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News Archiv

Außenspiegel abgefahren

Geschrieben von OV am 2014-12-16
Verursacherfährt einfach weiter

Am Samstag wurde zwischen 18 und 23 Uhr der Außenspiegel eines an der Großen Straße geparkten Pkw beschädigt. Laut Polizei entfernte sich der Verursacher von der Unfallstelle. Der Schaden wird auf 300 Euro geschätzt. Um Zeugenhinweise bittet die Polizei unter Telefon 05494/1536.



Mühlenbach soll durch Schutzgebiet fließen

Geschrieben von OV am 2014-12-15
Unabhängige Wählergemeinschaft in Holdorf erarbeitet Vorschlag für die nächste Sitzung des runden Tisches

Für naturnahen Ausbau: Bernard Schonhöft von der UWG. (Foto: Honkomp)


Der Hochwasserschutz wird ein Schwerpunkt der Ratsgremien im kommenden Jahr sein.

Der Entwurf der niedersächsischen Landesregierung zum Landesraumordnungsprogramm (LROP) ist im Landkreis Vechta auf wenig Gegenliebe gestoßen. Zumindest in einem Punkt jedoch begrüßt die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) in Holdorf die aktuelle Fassung, machte jetzt Bernard Schonhöft als Sprecher der Wählergemeinschaft deutlich. „Wir sind sehr zufrieden damit, dass der Handorfer Mühlenbach hier als Vorranggebiet für den Biotopverbund mit aufgenommen wurde“, sagt er.

Der Handorfer Mühlenbach wird den Holdorfer Kommunalpolitikern im kommenden Jahr weitreichende Entscheidungen abverlangen. Hintergrund: Im Falle eines Jahrhunderthochwassers ist der Holdorfer Ortskern von Überschwemmung bedroht. Er liegt im Einzugsbereich des Handorfer Mühlenbachs, der nur einen Teil möglicher Wassermassen aufnehmen kann. Die Gemeinde hat einen runden Tisch gegründet, an dem Vertreter der Landwirtschaft, der Grundstückseigentümer, der Ratsfraktionen sowie Initiativen und beteiligte Verbände eine Lösung erarbeiten.

Die UWG habe den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband in einem Schreiben aufgefordert, sich an diesem runden Tisch aktiv zu beteiligen, so Schonhöft. Der Verband sei bei der ersten Sitzung vertreten gewesen, habe aber bei der zweiten gefehlt, so Schonhöft. Während die UWG mittlerweile in einer Umleitung des Mühlenbaches, der jetzt noch mitten durch den Ort fließt, die einzige Lösung sieht, tue sich der Wasserverband mit einer solchen Umleitung schwer. Grund: Diese Umleitung würde durch das Wasserschutzgebiet führen – und der OOWV sorge sich in diesem Fall um die Sicherung der Qualität des Grundwassers, so Schonhöft. Er sieht verschiedene Hintergründe für diese Sorge des OOWV: So spielten auch Bodenbelastungen durch die in einem Teilbereich direkt an das Wasserschutzgebiet angrenzende Autobahn aus seiner Sicht eine Rolle.

Schonhöft nimmt es als Hinweis auf bereits bestehende Belastungen, dass der Bodenaushub bei dem anstehenden sechsspurigen Ausbau abtransportiert werden müsse. „Dies macht deutlich, welche Gefahren allein schon durch den normalen Verkehrsalltag für das Trinkwasser im Wasserschutzgebiet entstehen. Was würde denn bei der Havarie eines Gefahrguttransporters in diesem Bereich passieren?“ Unabhängig davon glaubt Schonhöft, dass die Qualitätssicherung des Wassers in dem Schutzgebiet für den OOWV unter anderem durch „fehlende Gewässerrandstreifen, Grünlandumbrüche, Begradigungen, eine langfristig geplante Westumgehung und mögliche Schadstoffeinträge bei Regen“ schwierig sei. Schonhöft stellt fest: „Für eine Umleitung des Mühlenbaches ist bei den Akteuren im Bereich der Verwaltungen und Verbände, der Landwirte, Vereine und Initiativen eine hohe Kompromissbereitschaft gefragt.“

Dabei verweise die UWG darauf, dass aus ihrer Sicht die Umleitung auch dazu beitragen könne, einer weiteren Erschöpfung des Grundwasserreservoirs entgegenzuwirken. „Es ist nicht nachvollziehbar und voller Widersprüche, wenn in der Gemeinde Holdorf der Rat und die Verwaltung zusammen mit den Bürgern gegen eine erhöhte Wasserförderung des OOWV in Holdorf gekämpft haben, andererseits aber keinerlei Anstrengungen erkennbar sind, den Grundwasserbestand zu sichern oder sogar zu verbessern“, so Schonhöfts Vorwurf. Die UWG sei sicher, dass die Umleitung eine große Chance bedeutet, die Gefahren einer Trinkwasserverunreinigung zu minimieren, den Fließgewässerschutz zu verbessern, den Biotopverbund zu verwirklichen sowie den Hochwasserschutz zu garantieren. Im Rahmen der Erstellung eines neuen Naturparkplanes des Naturparks Dümmer könne der Mühlenbach in einem neuen Bachbett für die Bereiche Touristik,Naherholung und Umweltbildung ein bedeutender Baustein werden, ist Schonhöft sicher.

