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News Archiv

Holdorfer Begebenheiten ernten Lachsalven

Geschrieben von OV am 2014-09-22
Erste Großveranstaltung der Bürgerstiftung begeistert Publikum in der Schützenhalle Fladderlohausen

Amüsanter Talk op Platt: Über Holdorf im Allgemeinen und Holdorfer Leute im Besonderen sprachen (von links) Bernd Echtermann, Maria Haverkamp, Ludger Abeln, Pastor Helmut Middendorf und Josef Hackmann. (Fotos: Honkomp)



Die Bürgerstiftung kann die erste von ihr organisierte Großveranstaltung als Erfolg verbuchen. Mit unterhaltsamer Kurzweiligkeit begeisterten die Mitwirkenden des Holdorfer Abends.

Es war eine rundherum gelungene Premiere: Der Holdorfer Abend, zu dem die Bürgerstiftung Holdorf am Samstagabend in die Schützenhalle Fladderlohausen eingeladen hatte, unterhielt das Publikum bestens. „Das war einmalig und hätte noch drei Stunden länger dauern können“, gratulierte einer der über 350 Gäste zum Schluss dem Vorsitzenden der Bürgerstiftung, Richard Zumloh. Der freute sich sichtlich über den spontanen Beweis, dass die akribischen Vorbereitungen sich gelohnt hatten.

Die 2010 gegründete Bürgerstiftung hatte erstmals als Veranstalter den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt. Ziel: Mit dem Erlös des Abends werden gemeinnützige und mildtätige Projekte in der Gemeinde unterstützt. Aufhänger war das plattdeutsche Jahr, dessen Ausrichter die Gemeinde Holdorf ist. Das Geheimnis des Erfolgs: ein in einem engen Zeitrahmen gefasstes, höchst unterhaltsames Konzept der Kurzweiligkeit.

Getragen wurde es durch die professionelle Moderation Ludger Abelns, bei vielen durch seine Zeit beim NDR bekannt und beliebt. Sein emsländischer Charme traf die Holdorfer ins Herz – und zeigte, dass Platt alles andere als eine altmodische Sprache ist. „Die Leute sind gleich freundlicher auf Platt“, nannte Abeln selbst den gemeinschaftsstiftenden Effekt des Plattdeutschsprechens.

Rasanter Auftakt des Abends war die Holdorfer Tagesschau mit Christiane gr. Schlarmann und Lilli Koldehoff. Die beiden zündeten – befeuert vom nicht nachlassenden Gelächter und ihren eigenen kleinen flüssigen „Begleitern“ – mit „aktuellen Begebenheiten von Holdorf“ eine Pointe nach der anderen, und jeder bekam sein Fett weg. Vom über den Mühlenbach bis zur Dersaburg paddelnden Bürgermeister, über die Heimatfreundin, die beinahe dafür gesorgt hätte, dass aus „Hollerup“ auf den plattdeutschen Ortseingangsschildern „Holdrup“ geworden wäre, der Männerwelt im Allgemeinen („Hinter jeder starken Frau pinkelt ein Mann im Sitzen“) bis hin zu betriebswirtschaftlichen Betrachtungen der anstehenden Veränderungen in der Holdorfer Einkaufswelt: „Wenn Netto zum Brutto von Markant wird, dann haben wir nur noch Tara.“ Viel Applaus gab es auch für Martina gr. Schlarmann und Annegret Kenkel von den Holdrupern Plattschnackers. Die sichtlich belustigten Zuschauer lernten, dass ein Büßergang mit Erbsen in den Schuhen gar nicht so schlimm ist – wenn

die Erbsen gekocht sind. Furios eroberte die Tanzwerkstatt Iris Scheding die Bühne: Was zunächst als verirrter Altenheim- Ausflug anmutete, erwies sich als mitreißende Stepptanz- Show. Zwar sitzend, aber nicht minder unterhaltsam war die souverän von Abeln moderierte Talkrunde mit Pfarrer Helmut Middendorf, Josef Hackmann, Bernd Echtermann und Maria Haverkamp. In ihrem lockeren Gespräch – natürlich auf Platt – wurde an Holdorfer Originale wie beispielsweise Tierarzt Anton Meyer, Hermann Hüdepohl und den früheren Holdorfer „Gendarmen“ Angelwitz, der mitsamt Knickerbocker und Schäferhund den Ort im Blick hatte, erinnert. Modern geprägt wie der gesamte Abend waren auch die hörenswerten Musikbeiträge des Musikvereins Holdorf unter der Leitung von Josef Bruns. Nach dem letzten Applaus äußerte sich Ludger Abeln höchst beeindruckt über die Beiträge der Holdorfer Mitwirkenden: „Die Reaktion im Publikum hat gezeigt, dass sie den Nagel auf den Kopf getroffen haben“, sagte der Profi, bevor er nach dem Bühnenprogramm mit den Holdorfern und auch vielen Gästen von außerhalb weiter feierte.



