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News-Archiv (bis Februar 2017)

Sportverein Handorf Langenberg vor Sportplatzsanierung

Geschrieben von H. Vollmer am 2014-03-18
Vorsitzender kündigt auf Generalversammlung eine Vielzahl von Projekten für die Sommermonate an

Lenken weiter die Geschicke des Vereins: Udo Klose, Maik Escherhaus, Claudia Kümmel, Jürgen Schröder, Marcel Brune, Martin Fischer, Tanja Heidler und Jörg Erfmann (von links). (Foto: Vollmer)


Eine Vielzahl von Projekten hat sich der Vorstand des Sportvereins Handorf-Langenberg für die kommenden Sommermonate vorgenommen. Während der Generalversammlung im Vereinslokal Frilling kündigte der einstimmig wiedergewählte Vorsitzende Marcel Brune an, dass nach Gesprächen mit den Verantwortlichen der Barbaraschule in Handorf-Langenberg und der Gemeinde Holdorf der Sportplatz drei einer Sanierung unterzogen werden muss.

Das so genannte Pumpenhaus beziehungsweise Gerätehaus soll zudem überdacht werden und eine Pflasterung erhalten. Auch der Bereich hinter den Trainerbänken soll neu gestaltet werden. In diesem Zusammenhang dankte der Vorsitzende allen Mitgliedern, Gönnern und Sponsoren, die im vergangenen Jahr aktiv mitgeholfen haben, zahlreiche Erneuerungen, Verschönerungen und die Sanierung der beiden Sportplätze in die Tat umzusetzen. Dass der Verein auf „gesunden Füßen“ steht, dokumentierte der Kassenbericht von Schatzmeisterin Tanja Heidler.

Die turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstandes erbrachten allen bisherigen Amtsinhabern eindeutige Ergebnisse zur Wiederwahl. So bleibt Marcel Brune an der Spitze des Sportvereins, unterstützt von Udo Klose als zweiter und Maik Escherhaus als dritter Vorsitzender. Geschäftsführer bleibt Martin Fischer, während Tanja Heidler die Kasse führt, Katrin Robben die schriftlichen Arbeiten erledigt und Jürgen Schröder als Jugendleiter den Nachwuchs fördert. Die Badminton-Abteilung führt Markus Plohr, für den Breitensport steht Claudia Kümmel zur Verfügung und der Fußball wird durch Jörg Erfmann vertreten.

Bei der Wahl in den Ältestenrat sprachen die Mitglieder ihr Vertrauen Hubert Frilling, Werner Krolage, Bernard Glandorf, Hans-Jürgen Kümmel und Martin Ruhe aus. Als Kassenprüfer bestellten sie Björn Wallbröhl, der für Peter Lampe in diese Funktion nachrückt.



Angebliche Bombe nur eine Milchkanne?

Geschrieben von OV am 2014-03-18
Kampfmittelbeseitigungsdienst begutachtet Zisterne in Fladderlohausen / Luftbilder als Grundlage gibt es nicht

Einem Blindgänger, der angeblich in einer Zisterne eingemauert wurde, will die Gemeinde Holdorf auf den Grund gehen.

Der niedersächsische Kampfmittelbeseitigungsdienst ist eingeschaltet. Wann genau er vor Ort die Zisterne in Fladderlohausen Am Dorfplatz ins Visier nehmen wird, ist allerdings noch nicht klar. „Einen konkreten Termin gibt es noch nicht“, sagt Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. Er erhofft sich von den Experten Hinweise darauf, ob tatsächlich eine Bombe im Mauerwerk des Brunnens in den frühen 1950er Jahren eingemauert wurde.

So hat jedenfalls der Fladderlohauser Johannes Giere eine Erinnerung aus seiner Kindheit abgespeichert (OV berichtete). Nach seinen Angaben soll der Blindgänger 1953 oder 1954 in dem Wasserbrunnen vor der Schule Am Dorfplatz eingemauert worden sein. Rund 25 Zentimeter breit und 50 Zentimeter lang soll die angebliche Bombe laut Giere gewesen sein

Luftbildaufnahmen, mit deren Hilfe Aussagen zu einer möglichen Bombe in Fladderlohausen gemacht werden könnten, gibt es allerdings nicht. Über dem Ort wurden keine Luftbildaufnahmen von den Alliierten gemacht, weiß Krug inzwischen. Das hat ihm der Kampfmittelbeseitigungsdienst mitgeteilt.

