Aktuelles
Aktuelles
Termine
Termine
Wohnbaugebiete
Bekannt-
machungen
Wohnbaugebiete
Wohn-
baugebiete
Aktuelles
Gewerbe-
gebiete
Termine
Videos
Aktuelles
Ortsplan
Termine
Fundbüro
Wohnbaugebiete
Bürger-
anregungen
Facebook
Die Gemeinde Holdorf
bei Facebook
Facebook
Die Holdorfer App
Hier downloaden!
> Unsere Gemeinde > News-Archiv

News-Archiv (bis Februar 2017)

Heinrich Vollmer zeigt die Bilder des Jahres

Geschrieben von OV am 2014-03-13

Bilder eines Jahres 2013: Mehr als 500 Fotos aus dem Leben der Gemeinde Holdorf zeigte der Ortschronist und freie OV-Mitarbeiter Heinrich Vollmer (Mitte) im Saal des Gasthauses Zur Post in Holdorf.

Um die 90 Besucher erfreuten sich an den Motiven, die Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und der baulichen Entwicklung des Ortes dokumentieren. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Bernard Echtermann, kommentierte einige Bilder auf Plattdeutsch und wies auf Veranstaltungen des Plattdütschen Jaohres hin. (Foto: Stickfort)



In Eimern kommen massig Kröten sicher ans Ziel

Geschrieben von OV am 2014-03-13
Holdorfs Oberschüler helfen Naturschützern am Amphibienzaun / Auch 20 Bergmolche sicher zum Laichgewässer transportiert

Krötenpaar in der Hand: Bernard Schonhöft erklärt seinen Helfern, dass das Krötenweibchen kräftiger als das Männchen ist. Foto: Köhne)


Kröten kreuzen derzeit die Straßen. In Grandorf und Handorf helfen Schüler den Amphibien sicher über die Fahrbahn.

Schlecht ausgerüstet ist die Wanderschar. Keine Stiefel, kein Stock, kein Rucksack. Stattdessen trägt so manches Weibchen ihren Partner huckepack. Das macht die Sache nicht besser, wenn sie die Straße kreuzen: Kröten haben keine Ahnung vom Straßenverkehr.

In Grandorf und Handorf gibt es zum Glück für die Kröten jeweils einen Krötenzaun, der alle Jahre wieder vom Naturschutzbund aufgestellt wird. In den vergangenen warmen Tagen hat er schon rund 300 Amphibien vor dem vielleicht tödlichen Sprung auf die Straße bewahrt. Rund 20 Bergmolche hat der Handorf-Langenberger Bernhard Schonhöft, Mitglied des Naturschutzbundes, außerdem gezählt. Nicht allein. Schüler der Oberschule Holdorf sind auch heute wieder zur Stelle, um den Amphibien über die Straße zu helfen und sie an ihrem Ziel, ihrem Laichgewässer, aus den großen Eimern springen zu lassen.

Andere Eimer sind in regelmäßigem Abstand entlang des Krötenzaunes eingegraben. Die Kröten, die sich entlang des Zaunes auf der Suche nach einem Durchschlupf bewegen, landen unweigerlich in einem dieser Eimer.

Doch bevor die Schüler, die Kröten in ihre Eimer hieven, um sie dann auf der anderen Straßenseite zum Wasser zu bringen, gibt Schonhöft noch eine kleine Einführung über Kröten, Frösche und Bergmolche. Er erklärt, warum sie im Frühjahr auf Wanderschaft gehen. Zum Ablegen ihrer Eier müssen die Tiere in jedem Frühjahr ihre Laichgewässer aufsuchen. Ihre erste Lebensphase verbringen die Amphibien als Larven oder Kaulquappen im Wasser. Dann verändern sie ihre Gestalt und leben an Land. Nur zur Fortpflanzungszeit kehren sie wieder ins Wasser zurück. Schonhöfts Worte begleitet unaufhörliches Gequietsche. Erdkröten können ziemlich laut quietschen.

Viele der jungen Krötenretter kennen das schon. Denn sie machen nicht das erste Mal bei der Rettungsaktion mit. Sie waren schon im vergangenen Jahr dabei. Künftig, sagt Schonhöft, werden die Schüler der Oberschule in jedem Jahr an dem Krötenzaun helfen. Er sei froh, dass der Schulleiter Raimund Haskamp das unterstütze. „Wir können die Kinder so langsam an die Natur heranführen.“

Die Wanderung zum Laichgewässer, die in diesem Jahr ungewöhnlich früh gestartet ist, dauert rund vier Wochen. Bei der Rückwanderung, die sich über einen längeren Zeitraum hinzieht, kreuzen die Kröten vereinzelt und nicht in solchen Massen die Straße – auf eigene Gefahr. Die Zäune werden dann nicht aufgestellt.



