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News Archiv

Ein Dilemma, ein Notverbund und eine Lehre

Geschrieben von OV am 2014-03-03
Wasserverband setzt auf seine Klage

Die chemische Formel für Wasser ist schlicht. Doch die Versorgung mit Trinkwasser ist ein hochkomplexes Thema, wie das Beispiel Fladderlohausen zeigt.

Aus dem Hahn kommt Trinkwasser. Für den Verbraucher bliebe alles wie bisher, egal ob das Trinkwasser aus dem Wasserwerk Fladderlohausen oder aus dem Wasserwerk Engter stammt. Möglicherweise wird ein Teil der Bevölkerung, der bisher vom Wasserwerk Fladderlohausen versorgt wurde, künftig vorübergehend das kostbare Nass vom Wasserwerk Engter beziehen.

Denn gerade in Trockenperioden fürchtet der Oldenburgisch- Ostfriesische Wasserverband (OOWV), seine Abnehmer nicht mehr ausreichend versorgen zu können. Er darf nicht mehr so viel Wasser wie bisher aus seinem Wasserwerk in Fladderlohausen pumpen. Eine mögliche Hilfestellung durch den Wasserverband Bersenbrück klingt aber simpler, als sie ist. Denn Wasser aus Engter einfach in das OOWV-System einzuspeisen, geht nicht. Das Druckverhältnis der beiden Versorger müsste stimmen, das Wasser der beiden Werke müsste auch harmonieren. Tut es aber nicht. Ralph-Erik Schaffert, Geschäftsführer des Wasserverbandes Bersenbrück, sagt, der OOWV prüfe derzeit, wie und ob das Ganze zu realisieren sei.

Einen Wasserüberschuss verzeichnet der OOWV in Ostfriesland. Aber Wasser über längere Strecken und möglicherweise auch noch bergauf zu transportieren, sei energetischer Wahnsinn, so Egon Harms, Bereichsleiter Gewässerschutz beim OOWV. „Dazu muss man beachten, dass ein Kubikmeter Wasser eine Tonne wiegt.“ Ganz abgesehen davon widerspricht der Transport des lebenswichtigen Guts Trinkwasser über längere Strecken dem niedersächsischen Wassergesetz. Dieses sieht eine möglichst ortsnahe Versorgung vor.

Parallel zur Lösungssuche läuft auch ein Klageverfahren: Der OOWV will vor dem Verwaltungsgericht in Oldenburg erreichen, dass er mehr Wasser fördern darf, als ihm der Landkreis bewilligt hat. Wann er mit einer Entscheidung rechnet, da kann Harms nur mit den Schultern zucken. Denn bei der Klage des OOWV scheint es sich um einen Präzedenzfall zu handeln. Dem Wasserverband ist bundesweit kein anderer Fall bekannt, bei dem ein Versorger gegen eine Bewilligung geklagt hat.

Den Eingang der Klage des OOWV und zweier Privatpersonen, denen die erlaubte Fördermenge allerdings noch zu hoch ist, bestätigt Harald Meyer, Richter am Verwaltungsgericht Oldenburg. Zum jetzigen Zeitpunkt könne er aber weder sagen, wann mit einem Urteil zu rechnen sei, noch, ob es sich um einen Präzedenzfall handelt.

Doch auch Franz Greve, Kopf der Interessengemeinschaft zur umweltverträglichen Wasserförderung (IGUVW), sagte kürzlich am Rande einer Infoveranstaltung: „Wir sind Vorreiter in Niedersachsen.“ Aus dem Umfeld der IGUVW stammen die beiden Klagen der Privatpersonen.

