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News-Archiv (bis Februar 2017)

Letzte Vorbereitungen für die Party des Jahres

Geschrieben von Heinrich Vollmer am 2016-10-20
Unser Tipp: Im Vorverkauf Tickets für Einweihungsfeier der Dorfgemeinschaftshalle besorgen

Jetzt heißt es zupacken: Die letzten Vorbereitungen für das Fest des Jahres in Holdorf stehen an. Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, dessen allgemeiner Stellvertreter Heiner Themann sowie Bürgerstiftungsvorsitzender Richard Zumloh loben die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer für ihren Einsatz. (Foto: Vollmer)

Das Ende der im Jahr 2005 begonnenen Dorferneuerung steht bevor. Mit der Einweihungsfeier der Dorfgemeinschaftshalle ist dieses Förderprojekt abgeschlossen. Zum Endspurt der Vorbereitungen für die Feierlichkeiten am Samstag (29. Oktober) in der Dorfgemeinschaftshalle traf das Organisationsteam um Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug und Bürgerstiftungsvorsitzenden Richard Zumloh am Mittwochabend letzte Absprachen. „Ohne ehrenamtliche Helfer geht nichts“, lobte der Bürgermeister die engagierten Holdorfer für ihren Einsatz.

Eingeladen sind alle Bürger und Vereine der Gemeinde und ihrer Ortsteile, so dass die Halle mit 650 Tischplätzen und 450 Stehplätzen an der Großen Eschstraße voll ausgelastet sein wird. Mit großem Andrang der Mitglieder örtlicher Vereine rechnet Rainer gr. Schlarmann. „Wir Vereine profitieren von der Gemeinde auf vielfältige Weise. Jetzt sind wir gefordert, die Dorfgemeinschaftshalle mit Leben zu füllen“, sagte der Vorsitzende des SV Holdorf. Die Inanspruchnahme des Kartenvorverkaufs wird dringend empfohlen. Auch damit der Einlass in die festlich geschmückte Sporthalle reibungslos gelingen kann. Knackpunkt wird die ab 17.30 Uhr geöffnete Abendkasse sein. Wer nämlich nach dem um 18 Uhr beginnenden Gottesdienst und der anschließenden offiziellen Einweihungsfeier – für beide wird kein Eintritt erhoben – das anschließende Festprogramm besuchen will, benötigt eine Eintrittskarte. Die Tickets gibt‘s für jeweils fünf Euro im Rathaus, an den Tankstellen Dinkgrefe und gr. Schlarmann sowie bei den örtlichen Geldinstituten LzO, OLB und Volksbank Dammer Berge. Übrigens: Nach Abrechnung aller Kosten kommt der Überschuss der Bürgerstiftung Holdorf zu Gute.

Das kostenpflichtige Programm ab 20 Uhr wird der Musiker Thomas Aldenhoff mit einem „Rudelsingen“ eröffnen. Gegen 21 Uhr legt DJ MaWa Partymusik für gute Stimmung auf. Der Holdorfer DJ Louis Dinkgrefe betritt um Mitternacht die Bühne und präsentiert populäre elektronische Tanzmusik. Zwei Stunden später übernimmt wieder DJ MaWa das Party-Kommando am Plattenteller.



Holdruper Plattschnackers machen Theater

Geschrieben von Heinrich Vollmer am 2016-10-09
Gelungene Premiere der Komödie „Laat de Sau rut!“
Tratsch, Verwechslungen und Heimlichtuerei: Diese drei „Tugenden“ sorgen auf der Bühne der Holdruper Plattschnackers bei der Komödie „Laat de Sau rut!“ für Verwirrung. Von links: Heike Weddehage, René Osterhus, Michaela Völkerding, Christoph Hackmann und Antonia Nobbe. (Foto: Vollmer)