Abbruch: In Holdorf steht alles unter Wasser

Geschrieben von OV am 2014-09-20
Dauerregen stoppt Bezirksliga-Derby in der 20.Minute / Mühlen führte schon mit 1:0

Land unter: Gegen die Wassermassen war am Ende nichts zu machen, das Spiel musste abgebrochen werden. (Foto: Schikora)


Eine herrliche Spätsommerwoche erfreute die Menschen im Kreis Vechta, doch fast pünktlich zu Beginn des Fußballderbys zwischen dem SV Holdorf und GW Mühlen setzte eine Sintflut ein. Die Konsequenz: Nach gut 20 Minuten wurde das Bezirksliga-Spiel im HSV-Sportpark unterbrochen und nach einer weiteren halben Stunde durch Schiedsrichter Christoph Jordan (Osnabrück) endgültig abgebrochen.

„Hier hat es geregnet ohne Ende. Es machte wirklich keinen Sinn, hier weiterzuspielen“, berichtete der bis auf die Knochen durchnässte Holdorfer Obmann Marc von Grafen. Der Dauerregen prasselte immer heftiger aufs Grün. An den Rändern des Spielfeldes ging’s noch halbwegs, aber sonst konnte der Ball nicht mehr rollen. „Beide Sechzehner stehen voll unter Wasser, auch in der Mitte geht nichts mehr“, meinte Marc von Grafen.Auch das Warten auf bessere Zeiten in der Unterbrechungspause erwies sich schnell als hoffnungslos.

Der unvermeidliche Spielabbruch kam den Holdorfern sicherlich gelegener als GW Mühlen.Schließlich führten die Grün-Weißen zu diesem Zeitpunkt bereits mit 1:0.Nach einer starken Vorarbeit von Aydin Sünün brauchte Denis Bart in der 14. Minute nur den Fuß hinhalten, um zum 1:0 zu vollenden.

Die Führung der Gäste entsprach voll dem letztlich kurzen Spielverlauf. Gegen die sehr defensiven Holdorfer ergriff Mühlen schnell die Initiative und erspielte sich klare Vorteile. „Mühlen hatte bei uns alles unter Kontrolle“, gestand Holdorfs Obmann. Das einzige, was alle Beteiligten an diesem Abend aber nicht unter Kontrolle bekamen, war der große Regen.



Neue Mensa ist ein Ort der Begegnung

Geschrieben von OV am 2014-09-20
Schulleiter Haskamp: „Neues Zeitalter“

Viel Lob für das Küchenteam: Bei der Eröffnung der Holdorfer Mensa ließ sich auch Fachklinik-Chef Dr. Thomas Heinz (zweiter von rechts) das von seinen Mitarbeitern zubereitete und nach Holdorf gelieferte Essen schmecken. Foto: Honkomp


Der Mensaneubau und die Erweiterung der Oberschule Holdorf waren ein Kraftakt für alle Beteiligten – aber ein Kraftakt, der sich lohnte. Das machten alle Sprecher gestern bei der offiziellen Eröffnung deutlich. Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug verwies auf die Umbauten, die vor allem auch den Anforderungen der Inklusion und Barrierefreiheit Rechnung trugen. Insgesamt 2,2 Millionen Euro hat die Gemeinde investiert.

Oberschulleiter Raimund Haskamp dankte dem Gemeinderat, dass er sich zu dieser Investition entschieden habe. Unter Verweis auf die weiteren schulischen Veränderungen stellte er fest: „Ein neues schulisches Zeitalter hat begonnen, unter dem Titel: Holdorf Schule 2.0“. Die Leiterin der Grundschule Holdorf, Anita König, machte deutlich, dass eine Mensa nicht nur ein Ort des Essens ist – „er ist auch ein Ort der Begegnung zwischen Oberschülern und Grundschülern. Hier begegnen sich Nachbarn, Freunde und Geschwister. So wird das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt.“ Der stellvertretende Schulausschussvorsitzende Mario Trumme betonte: „Mit dieser Investition haben wir den Schulstandort Holdorf für viele Jahre gesichert und gestärkt.“l

Pfarrer Christian Wölke und Pastorin Kerstin von Stuckrad segneten die Mensa ein. Ein besonderer Dank auch von Bürgermeister Krug galt Küchenleiter Uwe Fischer von der Fachklinik St. Vitus – St. Marien GmbH, die das Essen liefert. Krug lobte das Menükonzept und besonders die Salatbar. Dabei verriet er, wie die Schüler so zu gesundem Essen bewegt werden könnten: „Mit einer Salatbar bekommt man die Mädchen in die Mensa. Und wenn die Mädchen kommen, kommen auch die Jungs.“



Tagesausflug der Dorfgemeinschaft Handorf-Langenberg

Geschrieben von OV am 2014-09-20
Ausflug nach Kirchdorf und Twistringen

Die Dorfgemeinschaft Handorf-Langenberg lädt am Sonntag (28. September) zu einem Ausflug nach Kirchdorf und Twistringen ein. Zum Programm gehört laut Mitteilung das Kartoffelbuffet beim Gemüsehof Thiermann, sowie ein Besuch im Twistringer Strohmuseum mit Kaffeetafel. Kosten: 35 Euro, Kinder bis zwölf 27,50 Euro. Anmeldung in der Barbara-Kirche und bei „Nah und Gut“ oder unter Telefon 05494/320.





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