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News-Archiv (bis Februar 2017)

Flüchtlinge helfen beim Weihnachtsmarkt

Geschrieben von OV am 2014-11-27
Holdorfs Bürgermeister Dr.Wolfgang Krug:„Ein Aushängeschild für die Gemeinde“ / Beginn ist Samstag um 14 Uhr

Ein Puppenspiel gehört dazu: Die Bürgerstiftung Holdorf sponsert am Sonntag die Aufführung des Figurentheaters im Rathaus. Gertrud Bünger zeigt das Märchen Aschenputtel. (Foto: Bünger)


Am ersten Adventswochenende gibt es in der Gemeinde zahlreiche Aktionen. Viele Holdorfer Vereine helfen dabei gerne mit.

Beim Weihnachtsmarkt am kommenden Wochenende in Holdorf will die Gemeinde besonders auch auf die Flüchtlinge im Ort zugehen. In der Sitzung des Gemeinderates am Dienstag stieß der Vorschlag des CDU-Fraktionsvorsitzenden Norbert von Handorff auf Zustimmung, die Asylsuchenden eigens zur Eröffnung und zu einer Kaffeetafel einzuladen.

Zuvor hatte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug darauf verwiesen, dass der Weihnachtsmarkt, den der Verein Zukunft für Jugend am ersten Adventswochenende mit Hilfe vieler Ehrenamtlicher organisiert, mittlerweile ein „Aushängeschild“ für die Gemeinde sei. Wie die Geschäftsführerin des Vereins, SPD-Ratsfrau Inge Olberding erklärte, werden auch die Flüchtlinge, die sich zudem am Aufbau und Abbau des Marktes beteiligen, mit einem Geschenk vom sozialen Tannenbaum der Bürgerstiftung überrascht.

Bei der Aktion helfen bereits zum dritten Mal Spender, dass Kindern aus Familien in finanziellen Notlagen ein Weihnachtswunsch erfüllt wird. Der soziale Tannenbaum ist ein Stand auf dem Weihnachtsmarkt. Bürgermeister Krug wird den Markt am Samstag (29. November) um 14 Uhr eröffnen. Um 15 Uhr ist ein gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern.

Viele Holdorfer Vereine sind an der Gestaltung des Programms beteiligt. Der Posaunenchor Fladderlohausen spielt am Samstag von 16 bis 18 Uhr und am Sonntag (30. November) ab 14 Uhr. An diesem Tag ist der Musikverein Holdorf ab 16 Uhr zu hören. Die Bürgerstiftung Holdorf sponsert Aufführung des Figurentheaters, die am Sonntag ab 15 Uhr im Rathaus zu sehen sind. Gertrud Bünger zeigt das Märchen Aschenputtel. Alle Besucher können für einen Euro Eintritt dabei sein. Am Sonntag beginnt um 17.30 Uhr die erste Ziehung der Weihnachtsverlosung des Wirtschaftsforums, um 18 Uhr wird eingeladen zur musikalischen Einstimmung in den Advent des Musikvereins Holdorf in der Kirche. An beiden Tagen geben die Modellbaufreunde Lohne Gelegenheit, sich selbst einmal im Modellbau zu versuchen. Das Jugendtreff-Team hat Angebote wie Schminken, Basteln, Tatoos malen vorbereitet.

Gebastelt werden kann auch im Zelt der Holdorfer Tagesmütter. Holdorfer Frauen laden ab 14 Uhr ein zu Kaffee und Kuchen im Pfarrheim, der Litauenkreis hat herzhafte Stärkung im Angebot. Vertreten sind auch die DLRG-Jugend, die Messdiener und die Landjugend. In den Hütten und Zelten des Marktes werden zudem viele Kunsthandwerker ihre Waren anbieten.



Holdorfer Landjugend stellt sich neu auf

Geschrieben von OV am 2014-11-27
Jan Nikolas Pille und Jens Lindemann Ehrenmitglieder

Hendrik Echtermann bleibt Vorsitzender der Landjugend (KLJB) Holdorf. Er ernannte Jan Nikolas Pille und Jens Lindemann zu Ehrenmitgliedern. Von links: Jonathan Rocks (2. Vorsitzender), Alexander Pohlmann, Jan-Bernd Echtermann (Schriftführer), Kaplan Silvaraju Kativallu (Präses), Jens Lindemann, Lisa Madleen Heil, Maike Brüning, Marlene Nobbe, Hendrik Echtermann, Tim Schulte (Kassenwart), Linus gr. Schlarmann. (Foto: Lindemann)



Studie: In den Mensen gibt’s zu viel Fleisch

Geschrieben von OV am 2014-11-26
Schulen vor Ort sind mit dem Angebot zufrieden/ In Holdorf befasst sich Arbeitsgruppe mit Mittagsverpflegung

Was in Schulen auf den Teller kommt prüften Forscher der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. Bundesernährungsminister Christian Schmidt fordert Qualitätsstandards für die Mahlzeiten. (Foto: dpa / Hirschberger)


Erst Mathe an der Tafel – dann auch noch schwere Kost auf dem Teller: Einer Untersuchung zufolge weist das Schulessen oft Defizite auf. Hiesige Schulleiter halten die Mahlzeiten dagegen für ausgewogen und abwechslungsreich.

Zu oft Fleisch, zu selten Gemüse und zu viel Hektik in den Mittagspausen: Schulessen in Deutschland ist laut einer Studie häufig nicht gesund genug. Auch an der Vielfalt mangelt es. Das geht aus einer gestern vorgelegten Untersuchung im Auftrag des Bundesernährungsministeriums hervor. Auch 12000 Schüler wurden dafür befragt. Experten mahnen, die Qualität der Angebote sei noch deutlich zu verbessern.