Als sich der Vorhang am Freitagabend nach knapp drei Stunden im Saal der Ihorster Bauernschänke Bocklage schloss, gab es vom begeisterten Publikum minutenlang stehenden Applaus für die humorvolle Inszenierung um das Thema „vegetarische Ernährung“. Der Autor Andreas Wening und sein Übersetzer Helmut Schmidt hätten ihre Freude an der Aufführung des Dreiakters „Laat de Sau rut!“ gehabt.
Ganz nach dem Motto des bekannten Kölner Volksschauspielers Willy Millowitsch „Essen und Trinken sind die drei schönsten Dinge des Lebens“, bringen die Darsteller das Kopfkino der Besucher zum Flimmern. Bei dieser von Tratsch, Verwechslungen und Heimlichtuerei geprägten Komödie geht es um die eigenwillige Entscheidung der Nachbarinnen Karin Heppner, Selma Sulzbach und Lotte Reischel. Wegen der sich häufenden Schreckensmeldungen bezüglich Skandalfunden in Nahrungsmitteln wollen sie ab sofort nur noch vegetarisch kochen. Dieses „Frauen-Trio“ ist mit Michaela Völkerding, Elisabeth Vodde-Börgerding und Heike Weddehage optimal besetzt. Insbesondere deren trockener Humor entlockt den Zuschauern immer wieder ein herzhaftes Lachen.

Die vegetarische Kost wollen allerdings Karins Ehemann Norbert - dessen Rolle Christoph Hackmann auf den Leib geschneidert ist - und Sohn Mirco - von Felix gr. Schlarmann mit wirkungsvollen Überraschungsmomenten gespielt - allerdings nicht akzeptieren. Sie bestehen darauf, dass wieder Fleisch auf den Tisch kommt. Um des lieben Friedens willen stimmt Karin Norberts Idee zu, im alten Stall selbst eine Sau zu halten. Wovon die naive Lotte und die militante Selma natürlich nichts wissen dürfen. Beide werden jedoch Zeugen eines Streits zwischen den Heppners. Fälschlicherweise vermuten sie, die Sau „Anita“ sei Norberts Geliebte. Andererseits vertuschen die Heppners, dass ihr Bernhardiner Josef den Riesenrammler Rüdiger von Selmas Mann Georg auf dem Gewissen hat. Diesen urkomischen Individualisten zu mimen bereitet Ansgar Hugenberg sichtlich Spaß und erheitert die Zuschauer.

Das Chaos ist perfekt, weil alle falsche Schlüsse ziehen. Davon betroffen ist Metzger Hannes Wetzstein - von Bühnen-Debütant René Osterhus gekonnt in Szene gesetzt. Gleiches gilt für Antonia Nobbe, die als die abgeklärte Psychologin Anita Amaryl auftritt. Bleibt noch Opa Erwin Heppner zu erwähnen, dessen Part routiniert von Dirk Schlarmann in Szene gesetzt wird. In dem unübersichtlichen Durcheinander fürchtet Selmas naiver Gatte Georg den Verstand zu verlieren: Sein Riesenrammler Rüdiger mutiert zum Zombie-Hasen, der im Wechsel tot am alten Weiher liegt oder putzmunter in seinem Hasenstall sitzt.

Nach der gelungenen Premiere bringt die Crew um die Regisseure Christiane gr. Schlarmann und Christoph Hackmann die Komödie „Laat de Sau rut!“ noch sieben Mal auf die Bühne.

Weitere Vorstellungen: Samstag (15. Oktober) 19.30 Uhr; Sonntag (16. Oktober) 15 Uhr; Aufführung bei Kaffee und Kuchen; Freitag (21. Oktober) 19.30 Uhr; Sonntag (23. Oktober) 17 Uhr; Freitag (4. November) 19.30 Uhr; Samstag (5. November) 19.30 Uhr.

Kartenvorverkauf: „Blume und Stil“ Blumenladen, Große Straße 14, 05494 9777650 und Bauernschänke Bocklage, An der Bundesstraße 11, 05494 581. Der Eintritt beträgt 7 Euro, mit Kaffee Kuchen 13 Euro pro Person.



Verkehrskontrollen der Polizei auf Holdorfs Ortsdurchfahrt

Geschrieben von Heinrich Vollmer am 2016-10-07
Empfindliche Geldstrafen bei Missachtung der Verkehrsregeln
Durchfahrt für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht verboten: Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug und sein allgemeiner Stellvertreter Heiner Themann (links) begleiteten die Verkehrskontrolle der Polizei auf der Großen Straße. (Foto: Vollmer)

Die Anbringung der Beschilderung rund um Holdorf für den Probelauf der innerörtlichen Verkehrsberuhigung ist abgeschlossen. Ab sofort finden auf der Großen Straße ab der Neuenkirchener Straße/Rathausplatz in Richtung der Bundesstraße 214 verstärkt Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen statt.

Seit der Aufstellung der Durchfahrtsverengungen im Mai gilt in dem Teilbereich grundsätzlich eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Km/h. Zudem ist für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht einschließlich ihrer Anhänger und Zugmaschinen eine Durchfahrt verboten. Ausgenommen sind Kraftomnibusse sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge und Lieferverkehr.

