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News-Archiv (bis Februar 2017)

Spaß-Biathlon in Holdorf

Geschrieben von H. Vollmer am 2014-05-08
Schützenverein und Sportverein laden für den 14. Juni ein

In einer gemeinsamen Aktion veranstaltet der Sportverein Holdorf zusammen mit den Schützenvereinen aus Fladderlohausen und Holdorf am 14. Juni einen Biathlon. Hierbei wird das Laufen mit dem Schießen kombiniert.

Gestartet wird ab 13 Uhr am HSV-Sportpark in Holdorf. In einem Abstand von einer Minute gehen die Läufer auf die Strecke, die sie zum Schützenplatz nach Holdorf zur ersten Schießübung führt. Nach Absolvierung der ersten Schießeinheit müssen die Wettkämpfer sich auf den Weg zur Schützenhalle nach Fladderlohausen begeben, wo die zweite Schießübung auf die ambitionierten Sportler wartet. Danach geht es zurück zum HSV-Sportpark. Für jeden Fehler bekommen die Starter eine Zeitstrafe, die erst am Ende der gesamten Laufstrecke addiert wird.

Sollte es zu Wartezeiten kommen, erfolgt eine Zeitgutschrift. Ab 15.30 Uhr wird im Holdorfer Stadion zu einem gemütlichen Beisammensein bei Bratwurst und Bier einschließlich der Siegerehrung eingeladen. „An diesem Tage soll vor allem der Spaß im Vordergrund stehen!“, sagen Rainer gr. Schlarmann, Vorsitzender des SV Holdorf, und Schützenpräsident Nicolas Vogt unisono. Teilnehmen können alle Sportbegeisterten, auch aus anderen Vereinen der Gemeinde Holdorf, ab dem vollendeten 17. Lebensjahr.

Info: Anmeldungen sind sowohl beim Sportverein über Uwe Landwehr 05494 8979, uwe.landwehr@ewetel.net als auch beim Schützenverein über nicolas.vogt@schuetzenverein- holdorf.de möglich.



Ein Turm und viele offene Fragen

Geschrieben von OV am 2014-05-08
Realisierung eines Aussichtsplateaus derzeit auf dem Prüfstand /Museumswiese mit Spielplatz angedacht

Der Aussichtsturm auf der Dersa Burg ist derzeit nur eine Idee. Sobald sie sich als praktikabel erweist, wird sie mit den Bürgern diskutiert.

Die neue Wetterhütte an der Dersa Burg sei weder von der Gemeinde initiiert noch umgesetzt worden. Das stellte Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug während der jüngsten Ratssitzung klar (OV berichtete).

Gleichzeitig äußerte er sich zu den unterschiedlichen Fragen, die ihm in einem Schreiben die UWG gestellt hatte zu dem Vorhaben, auf der Dersa Burg einen Aussichtsturm zu errichten. Krug betonte, dass ein Aussichtsturm auf der Dersa Burg bisher nur eine Idee sei, die auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werde. Wenn es sich zeige, dass sie realisierbar sei, werde in den politischen Gremien und auch mit den Anliegern in einer Versammlungen darüber diskutiert.

Eine Frage der UWG zielte auch auf die Beschaffenheit und den Verlauf der künftigen Wege zum Aussichtsturm ab. Auch zu den Wegen könne er noch nichts Konkretes sagen, so Krug. Der Aussichtsturm selbst, wenn er denn errichtet wird, soll auf dem höchsten Punkt des Plateaus stehen. Zuvor würden an diesem Standort auf einer Fläche von rund 200 bis 300 Quadratmetern Ausgrabungen stattfinden. Der Turm, so Krug, solle aus Holz sein. Ob ein Fundament nötig ist? Diese Frage ist noch offen, ebenso die nach künftigen Besucherzahlen und Parkplätzen. Der Aussichtsturm könnte eine Sichtachse zur geplanten Museumswiese im Baugebiet Lagerweg III bilden.

Die Gestaltung der Museumswiese sei ebenfalls noch völlig offen, so der Bürgermeister. Es sei vorstellbar, auf dem Boden eine Markierung eines Langhauses anzubringen, genauso sei es aber auch möglich eine 1:1-Nachbildung eines solchen Gebäudes zu errichten. Trotz eines möglichen Gebäudes biete die Museumswiese noch ausreichend Platz, um dort auch einen Kinderspielplatz aufzubauen. Auch bei der Museumswiese handele es sich bisher nur um Ideen.



Trompetensolo auf Baustelle perfektioniert

Geschrieben von OV am 2014-05-07
Reinhard Hennig mauert an Musikscheune

Mauern für Holdorfs Vereine: Reinhard Hennig packt an, wo er kann. Derzeit bringt er sein handwerkliches Geschick beim Anbau der Musikscheune mit ein. (Foto: Köhne)

Mit 14 Jahren griff Reinhard Hennig zur Blockflöte, mit 17 Jahren wurde ihm die Trompete in die Hand gedrückt. Doch Hennig spielt nicht nur für den Musikverein Holdorf.