Inzwischen seien verschiedene Varianten im Gespräch, um was es sich bei der angeblichen Bombe handeln könnte, so Krug. Tatsächlich könnte es eine scharfe Bombe sein. Es könnte sich aber genauso gut um eine Metallkapsel mit Dokumenten handeln. Als weitere Variante wird diskutiert, dass die angebliche Bombe lediglich eine Milchkanne sei, die als Bombenattrappe beim Bau der Zisterne mit eingemauert wurde. Die vierte Möglichkeit wäre: es handelt sich um eine Bombe ohne Zünder.

Um die Theorie der möglichen Dokumentkapsel zu erhärten, soll jetzt im Archiv der OV nach einem Bericht gesucht werden, der das bestätigen könnte.

Was hinter der Milchkannentheorie steckt, erklärt Kommunalpolitikerin Inge Olberding (SPD) aus Fladderlohausen: „Zwischen einem Bauunternehmer und dem Lehrer soll es eine Streitigkeit gegeben haben. “Wie ältere Fladderlohausener erzählen würden, hätte der Bauunternehmer die Kanne mit Betonspachtel präpariert, sei zu dem Lehrer gegangen, und habe gesagt: „Die Bombe mauer ich Dir ein.“ Eine nette Geschichte. Beweisen, dass sie stimmt, kann nur der Kampfmittelbeseitigungsdienst.



Zwei neue Infobroschüren der Gemeinde Holdorf

Geschrieben von OV am 2014-03-17

Die Gemeinde Holdorf hat jetzt alle sozialen Leistungen in einem Faltpapier gebündelt. Auf einen Blick findet der Suchende in dem Flyer, wer im Rathaus Ansprechpartner für die jeweiligen Anliegen ist. Viel erklärt wird nicht. Das sollen schließlich die fünf Ansprechpartner vor Ort erledigen.

Ein weiteres Faltblatt, das ebenfalls Heinrich Vollmer gestaltet hat, enthält die aktuellen Zahlen der Gemeinde. So ist die Einwohnerzahl 6656. Die pro Kopf-Verschuldung liegt bei 45,81 Euro.



Ende der Flucht: 107-Jährige in
Holdorf erwartet

Geschrieben von OV am 2014-03-15
Gauck beteiligt / Krug:„ Begrüße sie herzlich“

Jetzt ist es amtlich: Der wahrscheinlich älteste Flüchtling derWelt, die 107-jährige Sabria Khalaf aus Syrien, wird am Montag in Düsseldorf landen. Anschließend soll die alte Dame zu ihrer Familie nach Holdorf gefahren werden.

Sharuan Ali kann die Freude kaum in Worte fassen. „Ich bin nur glücklich“, sagte er gestern. Vor sieben Monaten ist seine 107-jährige Mutter Sabria Khalaf, wie berichtet, vor dem Bürgerkrieg in der gemeinsamen Heimat Syrien geflohen. Sie wollte ihren in Holdorf lebenden Sohn und etwa 70 weitere Familienmitglieder, die schon vor ihr nach Deutschland geflohen waren, noch einmal wiedersehen.

Dieser Wunsch kann am Montag in Erfüllung gehen, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge dieser Zeitung bestätigte. Demnach soll die alte Dame am Mittag, von Athen kommend, auf dem Düsseldorfer Flughafen landen und anschließend nach Holdorf gefahren werden. Dort ist ein kleiner Empfang geplant, an dem auch Bürgermeister Dr.Wolfgang Krug teilnimmt. „Es ist schön, dass die Familie nach so vielen Jahren wieder vereint ist. Ich werde sie herzlich in Holdorf begrüßen“, kündigte er an.

Begleitet wird die Familie von der menschenrechtspolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Annette Groth, die zuvor Bundespräsident Joachim Gauck um schnelle und unbürokratische Hilfe gebeten hatte. Mit Erfolg: Das Bundespräsidialamt habe sich sehr aktiv für die Einreise von Frau Khalaf eingesetzt, lobte Groth.

Die Khalafs und Alis sind Kurden und gehören der Religionsgruppe der Jesiden an. Sie werden von den Regierungstruppen und von islamistischen Aufständischen verfolgt.





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