„Jetzt macht es Sinn Verkehrskontrollen durchzuführen, da die Beschilderung der Vorweg- und Wegweiser für den Schwerlastverkehr optimiert wurde“, sagte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. Er und sein allgemeiner Stellvertreter Heiner Themann begleiteten am Donnerstagnachmittag Polizeioberkommissar Reiner Kleinebrahm und Polizeikommissar Timo Daniel während der ersten Geschwindigkeit- und Verkehrskontrolle. Für die Verkehrssünder gab es allerdings ausnahmsweise nur eine Ermahnung. Doch diese Toleranz ist ab sofort nicht mehr zu erwarten. Und das wird teuer.

„Die heutige Kontrolle war aus Sicht der Polizei ein guter Anfang, um in den kommenden Wochen das neu eingerichtete Durchfahrtsverbot von Lkws in Holdorf zu überprüfen“, zog Timo Daniel ein Fazit. In den Gesprächen mit den Fahrzeugführern der kontrollierten Lkw sei deutlich geworden, dass sich die Fahrzeugführer auf die Ansage ihres Navigationssystems verlassen und ohne Beachtung der Verkehrszeichen am Straßenverkehr teilnehmen. Durch die Polizei wurden die Verkehrsteilnehmer sensibilisiert aufmerksam zu sein. Es drohe ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro plus Verwaltungsgebühren.

„Eine große Anzahl der kontrollierten Lkw-Fahrer akzeptieren das neue Durchfahrtsverbot in Holdorf“, berichtet der Polizeikommissar. Die Lkw-Fahrer führe nach deren Angaben jedoch „die Macht der Gewohnheit“ durch den Ortskern, so dass die neue Verkehrsregelung ignoriert werde.
Inwieweit der Versuch einer Verkehrsberuhigung geglückt ist soll laut Bürgermeister eine in Kürze geplante Verkehrszählung ergeben, die um Ostern 2017 herum wiederholt werden soll. „Dann werden wir sehen, ob das vom Wallenhorster Verkehrsplaner Manfred Ramm entwickelte Konzept den erhofften Erfolg bringt“, so Dr. Wolfgang Krug.



Bahnübergang an der Mühlenbachstraße gesichert

Geschrieben von Heinrich Vollmer am 2016-09-30
Inbetriebnahme der Lichtzeichen-Schrankenanlage mit Anwohnern
Scherenschnitt an der Mühlenstraße: Vertreter aller Generationen durchschnitten symbolisch das rotweiße Absperrband am neu gesicherten Bahnübergang. Von rechts: Allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters Heiner Themann, Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, Kreisrat Holger Böckerstette, Quentin, Till, Lennart, Kim Rottinghaus, Linus, Ratsvorsitzende Silvia Boye, Hedwig D...iekhaus, Renate Haskamp und Bauamtsmitarbeiter Joachim Lampe. (Foto Vollmer)

„Dieser Bahnübergang ist wichtig für die Entwicklung der Gemeinde Holdorf“, betonte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug während der offiziellen Inbetriebnahme am Freitagvormittag an der erstmals aufgestellten Bahnübergangssicherungsanlage an der Mühlenbachstraße.

Während der kleinen Feierstunde mit Kreisrat Holger Böckerstette, Vertretern des Gemeinderates und den etwa 20 an der Schrankenanlage erschienen Anwohnern wurde deutlich, dass nicht alle Anlieger mit dieser Lösung zufrieden sind. Die Kritiker hätten eine endgültige Schließung wegen des bereits zunehmenden Durchgangsverkehrs eher befürwortet. Mit Hinweis auf zwei kurz aufeinander erfolgte Unfälle im Jahr 2014 begründete Dr. Wolfgang Krug die Entscheidung des Gemeinderates, dort mit einer kombinierten Lichtzeichen-Schrankenanlage für mehr Sicherheit zu sorgen.


Dabei wies er auf die deutschlandweit einmalige Vorfinanzierung einer solchen Anlage durch eine Kommune hin. Die Gesamtkosten in Höhe von knapp 600700 Euro teilen sich die Gemeinde Holdorf (203833 Euro), die DB Netz AG (224150 Euro) und das Eisenbahnbundesamt (172715 Euro). Von der Gemeinde Holdorf wird der Betrag der DB Netz AG vorfinanziert, erklärte der Bürgermeister.





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