Für Silvia Kordes, Leiterin der Bakumer Katharinenschule, gab es bisher keinen Anlass, sich über die Qualität des Schulessens Gedanken zu machen. Das Angebot in der kleinen Mensa der Grundschule sei ausgewogen und abwechslungsreich. Gemüse und Salate als Beilage, Obst zum Nachtisch – das sei in Bakum Standard. Der Anbieter des Mittagstisches bekomme über die Mitarbeiter der Ausgabeküche sofort Rückmeldungen, wenn etwas nicht stimme oder das Essen bei den Kindern nicht ankomme. Gleichzeitig essen einige Lehrer, die im Ganztagsunterricht mitarbeiten, mittags mit den Kindern. Die Qualitätskontrolle laufe so fast nebenbei.

Die von Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) ins Spiel gebrachten verbindlichen Qualitätsstandards und den „Ernährungs-Tüv“ sieht Raimund Haskamp, Leiter der Oberschule Holdorf, eher kritisch: „Wenn man den richtigen Verpfleger hat, braucht man keinen Ernährungs-Tüv.“ Eine gute Absprache sei genauso wirksam, ist er überzeugt. Seit diesem Frühjahr werde die Oberschule Holdorf von der Küche der Fachkliniken St. Vitus/St. Marien beliefert, so Haskamp.

Er zeigte sich sehr zufrieden mit dem bestehenden Angebot. „Zwei Mal in der Woche gibt es auch ein Salatbüfett, insgesamt ist das Essen ausgewogen und abwechslungsreich“, betont er. Zudem gebe es an der Schule eine Mensa-Arbeitsgruppe, die sich mit allen Fragen der Mittagsverpflegung beschäftige. Nicht nur Lehrkräfte, sondern auch Schüler und Eltern seien hier eingebunden.

In der Studie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg heißt es, für Schüler sollte es mehr Fisch und Gemüse geben. Nach wie vor würden zu häufig Fleischgerichte aufgetischt. So entsprach nur etwa jeder fünfte Schul-Speiseplan der Empfehlung der Ernährungsexperten, höchstens zweimal pro Woche Fleisch zu essen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät zudem, jeden Tag Gemüse auf dem Speiseplan zu haben. Dies wird aber längst nicht bei allen Schulessen umgesetzt. Und wenn es Gemüse gibt, dann ist das auch oft keine Freude: Bei Spinat und Blumenkohl etwa bemängelten die Fachleute, dass dieses Essen nach längeren Warmhalte- Transporten nicht mehr appetitlich aussehe und schmecke. Die Experten stellten andererseits fest, dass Salatbuffets mittlerweile in einem Drittel der Schulen Standard sind. Die Mittagspausen der Schüler sind teilweise relativ kurz. Nur in etwa vier von zehn Schulen dauern sie der Studie zufolge länger als 46 Minuten wie es Ernährungsexperten empfehlen, damit die Kinder in Ruhe essen können. Die Schüler selbst beurteilten das Schulessen auf einer Skala von 1 bis 5 im Schnitt mit der Note 2,6. Für die Studie wurden auch 1500 Schulleiter und 212 Schulträger befragt sowie 760 Speisepläne geprüft.

Meine Meinung – Leitlinien helfen – von Lars Chowanietz

Die Initiative des Bundesministers Christian Schmidt ist grundsätzlich löblich. Stundenlang warmgehaltenes Essen, breiig gekochtes Gemüse, Fertigsoßen und Fast-Food haben in Schulmensen nichts zu suchen.Kinder,deren Eltern auf gesunde Ernährung weniger Wert legen,sollten in der Mensa lernen,dass gesundes Essen lecker sein kann. Kommunen müssen deshalb von ihren Lieferanten Qualität einfordern,wenn sie in ihren Schulen ein Mittagessen anbieten.Leitlinien von Ernährungsinstituten können dabei eine Hilfe sein. Doch auch Eltern sollten regelmäßig auf die Menü-Pläne schauen und ihre Kinder fragen,ob es ihnen auch schmeckt.Für konstruktive Rückmeldungen sind Kommunen und Köche bestimmt dankbar.



Heinrich Schonhöft weiter an der Spitze

Geschrieben von OV am 2014-11-26
UWG Holdorf diskutiert Unterbringung der Asylbewerber im Ort

Heinrich Schonhöft wurde jetzt als erster Vorsitzender der unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Holdorf bestätigt. Das teilte die UWG in einem Pressebericht mit.

Weitere Ergebnisse der Jahreshauptversammlung im Gasthof Frilling sind: Ingo Busse bleibt Heinrich Schonhöfts Vertreter und Ralf Hagedorn Schriftführer. Neu in das Amt des Kassenwartes gewählt wurde Günther Weddehage. Sascha Grevenstette, der vier Jahre Kassenwart gewesen ist, hatte sich nicht zur Wiederwahl gestellt. Die Kassenprüfer Günther Weddehage und Irmgard Scholz hatten ihm zuvor eine korrekte Kassenführung bescheinigt. Sascha Grevenstette wurde mit Dankesworten und Präsent aus seinem Amt verabschiedet.

Wie die UWG weiter mitteilt wurden bei der Jahreshauptversammlung auch die zentralen politischen Themen diskutiert, wie beispielsweise die Unterbringung der neu zugewiesenen Asylbewerber in der Gemeinde Holdorf.





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