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News-Archiv (bis Februar 2017)

Holdorfer klagen gegen den Landkreis Vechta

Geschrieben von OV am 2014-02-22
Streit um Wasserförderung in Fladderlohausen weitet sich aus / Die Interessengemeinschaft IGUVW ist mit der Entscheidung des Landkreises zur Wasserförderung in Fladderlohausen nicht einverstanden. Und auch das Konzept des Wasserverbandes OOWV zur Beweissicherung betrachtet sie kritisch.

Die Bewilligung des Landkreises Vechta zur Wasserförderung in Fladderlohausen wird jetzt von zwei Seiten angefochten. Wie Franz Greve, Kopf der Interessengemeinschaft zur umweltverträglichen Wasserförderung (IGUVW) am Rand einer Infoveranstaltung auf OV-Anfrage bestätigte, haben jetzt auch Bürger aus dem Umfeld der IGUVW fristgerecht Klagen gegen die Bewilligung beim Verwaltungsgericht Oldenburg eingelegt. Da die IGUVW kein Verein ist, konnte die Interessengemeinschaft selbst nicht klagen, erklärte Greve.

Klage eingereicht hat ebenfalls der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV). Die Kläger vertreten völlig konträre Standpunkte. Der OOWV beklagt, dass er jetzt nur noch 4,5 Millionen Kubikmeter Wasser jährlich im Wasserwerk Fladderlohausen fördern darf. Ihm ist das zu wenig. Vorher hat er jährlich rund 4,8 Millionen Kubikmeter Wasser aus der Tiefe gepumpt. Die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsreserven könne er angesichts der neuen Fördermenge nicht vorhalten, argumentiert der OOWV gegen die Bewilligung. Den IGUVW-Vertretern hingegen sind 4,5 Millionen Kubikmeter Nass, die jährlich in Fladderlohausen gefördert werden, noch zu viel.

„Das man das Ganze nicht von heute auf morgen zurückschrauben kann, ist aber auch uns klar“, sagt Franz Greve. Außerdem ist der Interessensgemeinschaft die bisherige Beiweissicherung des Verbandes ein Dorn im Auge. Das ist auch der Grund dafür, warum sie jetzt ganz genau auf das neue Konzept des OOWV zur Beweissicherung schaut, das der Landkreis mit der Bewilligung eingefordert hat. Noch bis zum 28. Februar haben alle Betroffenen und Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit, sich zu diesem Konzept schriftlich zu äußern.

Um die Beweissicherung kreiste auch die Infoveranstaltung am Donnerstagabend, zu der Imke Greve (IGUVW) Dr. Thorsten Schiermann vom Ingenieur- und Sachverständigenbüro emmoTec eingeladen hatte. Er referierte darüber, wie die Beweissicherung im Nordrhein- Westfalen abläuft. Überall, wo Grundwasser gefördert werde, würden auch Absenkungen auftreten und damit Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen.

Um den Schaden ermitteln zu können, sei es wichtig, zu unterscheiden wie hoch der Schaden durch die Grundwasserförderung und wie hoch er durch davon unabhängige klimatische Entwicklungen sei. Und ein ganz wesentlicher Punkt: den Urzustand abbilden. Nur wenn man wisse, was vor der Wasserförderung war, so Schiermann, könne man auch aussagekräftige Karten hinbekommen. Diesen Urzustand, oder Null-Zustand, sieht der Fachmann im Beweissicherungskonzept des OOWV nicht richtig herausgearbeitet.

Überhaupt sei ihm auf den ersten Blick nicht ganz klar ersichtlich, wie das Ganze funktionieren solle. So wolle der OOWV den mittleren Grundwasserstand in den Monaten April bis September ermitteln. Dabei würde es sich um gemittelte Werte handeln. Für Schiermann wäre der Zeitraum Juni bis August viel interessanter: „Das sind die Monate, in denen bei den Pflanzen Stress auftritt.“ Diese Werte sollten dann einzeln und nicht gemittelt betrachtet werden. Vor allem nachvollziehbar müsse die Beweissicherung sein. In Nordrhein-Westfalen gehe man für die Beweissicherung in die Fläche. Hier habe er den Eindruck, es werde mehr vom Schreibtisch aus gearbeitet, erklärte Schiermann vor seinem Vortrag gegenüber der OV.

Dass das Grundwasser nicht nur in Fladderlohausen ein umkämpftes Gut ist, zeigte auch der Beitrag von Cord Leiber aus Wittenfelde. Er konnte die Ausführungen von Schiermann nur bestätigen: „Das Problem ist der Urzustand. Da liegt die Krux.“

Und auch Interessenvertreter Franz Greve riet den Anwesenden dazu, dass jeder für sich überlegen müsse, ob und wann welche seiner Flächen Grundwasseranschluss hatten. Jeder müsse für sich selbst genau hinschauen und jeder müsse seine Einwände selber einbringen.