Der OOWV hofft, dass der Landkreis die Reduzierung aufheben muss. „Und wir die Menge bekommen, die wir brauchen, um die Wasserversorgung der Bevölkerung auch in Trockenperioden sicherzustellen“, sagte Harms. Die IGUVW ist hingegen der Meinung, dass die Förderung langfristig weiter reduziert werden müsste. Außerdem hält sie nichts von der bisherigen Beweissicherung des OOWV und genauso wenig vom jetzt vorgelegten Konzept. Die Kritik an der Beweissicherung kann Harms nicht nachvollziehen. Den Vorwurf, der OOWV habe das Dilemma, in dem er jetzt steckt, selbst verschuldet, da er sich darauf verlassen habe, dass sein Antrag über eine Fördermenge von 5,5 Millionen Kubikmetern Wasser jährlich bewilligt werde, will Harms so nicht stehen lassen. „Alle unsere Gutachter sind davon ausgegangen, dass der Antrag vertretbar ist.“ Vielleicht gibt es einen Notverbund. Auf jeden Fall gibt es eine Lehre. „Nächstes Mal werden wir mit dem hochkomplexen Thema viel früher und breiter in die Öffentlichkeit gehen, um im Dialog einen Konsens zu finden“, so Harms.



Zwischen heißen Rhythmen und intimen Details einer Ehe

Geschrieben von H. Vollmer am 2014-03-03
Frauen feiern in Handorf-Langenberg ausgelassen Karneval / Männerballett verabschiedet sich nach 17 Jahren

Adele und Lisbeth als Moderatorinnen: Alexandra Deitermann (links) und Melanie Meyer führten durchs Programm. (Foto: Vollmer)


Frohsinn und Heiterkeit herrschte beim Frauenkarneval am Freitagabend im Saal des Gasthauses Frilling. Unter dem Motto „Ob Fußball-WM oder Brasilianische Nacht – Ha-La’s Frauen feiern bis es kracht“ wurde bei spaßigen Büttenreden, schwungvollen Tänzen und witzigen Sketchen gefeiert.

Das Moderatorinnen-Duo Alexandra Deitermann alias Adele und Melanie Meyer alias Lisbeth waren Garanten für die karnevalistisch humorvolle Stimmung. Sie schauten manchem „prominenten Mitbürger“ auf die Finger und führten sie gekonnt witzelnd kommentierend durch das Programm. Petra Többe-Bultmann gab als reizender Hubertus unter dem Motto „Meine Alte, die nervt“ Geheimnisse aus seiner Ehe preis.

Pfarrer Christian Wölke sorgte für Heiterkeit, indem er „Intimitäten“ aus seiner Gemeinde und der Weltkirche preisgab. Ebenso plauderte Pastoralreferentin Elke Willenborg als Bütt-Debütantin aus dem Pfarrhaus und ihrem Berufsalltag. So habe sie in der Oberschule Holdorf gefragt: „Was macht ein Küster?“ Antwort eines Schülers: „Das ist jemand, der an der Küste arbeitet.“ Die Lacher auf ihrer Seite hatten auch Christina Keil und Ines Chojnacki als Frieda und Anneliese. Letztere fragt: „Wenn ich mit deinem Mann ins Bett gehe, sind wir dann verwandt?“ Antwort von Frieda: „Nee, aber quitt!“ Eine Parodie auf das Schminken einer Stadt-Lady und einer Dorfschönheit zeigten ohne Worte Ruth Wernke und Martina Ganschzyk. Während die Lady ihr Gesicht mit feinster Kosmetik stylte, kramte die Frau vom Lande Margarine, Senf und Tomatenmark hervor, um sich fein zu machen. Entsprechend gepflegt sah ihr Gesicht aus.

Selbstverständlich fehlten auch die Tanzeinlagen nicht, die von den HaLa Dancers, Hit Chicas, Ladypower sowie Christa Middendorf und Sonja Thyen kreiert wurden. Abschied nehmen hieß es vom Männerballett, das nach 17 Jahren seine letzte „heiße“ Vorstellung gab. Zum Abschluss durfte der Auftritt von Paula und Hubert Frilling nicht fehlen. Traditionell stimmte Frilling in eine Werder-Fahne gehüllt, das Werder-Lied an.