Die Maurerkelle liegt ihm genauso routiniert in der Hand wie die Trompete: Reinhard Hennig ist der erste Flügelhornist des Musikvereins Holdorf. Derzeit sorgt der gelernte Maurer dafür, dass der Anbau an Die Musikscheune stetig wächst.

Er sei der älteste im Verein, sagt Hennig, der in diesem Monat seinen 64. Geburtstag feiert. Dem Verein gehört er bereits 47 Jahren an. Ein Kollege sei allerdings noch länger mit von der Partie. Mit 14 Jahren flötete Hennig aus dem Stegreif Schlager auf der Blockflöte seiner Schwester. „Das habe ich seit damals nicht mehr gemacht“, sagt der Mann mit dem guten Gehör. Zum Trompetespielen kam er 1969, als er mit 17 Jahren während seiner Lehre an der Renovierung der evangelischen Kirche beteiligt war. Ihm wurde eine Trompete in die Hand gedrückt. „Nach vier Wochen spielte ich in der Kirche im Posaunenchor mit.“ Dort spielt er die erste Trompete. Langezeit war er in der evangelischen Kirchengemeinde auch Kirchenältester.

Heute ist Hennig, der mit seinen Eltern und zwei Geschwistern nach Vertreibung nach Holdorf kam, Rentner und doch unermüdlich im Einsatz. Jeden Tag arbeitet er auf dem Gelände der Musikscheune, das derzeit eine Baustelle ist. Denn die Scheune bekommt einen Anbau mit zwei zusätzlichen Räumen. Von der Gemeinde werden die Musiker dabei finanziell unterstützt. Die Arbeit erbringen sie in Eigenleistung. Gut, dass sie dabei auf so erfahrene Handwerker in ihren Reihen wie Reinhard Hennig zurückgreifen können.

Auch die Treffpunkte des Schützenvereins und des Sportvereins hat Hennig hoch gemauert. „In den Vereinen bin ich auch Mitglied.“ Im Holdorfer Sportverein hat Hennig zeitweise in der ersten Herrenmannschaft gespielt, zuletzt als Torwart. Obwohl er beim Heimatverein kein Mitglied ist, hat er auch dort tüchtig mit angepackt.

Am Anbau der Musikscheune hat Hennig für die Gründung gesorgt, Eisen geschnitten und verlegt, Beton-Grundplatten berechnet und eingebaut, die Wände gemauert, Ringanker gesetzt und gegossen und Armierungen eingebaut. Zwischendurch hat er auf der Baustelle zur Trompete gegriffen. Schließlich galt es, sich auf das Kaffee-Konzert samt Solo vorzubereiten. Die ungewöhnlichen Übungseinheiten haben sich gelohnt, das Konzert war ein Erfolg. Hennigs Vereinskollege im Musikverein, Norbert gr. Schlarmann, erzählt außerdem: „Reinhard Hennig genießt Soloauftritte bei Hochzeitsfeiern oder privaten Festen. Er spielt auch schon mal zu später, lustiger Stunde an der Theke.“

Hennigs Frau spielt kein Instrument. Seine drei Söhne haben die Begeisterung des Vaters fürs Musizieren nicht übernommen. „Der Jüngste hat es zwei, drei Jahre gemacht.“ Im Vertrauen verrät Hennig, dass er neben Posaunenchor und Musikverein ein weiteres Hobby hat: Darts, das Wurfspiel mit den Pfeilen.



Bewusstlos im Siloauflieger

Geschrieben von OV am 2014-05-07
Rettungseinsatz in Holdorfer Lkw-Waschanlage

Aus dem Tank eines Lkw musste gestern früh gegen 7 Uhr ein Mitarbeiter einer Holdorfer Lkw-Waschanlage geborgen werden. Der Steinfelder (42) war in den leeren Siloauflieger gestiegen und aufgrund der hohen Stickstoffkonzentration bewusstlos geworden, wie die Polizei mitteilte. 18 Feuerwehrleute aus Holdorf und drei aus Fladderlohausen rückten aus. Unter schwerem Atemschutz stieg der kleinste und schlankste Feuerwehrmann zu dem Verunglückten und hievte ihn seinen Kameraden entgegen. Vorm Eintreffen der Rettungskräfte hatten die Kollegen des Mannes bereits mit Hilfe eines Druckluftschlauches Sauerstoff in den Tank geleitet. Vor Ort war auch ein Notarzt. Über den Gesundheitszustand des Mannes konnten gestern weder Polizei noch Feuerwehr Angaben machen.





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