Die UWG wolle nun einen Vorschlag, der diese Aspekte berücksichtige, für die Diskussion am runden Tisch erarbeiten, kündigt der Ratspolitiker an. Die nächste Sitzung des Gremiums findet am 28. Januar statt.



„Jesus war schon immer mein Freund“

Geschrieben von OVS am 2014-12-14
Pfarrer Helmut Middendorf feiert in der Pfarrkirche St. Peter und Paul sein Goldenes Priesterjubiläum

Goldenes Priesterjubiläum: Helmut Middendorf konnte in Holdorf ein ganz besonderes Fest feiern. (Foto: Vogt)


Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Peter und Paul-Kirche in Holdorf als Pfarrer Helmut Middendorf mit einem Festgottesdienst, sein Goldenes Priesterjubiläum feierte.

Am Eingang bewunderte Middendorf den Kranz mit den fünfzig goldenen Rosen, den die Blumenfrauen mit den Senioren der Gemeinde ihm zu Ehren angebracht hatten. Anschließend zog er unter lautstarken Gesang von über 600 Mitfeiernden und den drei versammelten Chören in die Kirche ein.

Weihrauchduft, der Gesang des Holdorfer und des Neuenkirchener Kirchenchores sowie des „Heartchores“ Neuenkirchen und die Bannerabordnungen vieler Vereine umrahmten diesen feierlichen Gottesdienst. Nicht nehmen ließ es sich der Jubilar die Festpredigt zu seinem Jubiläum selbst zu halten: „Dass die Arbeit als Priester schön sein würde, habe ich immer schon gehofft“, sagte Helmut Middendorf und ergänzte: „dass es aber so schön sein würde, hätte ich nicht gedacht.“

Mit langen Applaus honorierte die versammelte Gemeinde die Worte des beliebten Priesters. Mit den Worten „Das werde ich immer in Erinnerung behalten“ erinnerte Pfarrer Christian Wölke daran, dass es Pfarrer Middendorf war, der ihm als Erster gratulierte, als er zum Pfarrer von Steinfeld und Holdorf berufen wurde.

Den Dank der Pfarrei und der Gremien überbrachte der Vorsitzende des Pfarreirates Josef Taphorn, in dem er den Jubilar mit Dankesworten auf Plattdeutsch überraschte. Pastorin Kerstin von Stuckradt von der evangelischen Gemeinde dankte Pfarrer Middendorf für die unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen den christlichen Konfessionen. „Da wo die Armen sind, da ist auch Pfarrer Middendorf“, hob sie in ihren Dankesworten hervor. Mit langem Applaus bedankte sich die ganze Gemeinde bei ihrem Pastor.

Im Anschluss an den Gottesdienst bestand die Gelegenheit im Pfarrheim ganz persönliche Glückwünsche zu überbringen. Zahlreiche Gratulanten aus Neuenkirchen, Münster, Steinfeld, Sturmoordeich, Holdorf und vielen anderen Orten nutzen diese Gelegenheit. „Für unsere Gemeinde war dies ein großer Tag, der ohne die Mithilfe vieler nicht möglich gewesen wäre. Allen an der Feier beteiligten gilt mein ganz herzlicher Dank“, sagte Pfarrer Wölke. Ein musikalisches Ständchen der Chöre rundete die Feier im Pfarrheim festlich ab bevor sich Helmut Middendorf zu einer privaten Feier zurückzog.



Showprogramm begeistert

Geschrieben von OVS am 2014-12-14
Adventsturnier des Reit- und Fahrvereins Holdorf

Am ersten Adventswochenende lud der Reit- und Fahrverein Holdorf traditionell zu seinem Nikolausvereinsturnier ein. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Reit- und Fahrvereins Holdorf zeigten vor den Richtern Heinrich Böttner und Werner Kleimann ihr Können in Dressur- und Springprüfungen.

Die A-Dressur konnte Ulrike Helms, die E-Dressur Luisa Berkemeyer für sich entscheiden. Bei der Dressureiterprüfung A stand Franziska Mählmeyer, bei der Dressurreiterprüfung E Fynn Bennet Bussmann oben auf dem Treppchen. Das A-Springen gewann Alida Wellmann, das E-Springen Fynn Bennet Bussmann. In den Jugendreiterprüfungen waren Annabell Bussmann, Cosima Steinmann und Anna Oevermann ganz vorne platziert.





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