Drei Fakten mit viel Witz

Geschrieben von OV am 2014-03-01
Staatssekretärin Reiche in Fladderlohausen

Quintett der guten Laune: (von links) erster Kreisrat Herbert Winkel, Franz-Josef Holzenkamp, Katherina Reiche, Norbert gr. Schlarmann (Vorsitzender CDU Holdorf) und Dr. Wolfgang Krug. (Foto: Köhne)


Katherina Reiche (CDU) muss schon vor ihrer Rede eine gehörige Portion Grünkohl genascht haben. Denn wie sonst ist zu erklären, dass ihr der Kraftakt spielerisch gelang, gestern Abend 175 Personen bestens zu unterhalten. Und das mit einem Mix aus Witzen aus ihrem politischen Wirkungsfeld und ihren unglaublichen Rechercheergebnissen zur Palme des Oldenburger Münsterlandes.

Ihre Grünkohlnachforschungen hatten einen Grund: Reiche, parlamentarische Staatssekretärin im Verkehrsministerium, war Ehrengast des traditionellen Grünkohlessens der CDU Holdorf. Nüchterne Fakten hatte sie auch parat: das Planfeststellungsverfahren für den sechsspurigen Autobahnausbau der A1 zwischen Lohne und Neuenkirchen- Vörden läuft. Auch für die Autobahnauffahrt am Niedersachsenpark gebe es einen positiven Bescheid des Bunds. Der Lückenschluss des Radweges zwischen Fladderlohausen und Nellinghof sei allerdings Ländersache.

Die Traditionsveranstaltung fand wieder in der Schützenhalle Fladderlohausen statt. Für Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug haben die Lorser längst ein Dorfgemeinschaftshaus. „Die Holdorfer können also immer von den Lorsern lernen.“ Den Ehrengast in die Gemeinde Holdorf gelotst hatte CDU-Bundestagsabgeordneter Franz-Josef Holzenkamp unter der Prämisse: „Nur wer in Holdorf war, aus dem kann etwas werden.“ Bei Reiche darf man gespannt sein.Wie sie selber sagte, hat sie bereits 2002 die Gemeinde besucht. Damals noch als Mitglied im Kompetenzteam für Familienpolitik des damaligen Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber. Und sie kennt die Kraft des Grünkohls, die die Germanen die Römer besiegen ließ.



Ja zum neuen Hof-Standort

Geschrieben von OV am 2014-02-28
Holdorfer Rat stimmt Umsiedlung zu / Kritik von der UWG

Der Rat der Gemeinde Holdorf machte während seiner jüngsten Sitzung gegen Stimmen aus der UWG und SPD den Weg für eine Umsiedlung der Hofstelle Honkomp frei. Der Auslagerung des Hofes von der Steinfelder Straße zur Füflage steht nach Anhörung der Öffentlichkeit und Behörden nichts im Wege. Am neuen Standort wurden bereits eine Biogasanlage und ein Stall in Betrieb genommen.

Auf dem jetzigen Hofgelände, das im Besitz des Eigentümers bleibt, können somit neue Wohnhäuser gebaut werden. Eine geplante Stichstraße soll an die Hauptstraße anschließen. Im Bereich Füflage werden zwei weitere Hühnerställe entstehen, in denen je 40000 Tiere gehalten werden können.

Nach Angaben der UWG hat die Gemeinde Holdorf für den Neubau der Hühnerställe auch etwas dazu gezahlt. Auf Nachfrage dieser Zeitung gab Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug zu diesem Thema keine Antwort. Er sagte jedoch, dass der Bau der Hühnerställe am neuen Standort eine der Bedingungen für die Einwilligung zur Aussiedlung des Hofes war.

Der UWG-Politiker Bernard Schonhöft kritisierte, dass in dem Fall mit zweierlei Maß gemessen werde.Auf der einen Seite werde im Ort in der Nähe des neues Baugebietes Lagerweg III dem Ausbau einer Schweinemastanlage zugestimmt, die das neueWohngebiet mit Immissionen belastet. Auf der anderen Seite gebe die Gemeinde auch viel Geld aus, um einen Hof auszusiedeln. Dieser Hof habe am alten Standort schon lange keine Hühnerhaltung mehr betrieben.





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