immissionen in ihrem nördlichen Bereich neue Möglichkeiten der innerörtlichen Bauverdichtung ergeben würden. „Die Baulücke an der Dinklager Straße konnte aus Gründen des Immissionsschutzes bislang nicht bebaut werden“, so Krug. Auf dem Grundstück, in etwa gegenüber der Felta-Tankstelle gelegen, könnten nun neue Wohnungen entstehen, so Krug.

Bauliche Veränderungen stehen auch im Gewerbegebiet nördlich des Harpendorfer Weges an. Nordöstlich des Betonwerks Gerwing an der Industriestraße will sich ein weiteres Unternehmen aus der Betonbranche ansiedeln. Der entsprechende Bebauungsplan ist bereits vom Rat beschlossen. Doch bevor hier gebaut werden kann, müssen zunächst Altlasten auf dem etwa vier Hektar großen Areal, das die Gemeinde an das Unternehmen verkaufen will, entsorgt werden.

Als die Gemeinde die Fläche 2006 erworben habe, sei bereits klar gewesen, dass hier früher Hausmüll entsorgt wurde, so Krug. In einem Gutachten sei festgestellt worden, dass es sich um nicht belasteten Hausmüll handele. Allerdings sei noch nicht klar, wie viel Müll hierher gebracht wurde. Krug: „Jetzt kümmern wir uns um die ordnungsgemäße Beseitigung.“





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