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News-Archiv (bis Februar 2017)

Heimatverein Holdorf lädt ein

Geschrieben von OV am 2014-12-18
Adventsfeier im Heimathaus

Der Heimatverein Holdorf richtet am Sonntag (21. Dezember) um 14.30 Uhr die Adventsfeier mit Singen, Erzählungen sowie Kaffee und Kuchen im Heimathaus aus.



Messdiener gehen ins Kino

Geschrieben von OV am 2014-12-18
Treffen in Damme

Die Messdiener aus Holdorf und Handorf-Langenberg treffen sich am Freitag (19. Dezember) um 14.10 Uhr beim Dersa-Kino in Damme.



Benjamin hat mit der Posaune im Gepäck Holdorf entdeckt

Geschrieben von OV am 2014-12-17
Gelernter Metzger und Student der Lebensmittelwissenschaften forscht für drei Monate im Unternehmen Frutarom

Laborarbeit mit weißem Kittel: In der Schweiz gibt es keine Betriebe, in denen die Untersuchungen Benjamin Fässlers für seine Masterarbeit in diesem Umfang möglich wären. (Foto: Honkomp)


Ihm fehlen die Berge. „Hier ist der Himmel weiter oben als bei uns“, sagt Benjamin Fässler. Schon klar: Die Dammer Berge können für jemanden, der in der Schweiz, – genauer: in Appenzell zuhause ist, wohl kaum ein Trost sein. „Appenzell liegt auf 800 Metern. Hinter unserem Haus geht es 500 Meter hoch.“

Trotzdem hat sich der 24-Jährige in den vergangenen drei Monaten in Holdorf sehr wohl gefühlt. Durch seine offene Art fand er sehr schnell Anschluss, als er Anfang Oktober aus den Schweizer Bergen ins norddeutsche Tiefland kam. Der Grund war wissenschaftlicher Natur.

Der gelernte Metzger Fässler studiert an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich Lebensmittelwissenschaften. Die Hochschule kooperiert mit der in der Lebensmittelforschung tätigen Holdorfer Firma Frutarom. Hier absolvierte der Appenzeller im Rahmen seiner Masterarbeit ein Praktikum im Bereich Starterkulturen für den Fleischbereich. „In der Schweiz gibt es keine Betriebe, die in diesem Bereich in diesem Umfang forschen.“

Ende dieser Woche wird er in seine Heimat zurückkehren. Trotz der fehlenden Berge war ihm das Holdorfer Lebensgefühl nicht fremd. „Holdorf ist ein Dorf, und ich komme vom Dorf.“ Diese Nähe zeigte sich schon bei der Suche nach einem Zimmer: Benjamins Vater ist Kolpingpräsident in Appenzell. Er nahm kurzerhand Kontakt auf zu Frank Lüpke-Narberhaus, dem Vorsitzenden der Holdorfer Kolpingsfamilie. Der wiederum postete die Frage nach einer Unterkunft im Internet – schließlich meldeten sich Stephi und Edgar Müller. Die hatten noch Platz und Benjamin Fässler freute sich sehr über ihr Angebot: „Da habe ich wirklich Glück gehabt. Mir war es wichtig, dass ich Familienanschluss habe.“

Auf diese Weise lernte er in Holdorf nicht nur Kollegen, sondern viele andere kennen; zum Beispiel an Edgar Müllers Stammtisch und im Musikverein Holdorf. Denn seine Posaune brachte Fässler mit aufs flache Land. „Eigentlich ist der Kontrabass mein Hauptinstrument.“ Aber der wäre als Reisegepäck zu sperrig gewesen. So probte Fässler in den vergangenen Wochen für die Traviata-Aufführung und das Seekonzert des Musikvereins, die er aber leider nicht mehr miterleben könne, bedauert er. Sein Berufsziel hat Benjamin fest vor Augen: In einigen Jahren will er zusammen mit seinem Bruder, ebenfalls Metzger, das Geschäft seiner Eltern in Appenzell übernehmen, ein alt eingesessenes Unternehmen in seinem Heimatkanton. Das Fleisch, das die Fässlers verarbeiten und vermarkten, wird von ihnen selbst geschlachtet. „In der Woche etwa 30 Schweine, fünf Kühe, ein Rind und auch noch einige Kälber und Schafe.“

„Wir kennen die Bauern, von denen wir die Tiere kaufen “

Für ihn sei immer schon klar gewesen, dass er Metzger werden wolle, erzählt Benjamin. „Das ist ein schönes Handwerk. Das haben uns Vater und Mutter vorgelebt.“ Das Schlachten gehöre zum Lebenskreislauf, erklärt er seine Sicht auf diese Arbeit. Und: „Wenn man Tiere schlachtet, sieht man, wie sie gehalten wurden, welches Futter sie bekommen haben, ob sie gesund sind.“ Die Kühe in Appenzell sind im Sommer auf der Alm, im Winter werden sie wieder den Berg hinunter in den Stall getrieben. „Wir kennen die Bauern, von denen wir die Tiere kaufen. “ Wenn er sein Studium in Zürich beendet hat, will Benjamin zunächst in Schweizer Fleischbetrieben arbeiten, bevor er in den elterlichen Betrieb einsteigt. Sein Lieblingsessen? Da muss er nicht lange überlegen: „Kurzgebratene Leber mit Zwiebeln.“ Die bereite er sich gern auch selbst mal schnell zu. „Das wird in der Schweiz oft gegessen.“



Bad öffnet Heiligabend

Geschrieben von OV am 2014-12-17
Schwimmspaß soll Wartezeit verkürzen

Den Holdorfer Kindern soll das Warten auf das Christkind nicht lang werden: Dafür will das Team des Hallenbades mit der Holdorfer DLRG-Ortsgruppe sorgen. Wie Schwimmmeister Daniel Fraß mitteilt, öffnet das Bad Heiligabend von 9 Uhr bis 12 Uhr. Eltern können diese Zeit für Besorgungen nutzen. Aber auch Erwachsene seien willkommen.

Voranmeldung ist nicht nötig. Lediglich der übliche Eintritt ins Hallenbad müsse gezahlt werden. Zudem teilt der Schwimmmeister mit, dass das Hallenbad vom 25. Dezember bis einschließlich des 1. Januar geschlossen ist. Ab dem 5. Januar gelten die erweiterten Öffnungszeiten: Dann können Schwimmer zusätzlich montags bis freitags beim Frühschwimmen von 6.30 bis 8 Uhr und jeweils am Montagabend von 17 bis 21 ihre Bahnen ziehen.





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