Ältester Flüchtling der Welt kommt

Geschrieben von OV am 2014-03-12
Behörden geben grünes Licht:107-jährige Sabria Khalaf darf zu ihrer Familie nach Holdorf

Sie hofft auf eine letzte Reise: Sabria Khalaf möchte zu ihrer Familie, die zu großen Teilen in Holdorf lebt. Foto: Yaghmaian)


Es ist eine der ganz wenigen guten Nachrichten am Rande des Syrien-Krieges: 3000 Kilometer von der zerstörten Heimat entfernt, im Landkreis Vechta, kann die alte Dame ihre letzten Tage verbringen.

Mit 107 Jahren ist Sabria Khalaf der wohl älteste Flüchtling der Welt. Schon in wenigen Tagen soll dieser Status aber ein Ende haben. „In der kommenden Woche wird die Dame nach Deutschland kommen, die Tickets sind schon gekauft“, sagte eine Sprecherin des zuständigen Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg gestern dieser Zeitung. In Holdorf warten bereits einer ihrer Söhne, Sharuan Ali, und viele weitere Familienmitglieder auf die Seniorin, um sie nach einer jetzt schon sieben Monate dauernden Flucht endlich in die Arme zu schließen. „Ich freue mich sehr, habe aber noch ein bisschen Angst, dass es nicht klappt“, sagte Ali gestern.

Viele Familienmitglieder, auch der Sohn aus Holdorf, sind in den vergangenen Jahren aus dem Heimatland Syrien geflohen – vor dem Assad-Regime und zuletzt wegen des Bürgerkriegs. Die Khalafs und Alis sind Kurden und gehören zudem der kleinen Religionsgruppe der Jesiden an. Damit sind sie weder bei den Regierungstruppen noch bei großen Teilen der Aufständischen wohlgelitten.

Nur die alte Dame und ein weiterer ihrer Söhne wollten die Heimat zunächst nicht verlassen. Das änderte sich erst, als Islamisten ihr Dorf terrorisierten, sagte Sabria Khalaf jüngst der Süddeutschen Zeitung.

Mit Hilfe von Freunden, die ihnen Geld liehen, und dubiosen Schmugglern gelangten Mutter und Sohn erst in die Türkei und strandeten schließlich in Griechenland. Seine Mutter sei nur noch von einem Wunsch getrieben, erzählt Sharuan Ali: „Sie möchte noch einmal ihre Kinder und Enkelkinder sehen, um dann in Ruhe sterben zu können.“



Letzter Halt nach langer Flucht: Holdorf

Geschrieben von OV am 2014-03-12
Krieg in Syrien und die Folgen / Sharuan Ali freut sich auf seine Mutter / 107-jährige Sabria Khalaf darf einreisen

Drei Generationen freuen sich auf die vierte: Sharuan Ali (von links), Enkeltochter Aiyana Ali und Schwiegertochter Civin Ali hoffen auf eine baldige Ankunft des 107-jährigen Familienoberhaupts Sabria Khalaf in Holdorf. (Foto: Berg)


Vor 16 Jahren flüchtete der Sohn nach Holdorf. Jetzt hat auch seine 107-jährige Mutter die von Krieg und Gewalt geprägte Heimat verlassen. Die Familienzusammenführung als letztes großes Ziel soll sich in wenigen Tagen erfüllen.

Sharuan Ali hat Tränen in den Augen. Es sind Tränen des Glücks, wenn er von einem seiner emotionalsten Momente erzählt. 16 Jahre lang hat er seine Mutter Sabria Khalaf nicht mehr gesehen. Ende Februar finden sie wieder zusammen. In Athen. Fernab der neuen Heimat des Sohnes in Holdorf und der gemeinsamen alten Heimat Syrien. Es ist aber ein Wiedersehen auf Zeit. Während Sharuan Ali mittlerweile wieder in Holdorf ist, sitzt seine 107-jährige Mutter weiter in Athen fest. Einfach gemacht wird ihr die Einreise nach Deutschland nicht. Ein Flüchtlingsschicksal.