Kein Platz für Sponsoren im Gemeindebus

Geschrieben von OV am 2014-02-21
Holdorfs City-Mobil für die Jugendarbeit mit Hilfe von Spenden angeschafft / Freifahrten für Spender gibt es nicht

Bei den Hilfstransporten ist der Kleinbus der Gemeinde weiterhin dabei. Und noch immer gilt, Spritzfahrten für Sponsoren des Busses gibt es nicht.

Es ist viel unterwegs. Das spricht für die Beliebtheit des Holdorfer City-Mobils. So wird der Kleinbus genannt, mit dem die Gemeinde die Jugendarbeit der Vereine unterstützt. Bereits seit 1997 steht solch ein Mobil vor dem Rathaus, wenn es nicht gerade durch die Gegend kreuzt. Viele Sponsoren haben die Anschaffung des City-Mobils finanziell unterstützt. Als Gegenleistung sind ihre Firmenlogos auf dem Lack verewigt.

Das City-Mobil – eigentlich ein Selbstläufer. Doch jüngst war es Thema im Jugendausschuss. Einer der Gründe, warum es der Neunsitzer auf die Tagesordnung geschafft hat: Die Anfrage von Sponsoren, ob sie nicht auch das City-Mobil nutzen können.

Bisher hatte man solchen Anfragen, die das Rathaus erreichten, mit Nein geantwortet. Im Ausschuss wurde darüber lange diskutiert. Einige Mitglieder waren der Ansicht, den Sponsoren als kleines Dankeschön beispielsweise eine Fahrt pro Jahr zuzusprechen. Andere hingegen vertraten strikt die Meinung, die Sponsoren hätten für ihre Finanzspritze mit dem Aufdruck ihres Logos bereits eine ausreichende Gegenleistung erhalten. Sie waren für ein klaresNein.

Am Ende empfahl der Ausschuss, dass auch künftig die Sponsoren das Fahrzeug nicht nutzen können. Außerdem steht das City-Mobil auch weiterhin nicht für Privatpersonen zur Verfügung. Zum Beispiel darf es nicht von Nachbarschaften, Kegelclubs und Familien ausgeliehen werden. Kostenlos kann das Fahrzeug nicht genutzt werden. Vorrangig ist der Bulli für die Jugendarbeit der Holdorfer Vereine und Verbände bestimmt und für die Holdorfer Kindergärten und Schulen. In der Versammlung stellte sich die Frage, ob bei jeder Fahrt auch Jugendliche im Bus sitzen müssen. Im Zweifelsfall, so war man sich einig, genügt es, dass Jugendliche dem Verein angehören.

Außerdem sollen auch die Vereine die Möglichkeit erhalten den Bus zu nutzen, die ihn selten brauchen. Vielnutzer müssen dann zugunsten der Wenignutzer mal hinten anstehen. Generell gilt aber, den Nutzungswunsch frühzeitig im Rathaus anzumelden. Wenn es nach dem Willen der Ausschussmitglieder geht, soll sich nichts daran ändern, dass der Bus weiterhin kostenlos für die Hilfsfahrten ins litauische Pasvitinys zur Verfügung gestellt wird. Außerdem darf die Jugendfeuerwehr ihn für ihre Fahrten nutzen.

Für einen anderen Bus, den Anrufbus Moobil Plus im Landkreis Vechta, werden noch ehrenamtliche Berater in der Gemeinde Holdorf gesucht. Sie sollen vor Ort über das Bussystem informieren.



Holdorfer Wirtschaftsforum trifft sich zur Generalversammlung

Geschrieben von OV am 2014-02-21
Kassenberichte und Fußball-WM

Die Mitglieder des Wirtschaftsforums Holdorf treffen sich am 4. März (Dienstag) zu ihrer diesjährigen Generalversammlung.

Die Versammlung unter ihrem Vorsitzenden Günter Böckmann beginnt um 19 Uhr im Hotel zur Post, Große Straße. Den Abschluss der Zusammenkunft bildet ein Grützwurstessen. Auf der Tagesordnung stehen neben den Berichten des Kassierers und des Kassenprüfers auch die Entlastung des Vorstandes und Neuwahlen zum Vorstand.

Außerdem lassen die Mitglieder noch einmal das vergangene Jahr aus ihrer Sicht Revue passieren. Einen Ausblick auf die für dieses Jahr geplanten Aktivitäten gibt es auch. Auf der Tagesordnung ist hier bereits ein Stichwort vermerkt: „Fußball- Weltmeisterschaft“.



Heinrich Vollmer zeigt Holdorfs Bilder des Jahres

Geschrieben von OV am 2014-02-21
Am 09. März 2014, um 15.00 Uhr, im Hotel zur Post

„Bilder des Jahres“: Unter diesem Motto will der Holdorfer Ortschronist und freie OV-Mitarbeiter Heinrich Vollmer am 9. März (Sonntag) die wichtigsten, interessantesten und kuriosesten Ereignisse des vergangenen Jahres aus Holdorf in Bildform noch einmal in Erinnerung rufen.

Der Rückblick auf das Jahr 2013 startet ab 15 Uhr im Hotel zur Post (Große Straße). Für die Verpflegung ist mit Kaffee und Kuchen bestens gesorgt.





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