Vor 16 Jahren muss auch der gelernte Maurer und Fliesenleger sein Geburtsland verlassen. Als Angehöriger der religiösen Minderheit der Jesiden sei ihm mit Gefängnis und Folter gedroht worden, sagt er. Jetzt ist seine Mutter auf der Flucht. Das Assad-Regime hat die 107-Jährige ausgehalten, die Anfänge des Bürgerkriegs auch. Als jedoch islamistische Terrorgruppen ihr an der Grenze zur Türkei gelegenes Dorf Otelja in Angst und Schrecken versetzen, gibt es selbst für die alte Dame kein Halten mehr. Insgesamt sieben Monate dauert die abenteuerliche Flucht schon. Jetzt sitzt sie in der griechischen Hauptstadt fest, gemeinsam mit einem weiteren Sohn.

Viele andere ihrer Kinder hat die alte Dame seit mehr als 40 Jahren nicht gesehen, die in Holdorf, Steinfeld, Oldenburg und Cloppenburg wohnenden Enkel und Urenkel noch gar nicht. Der Wunsch, die gesamte Familie wieder in die Arme zu schließen, sei es, der seine Mutter antreibe, erzählt Sharuan Ali, während er die gerade einmal 28 Tage alte Enkeltochter Aiyana in den Armen hält.

Der Wunsch der Mutter ist auch seiner – spätestens seit dem jüngsten Treffen in Athen. „Wir haben uns umarmt, viel geweint und sind abends Hand in Hand eingeschlafen“, erinnert sich Ali, der in Deutschland ein Bleiberecht hat und als Produktionshelfer bei Polytec in Lohne arbeitet. Seitdem setzt er alle Hebel in Bewegung. Die in den letzten Tagen eingegangene Zustimmung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge habe daher erneut ein Hochgefühl ausgelöst. Jetzt müssten nur noch einige Formalitäten erledigt werden, etwa das Anfertigen von Passbildern. Das Bundesamt bestätigt die Angaben gegenüber dieser Zeitung. Bereits in der kommenden Woche werde Frau Khalaf in Deutschland erwartet.

Sharuan Ali denkt derweil schon an die Fahrt mit seiner Mutter vom Flughafen nach Holdorf. „Vor Freude kann ich bestimmt gar nicht Auto fahren.“ In Holdorf wird die 107-Jährige dann nach langer Zeit auch auf die Schwiegertochter ihres Sohnes, Civin Ali, treffen, die sie vor 25 Jahren als Hebamme auf die Welt gebracht hatte.





Gehe zu Seite: |< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 506 507 508 509 510 511 512 513 514 515 516 517 518 519 520 521 522 523 524 525 526 527 528 529 530 531 532 533 534 535 536 537 538 539 540 541 542 543 544 545 546 547 548 549 550 551 552 553 554 555 556 557 558 559 560 561 562 563 564 565 566 567 568 569 570 571 572 573 574 575 576 577 578 579 580 581 582 583 584 585 586 587 588 589 590 591 592 593 594 595 596 597 598 599 600 601 602 603 604 605 606 607 608 609 610 611 612 613 614 615 616 617 618 619 620 621 622 623 624 625 626 627 628 629 630 631 632 633 634 635 636 637 638 639 640 641 642 643 644 645 646 647 648 649 650 651 652 653 654 655 656 657 658 659 660 661 662 663 664 665 666 667 668 669 670 671 672 673 674 675 676 677 678 679 680 681 682 683 684 685 686 687 688 689 690 691 692 693 694 695 696 697 698 699 700 701 702 703 704 705 706 707 708 709 710 711 712 713 714 715 716 717 718 719 720 721 722 723 724 725 726 727 728 729 730 731 732 733 734 735 736 737 738 739 740 741 742 743 744 745 746 747 748 749 750 751 752 753 754 755 756 757 758 759 760 761 762 763 764 765 766 767 768 769 770 771 772 773 774 775 776 777 778 779 780 781 782 783 784 785 786 787 788 789 790 791 792 793 794 795 796 797 798 799 800 801 802 803 804 805 806 807 808 809 810 811 812 813 814 815 816 817 818 819 820 821 822 823 824 825 826 827 828 829 830 831 832 833 834 835 836 837 838 839 840 841 842 843 844 845 846 847 848 849 850 851 852 853 854 855 856 857 858 859 860 861 862 863 864 865 866 867 868 869 870 871 872 873 874 875 876 877 878 879 880 881 882 883 884 885 886 887 888 889 890 891 892 893 894 895 896 897 898 899 900 901 902 903 904 905 906 907 908 909 910 911 912 913 914 915 916 917 918 919 920 921 922 923 924 925 926 927 928 929 930 931 932 933 934 935 936 937 938 939 940 941 942 943 944 945 946 947 948 949 950 951 952 953 954 955 956 957 958 959 960 961 962 963 964 965 966 967 968 969 970 971 972 973 974 975 976 977 978 979 980 981 982 983 984 985 986 987 988 989 990 991 >|